Die Creos Deutschland GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin eines ca. 1.700 km langen Gashochdruckleitungsnetzes. Das Leitungsnetz dient der öffentlichen Gasversorgung im Bereich des Saarlandes und in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz. Zur langfristigen Sicherstellung der Leistungsfähigkeit einer bedarfsgerechten Versorgung der Region wurde ein Investitionsprogramm für die zukunftsfähige Ausrichtung des Gashochdrucknetzes entwickelt. Seit August 2020 darf sich das Saarland hierbei offiziell als HyExpert-Wasserstoffmodellregion bezeichnen. Herzstück der Modellregion sind verschiedene Projekte, die im Zusammenspiel das Konzept für die zukünftige Nutzung von Wasserstoff im Saarland darstellen, insbesondere das grenzüberschreitende Infrastrukturprojekt mosaHYc. Grundlegendes Ziel des Projektes mosaHYc ist es gemeinsam mit einem französischen Gasnetzbetreiber ein ca. 90 Kilometer langes grenzüberschreitendes Wasserstoffnetz zu schaffen. Durch die Errichtung des mosaHYc-Leitungsnetzes sollen in der Region erste Wasserstoffproduktionskapazitäten aufgebaut und erste industrielle Prozesse in der regionalen Stahlindustrie auf Wasserstoff umgestellt werden und perspektivisch durch den Einsatz von grünem Wasserstoff erhebliche CO2-Einsparungen erzielt werden. Ein Bestandteil des mosaHYc-Leitungsnetzes ist der Neubau einer Wasserstoffleitung (DN 600, DP 70 Wasserstoff) zwischen Leidingen und Dillingen (ca. 16 km Gesamtlänge), die das Stahlwerk in Dillingen mit der bestehenden Pipeline Carling-Perl verbinden soll. Nach derzeitiger Terminplanung wird der Planfeststellungsbeschluss bis 05/2026 erwartet und der Baubeginn Mitte 2026 angestrebt. Bauherrin ist die hierfür gegründete Projektgesellschaft Creos Deutschland Wasserstoff GmbH. Auftragsgegenstand ist die Beschaffung (Lieferung und der Erwerb) des für das Bauvorhaben erforderlichen Rohrmaterials (DN 600) als Materialbeistellung des Auftraggebers für das/die mit der Errichtung der Rohrleitung beauftragten Rohr- und Tiefbauunter