AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Fraunhofer IFAM - PTZ Dresden - 70-00343-2520-E Technische Ausrüstung ELT AG 4,5,8
Stammdaten
- Auftraggeber
- Fraunhofer-Gesellschaft e.V. - Vergabestelle Bau
- Veröffentlicht
- 18.07.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Energie & Umwelt
- Geschätzter Wert
- 190.000 €
Beschreibung
Der Dresdner Institutsteil des Fraunhofer IFAM hat in den vergangenen Jahren eine starke Kompetenz im Bereich Wasserstofftechnologie aufgebaut. Ein thematischer Arbeitsschwerpunkt ist die Werkstoff- und Fertigungstechno-logieentwicklung von Elektroden für die alkalische Wasserelektrolyse (AEL) für eine nachhaltige, hocheffiziente Wasserstofferzeugung. Ziel der Maßnahme ist, die bestehende Gebäudestruktur des Fraunhofer IFAM um ein Prototypen-Zentrum zu erweitern, in dem fortschrittliche Elektroden-Prototypen von industriell relevanter Größe für die AEL gefertigt und erprobt werden können. Die Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Bundes und des Freistaates Sachsen finanziert. Aufgrund der damit verbundenen spezifischen Anforderungen wird erwartet, dass die Bewerber über Erfahrungen bei der Abweicklung von öffentlichen Zuwendungsbaumaßnahmen verfügen. Es sind die Anforderungen aus der RZBau (Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen) sowie die aus dem EFRE-Fonds resultierenden Vorgaben einer limitierten Projektlaufzeit bis 09-2028 (Abrechnungsschluß) bei der Bearbeitung des Projekts zu berücksichtigen. Die Erweiterung nimmt Nutzflächen (NUF 1-6) von insgesamt 443 m², davon 343 m² Laborfläche, 80 m² Bürofläche und 20 m² Gefahrstofflagerfläche zuzüglich der erforderlichen Infrastruktur auf. Personell wird von einem Personalaufwuchs von 10 Mitarbeitern ausgegangen. Es ist vorgesehen, den Anbau am südlichen Rand des Institutszentrums Dresden (IZD) zu platzieren. Das neue Prototypen-Zentrum soll im Sinne von reibungslosen Abläufen und kurzen Wegen funktional unmittelbar und barrierefrei an die bestehenden Flächen des IFAM angeschlossen werden. Die bestehende Feuerwehrumfahrt muss beibehalten werden, sodass angedacht ist, das zukünftige Gebäude aufzuständern. In Zusammenhang mit der Verwendung von EFRE-Fördermitteln ist die Klimaverträglichkeit der Maßnahme im Projektverlauf zu prüfen und nachzuweisen. Die Fraunhofer-Gesellschaft als Zuwendungsempfänger von öffentlichen Mitteln legt großen Wert auf die Realisierung eines innvoativen, nachhaltigen und ressourchenschonenen, daber gleichzeitig wirtschaftlichen Gebäude-, Energie, und Betriebskonzepts. Es werden deshalb von den Bewerbern Beiträge erwartet, die den o.g. Anforderungen entsprechen und hinsichtlich Komplexität und Konstruktion so gewählt werden, dass die Maßnahme sicher innerhalb der vorgegebenen Projektlaufzeit errichtet und abgerechnet werden kann. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für die oben beschriebene Bauaufgabe notwendigen Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (ELT) von Gebäude und Innenräumen. Vertrag: Durchführung von Bauplanungsleistungen der Technische Ausrüstung ELT AG 4,5,8 für das Fraunhofer IFAM - PTZ Dresden - Neubau Prototypenzentrum, Gesamtkosten KG 200-700 (ohne Erstausstattung) max. 5.100.000 netto (ohne Mehrwertssteuer) gemäß II.2.4). Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt im ZBau-Verfahren inkl. Erstellung einer Antrags- und Bauunterlage sowie Wahrnehmung eines Konzeptgespräches mit den Zuwendungsgebern. "Festpreisvertrag! Honorar gemäß HOAI entsprechend den Musterverträgen der RBBau. Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 2-4 und 5-8 HOAI entsprechend den Musterverträgen der RBBau. Beauftragung LPH 5-8 frühestens bei Eingang der genehmigten Antrags- und Bauunterlage. Honorarzone (§56 HOAI): , Honorarsatz (§56 HOAI): Basishonorarsatz" Höhe der Nebenkosten: gem. RIFT-Bund in aktuellster Fassung Der Umbauzuschlag beträgt (%): 20% Die mitzuverarbeitende Bausubstanz wird wie folgt vergütet: keine mitzuverarbeitende Bausubstanz
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 115 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis