AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – VgV Fachplanung TGA (HLS) - Neubau Sporthalle Schulzentrum Mössingen
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Mössingen
- Veröffentlicht
- 18.07.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Lebensmittel & Catering
Beschreibung
Das für die Sporthalle vorgesehene Grundstück liegt in der Kernstadt Mössingens südlich der bereits bestehenden Jahnhalle 2 auf dem Standort des heutigen betonierten Basketballplatzes. Für die Sporthalle soll ein Eingangsbereich mit Foyer vorgeschlagen werden. Das Foyer soll neben der Erschließungsfunktion auch eine räumliche Qualität als Aufenthaltsbereich haben. Für den Neubau der Sporthalle Mössingen wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt, mit dem Ziel, für diesen Standort ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude zu erhalten, das auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet. Die Preisgerichtssitzung fand am 18.01.2024 statt. Die Jurysitzung zur Überarbeitung der Pläne fand am 08.05.2024 statt. Für die Sporthallenfläche sind ca. 1.220 m², insgesamt sind ca. 1750 m² Nutzungsfläche geplant. Die Kosten der Kostengruppen 300-400 wurden insgesamt auf ca. 8 Mio.€ brutto (Stand 2. Quartal 2023) geschätzt. Gegenwärtig werden die Verhandlungen mit den Architekten geführt. Der Beschluss wird für Oktober / November 2024 erwartet. Nachhaltigkeit: Auf eine materialgerechte und damit wirtschaftliche Planung ist zu achten. Die neuen Dachflächen könnten zur Rückhaltung von Regenwasser in Form von Gründächern angedacht werden. Dieses Potenzial sollte im engen Zusammenhang mit möglichen Photovoltaikanlagen stehen und entsprechend aufgezeigt werden. Angestrebt wird das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude QNG-PLUS und dieses in Teilen auch übererfüllt (Anforderungsniveau PREMIUM). Lebenszykluskosten: Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten anzustreben. Im Entwurfskonzept sind die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu berücksichtigen durch: - die Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (v.a. Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.) - geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung - die Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade - die Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik - im Unterhalt günstige Baukonstruktionen. // Zusatz TGA: Es wird besonderer Wert auf die zu erwartende Innenraumqualität gelegt. Dazu zählt – neben einem angenehmen Raumklima – insbesondere eine hohe Raumluftqualität. Über sinnfällige passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile / Bauteilaktivierung, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) ist das Raumklima bereits in der Vorplanung weiter zu optimieren. Eine Lüftungsanlage, ausgelegt für den Vollbetrieb bei Wettkämpfen mit Zuschauern, ist vorzusehen. Ergänzend soll eine natürliche Lüftung möglich sein. Akustik: Akustische Maßnahmen sind ein wichtiger funktionaler Aspekt, der beim Bau berücksichtigt werden muss. Insbesondere bei besetzter Tribüne muss der Schall gedämmt werden. Für den Neubau der Sporthalle werden die Leistungen für die Projektsteuerung, der Tragwerksplanung und die Fachplanung TGA HLS und Elektro mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben. Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 1-8, +9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Fachplanung TGA (Elektro) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. Weitere Informationen siehe Ziffer 2.1.
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor