AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 22.05.2026 19:15 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-44277-2025/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Objektplanung von Freianlagen gem. Par. 39 HOAI, Leistungsphase 1-9

Notice-ID: ted-44277-2025 · Procedure-ID: 880a9345-fd40-4678-aa6f-5e64e532c620

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Stammdaten

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat
Veröffentlicht
22.01.2025
Frist (Submission)
25.02.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Vergeben werden Leistungen der Objektplanung von Freianlagen gem. Par. 39 HOAI, Leistungsphase 1-9. Auf dem knapp 15.000 m² großen Schulstandort GS Hanselmannstraße/MS Schleißheimer Straße im 11. Stadtbezirk Milbertshofen am Hart plant die Landeshauptstadt München eine Erweiterung und Umstrukturierung des Schulcampus Hanselmannstr. / Schleißheimer Str. mit 4-zügiger Grundschule, 4-zügiger Mittelschule und eines Hauses für Kinder (2-4-0) sowie einer 3-fach-Sporthalle und Freisportanlagen. Ein öffentlicher Fuß- und Radweg, in Verlängerung der Hanselmannstraße, durchkreuzt das Grundstück und stellt eine Verbindung von Hanselmann- zur Keferloherstraße dar. Die bestehenden Schul- und Kitagebäude sind aus unterschiedlichen Bauzeiten und stehen nicht unter Denkmalschutz. Der Hochbunker an der Schleißheimer Str. 281 (Schleißheimer- Ecke Keferloherstraße) ist ebenfalls Bestandteil des Geländes und ist als Baudenkmal in die Denkmalliste eingetragen. Der Planungsbeginn für die Freianlagen ist ab Mitte März 2025 vorgesehen, die Übergabe an den Nutzer im Juni 2036. Der Schulstandort GS Hanselmannstraße/MS Schleißheimer Straße soll baulich neustrukturiert und erweitert werden. Das Schulgebäude der MS weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf, weshalb aktuell ein Teilabbruch in Verbindung mit einer Generalinstandsetzung angedacht ist. Zudem ist eine Erweiterung oder ggf. ein Neubau zur Erfüllung des Standardraumprogrammes entsprechend des Lernhauskonzeptes erforderlich. Das Grundschulgebäude ist baulich gut erhalten und soll entsprechend des aktuellen Standardraumprogramms angepasst werden. Ebenfalls ist eine Erweiterung oder ggf. ein Neubau nach Lernhauskonzept erforderlich, um das vorhandene Flächendefizit auszugleichen. Die beengten Grundstücksflächen und der Baumbestand sind planerisch mit zu berücksichtigen. Ebenfalls müssen die zur Verfügung stehenden Freisportflächen optimiert werden. Die Aufgabe umfasst die Erweiterung und Umstrukturierung beider Schulen, durch entsprechende Neubauten und den Teilabriss der Anbauten der Mittelschule sowie den Rückbau der sanierungsbedürftigen Kindertagestätte, der nicht erhaltenswerten Turnhalle der MS sowie der sich ebenfalls auf dem Grundstück befindenden mobilen Raumeinheit. Ziel ist, die Standardraumprogramme GS und MS vollständig und so weit als möglich im Lernhauscharakter umzusetzen. Das bestehende Grundschulgebäude soll nur möglichst geringe bauliche Eingriffe erfahren. Der Abbruch des Bestandsgebäudes (BJ2003) ist somit auszuschließen. Eine Aufstockung ist aus statischer und funktionaler Sicht nicht gewünscht. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Erstellung eines Neubaus zur Erweiterung der Grundschule der u.a. zwei Lernhauseinheiten beinhalten muss. Bei der Mittelschule ist zu prüfen, inwieweit ein teilweiser Bestanderhalt als Basis für die Umsetzung des neuen Standardraumprogrammes möglich ist. Der Ausbau des Dachgeschosses des Kerngebäude (BJ 1881) ist grundsätzlich möglich. Zwei Sporthallen sollen neu errichtet und Freisportflächen hergestellt werden. Das bestehende Haus für Kinder soll abgerissen und durch einen Neubau, an geeigneter Stelle auf dem Schulcampus, ersetzt werden. Wenn möglich, sollte der Hochbunker mit einer sinnvollen Nutzung belegt und in die Gesamtmaßnahme miteinbezogen werden. Die Aufgabe ist durch sehr eng begrenzte Baufelder und hohe Anforderungen an eine sinnvolle Logistik gekennzeichnet. Grundsätzlich ist zu prüfen, ob der Schul- und Kitabetrieb während der Baumaßnahmen vor Ort aufrechterhalten werden kann. Entsprechende Zwischennutzungen und Interimsgebäude sind von Anfang an mitzudenken. Die Anzahl der Bauabschnitte ist möglichst gering zu halten. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz der, sich auf dem Grundstück befindlichen, Bäume. Sie sollen weitgehend erhalten werden. Auf die Umsetzung der Anforderungen an Inklusion und Barrierefreiheit ist zu achten. Die Pausenhoffläche und die Freisportanlagen sollen in die Erweiterungsgestaltung mit eingezogen werden. Für die Gestaltung sind die Baustandards der LHM Baureferat Gartenbau zu berücksichtigen. Gefordert wird eine vielfältig nutzbare Freifläche unter besonderer Berücksichtigung der Klima- und Hitzeproblematik (schattige Spiel- und Aufenthaltsbereiche) für die Nutzer. Rasenspielfläche, Allwetterplatz, Weitsprunganlage und Schulgarten sowie Anlieferung sind unterzubringen.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
60 Tage

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).