AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Fortführung d. bestehenden vollintegrierten Laborautomationslösung mit Prä- und Postanalytik, Klin. Chemie, Immunoassaydiagnostik, bidirektionaler -80°C-Biobank sowie Erweiterung um Massenspektrometer
Stammdaten
- Auftraggeber
- LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)
- Veröffentlicht
- 30.06.2026
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- CPV-Code
- 33159000 — Medizintechnik
- Branche
- Gesundheitswesen & Medizintechnik
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
1.2 Ziel Ziel des Vorhabens ist die Fortführung der bestehenden vollintegrierten Laborautomationslösung einschließlich ihrer bedarfsgerechten Erweiterung sowie ihrer kontinuierlichen technologischen Weiterentwicklung entsprechend dem Stand der Technik. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die analytischen, organisatorischen und regulatorischen Anforderungen des LMU Klinikums auch künftig vollständig erfüllt werden. Aus Qualitäts-, Standardisierungs- und Ressourcengründen ist die Aufrechterhaltung einer weitgehenden Systemkonformität zwischen den Laborstandorten Campus Großhadern und Campus Innenstadt erforderlich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung eines stabilen, wirtschaftlichen, innovationsfähigen und qualitativ hochwertigen Laborbetriebs unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen eines Universitätsklinikums der Maximalversorgung sowie der wissenschaftlichen Forschung. Dies setzt eine hochgradig automatisierte, vollintegrierte und skalierbare Systemarchitektur voraus, die manuelle Tätigkeiten minimiert, Prozessabläufe standardisiert und die vorhandenen personellen Ressourcen optimal unterstützt. Die Automatisierung trägt zudem wesentlich zur Standardisierung des Probenflusses sowie zur Reduktion der mittleren Bearbeitungszeiten bei. Oberstes Ziel ist es, das kontinuierlich steigende Probenaufkommen effizient und unter optimaler Nutzung der vorhandenen Ressourcen zu bewältigen. Einheitliche und konsolidierte Prozesse bilden hierbei die Grundlage für höchste Qualitätsstandards und gewährleisten den Erhalt der Akkreditierung und GCP-konforme Bearbeitung klinischer Studien. 1.3 Beschaffungsbedarf Gegenstand der Beschaffung ist die Fortführung und funktionale Erweiterung der bestehenden Laborautomationsinfrastruktur zur Sicherstellung eines hochautomatisierten, wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Laborbetriebs unter Berücksichtigung der Anforderungen aus Forschung, Krankenversorgung, Akkreditierung und regulatorischen Vorgaben. Die Lösung muss sämtliche präanalytischen, analytischen und postanalytischen Prozesse einschließlich Probenlogistik, Probenarchivierung und Biobanking vollständig integrieren und einen kontinuierlichen 24/7-Betrieb gewährleisten. Aus Qualitäts-, Standardisierungs- und Ressourcengründen ist die Wahrung der Systemkonformität zwischen den Standorten Campus Großhadern und Campus Innenstadt erforderlich. Einheitliche Plattformen gewährleisten vergleichbare Analyseergebnisse, standortübergreifende Prozessstandards sowie einen flexiblen Personaleinsatz. Darüber hinaus ist aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels eine weitgehende Automatisierung erforderlich. Zusätzliche personelle Ressourcen für umfangreiche Neuvalidierungen, Requalifizierungen, Schulungen oder die vollständige Neueinrichtung von Laborprozessen stehen nicht zur Verfügung. Benötigt wird eine Laborautomationslösung, die insbesondere folgende Anforderungen erfüllt: - Vollständige Integration von Präanalytik, Analytik und Postanalytik, - Verarbeitung von Patienten-, Studien- und Biobankproben innerhalb einer durchgängigen Automationsarchitektur, - Integration klinisch-chemischer, immunologischer und massenspektrometrischer Analytik in den 24/7-Betrieb, - Anbindung der bestehenden Systemex-Hämatologie- und Siemens-Gerinnungssysteme - bidirektionale 24/7-Anbindung einer -80°C-Biobank, - automatisiertes und begehbares Probenarchiv für Nachforderungen - vollständige Schnittstellenkompatibilität mit dem Laborinformationssystem PRIMULAB, - Sicherstellung kurzer Bearbeitungszeiten von maximal 30 Minuten für Notfallanalysen und maximal 120 Minuten für Routineanalysen, - Kapazität für mindestens 2,5 Millionen Proben pro Jahr, - Gewährleistung höchster Ausfallsicherheit und Prozessstabilität.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Roche Diagnostics GmbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Direktvergabe-Ankündigung
- Vergabeergebnis