AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Bauliche Erweiterung Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stiftung Deutsches Marinemuseum
- Veröffentlicht
- 24.01.2023
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Das Deutsche Marinemuseum wurde 1998 am Verbindungshafen Wilhelmshaven in einem 1888 errichteten historischen Werftgebäude eröffnet, das zum ehemaligen Torpedohafen gehörte. Der zwischen 1996 und 1998 kernsanierte Bau wurde 1999/2000 und 2009/10 um Anbauten erweitert. Das Museumsangebot wird aktuell im denkmalgeschützten Gebäude, den Außenanlagen und den Schiffen abgebildet. Die Besucherführung ist nicht optimal gelöst und die Fläche für ein zukunftsfähiges Museums- und Ausstellungsangebot ist nicht ausreichend. Um auch in Zukunft die vielfältigen Aufgaben von Museen gemäß den von ICOM und DMB formulierten Standards für Museen wahrnehmen zu können, plant das Museum eine Erweiterung und Neuausrichtung. Diese ist in mehrere Teilprojekte aufgeteilt und umfasst die Sanierung der Uferbefestigungen einschließlich Landgewinnung für einen Erweiterungsbau (sog. Teilprojekt 1), die Neuordnung des Freigeländes und der Anlegesituation für die Museumsschiffe nebst Errichtung eines Erweiterungsbaus zur Flächengewinnung für Sonderausstellungen und Veranstaltungen und Neukonzeption der aus dem Jahr 2010 stammenden Dauerausstellung (sog. Teilprojekt 2), sowie die Errichtung eines Depotneubaus (sog. Teilprojekt 4/ nicht auf dem Museumsgelände). Der Wettbewerb beschäftigt sich mit dem so genannten Teilprojekt 2. Dazu sollen im Bestandsgebäude (Erdgeschoss) Umplanungen erfolgen, die in Verbindung mit dem Erweiterungsbau ein verbessertes Angebot und eine optimierte Besucherführung ermöglichen: - Errichtung eines Erweiterungsbaus zur Flächengewinnung für Sonderausstellungen und Veranstaltungen - bauliche Umstrukturierung und Erweiterung der Flächen für die Dauerausstellung zur Verbesserung der Abläufe des Museumsbetriebes, ggf. unter Optimierung der Eingangssituation . Es ist beabsichtigt, eine(n) der Preisträger(innen) im Rahmen der weiteren Bearbeitung gemäß - HOAI § 34 (Gebäude und Innenräume) Leistungsphasen 1 - 9 und - HOAI § 39 (Freianlagen) Leistungsphase 1 - 9 zu beauftragen, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe verwirklicht wird. Der Auftraggeber behält sich eine bauabschnittsweise und stufenweise Beauftragung vor. . Aufgrund des zwingend erforderlichen Zusammenspiels der wesentlichen Ausstellungs- und Nutzungsbereiche der Gebäude und Freianlagen (insbesondere bei der Verortung der Großexponate in den Freianlagen, der Wegeführung und Abwicklung der Besucherströme und der Verortung der Erweiterungsgebäude auf dem Museumsgelände, zudem aber auch der Inbezugsetzung der Erweiterungsbauten, des Freigeländes und der Großexponate zu einander sowie der Wahrnehmung und Nutzung des Museums als funktionale Einheit) ist eine enge Verknüpfung der Leistungsbereiche bereits zu Beginn der Vorentwurfsplanung im Wettbewerb zwingend erforderlich. Daher ist die gemeinsame, verbindende Ausschreibung der beiden Leistungsbilder sowie eine frühzeitige integrale Planung für den Projekterfolg notwendige Voraussetzung. Die schon im Wettbewerbsentwurf erforderliche Koordination und Abstimmung bereits bei der Entwurfsidee können bei getrennter Vergabe nicht geleistet werden. . Voraussichtliche Terminschiene für den Wettbewerb: Versand der Auslobungsunterlage: 15. KW 2023 Rückfragenkolloquium: 17. KW 2023 Bearbeitungszeit ab Versand der Auslobungsunterlage: ca. 12 Wochen
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Wertung
- Vergabeergebnis