AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Brandschutzmaßnahmen Treppe B und C inklusive WC Anlagen" - Technische Gebäudeausrüstung, Löschtechnik
Stammdaten
- Auftraggeber
- Rundfunk Berlin-Brandenburg
- Veröffentlicht
- 03.01.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Das gesamte Hochhaus wird durch eine Hochdruckwassernebellöschanlage, folgend kurz HDWNLA, geschützt. Diese wurde im Jahr 2018 installiert und bleibt bestehen. Ohne eine funktionstüchtige HDWNLA ist der Betrieb des Hochhauses (FSZ) nicht zulässig. In den Schächten der Treppenhäuser B und C (3. OG bis 14. OG) befinden sich derzeit die Hauptverteilleitungen einschl. der Bereichsventile (Etagenabsperrungen) für die HDWNLA. Im Zuge der Ausführung ist dafür Sorge zu tragen, dass die Hauptverteilleitungen einschließlich der Etagenabsperrungen während der Bautätigkeit gegen mechanische Beschädigungen sicher geschützt sind. Die Etagenabsperrungen müssen zugänglich bleiben. Hierbei ist zu beachten, dass während der Umbauarbeiten mit z. B. langen Rohrstücken auf engstem Raum hantiert wird. Sollten es unerlässlich sein, im Zuge der Umbauarbeiten Teilbereiche der HDWNLA außer Betrieb zu nehmen oder Umbaumaßnahmen durchzuführen, ist dieses zwingend in Abstimmung mit dem Anlagenersteller (Fa. Callies) eigenverantwortlich durch das Planungsbüro zu organisieren. Die Abteilung VT (Anlagenverantwortlicher) wird informiert. Die Arbeiten können alleinig durch den Anlagenersteller Fa. Callies durchgeführt werden, dies ist entsprechend zu berücksichtigen. Im Rahmen von Außerbetriebnahmen sind vorgeschriebene Kompensationsmaßnahmen gemäß Handlungsanweisung zu beachten. Die Auflistung der Kompensationsmaßnahmen (Handlungsanweisung) muss bei der Abteilung VT angefordert werden. Die Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen erfolgt eigenverantwortlich durch das Planungsbüro, die Abteilung VT des rbb unterstützt. Bei der Planung der Befestigungskonstruktion zur Befestigung der TGA Medien in den Schächten ist darauf zu achten, dass daraus keine Änderungen an der vorhandenen HDWNLA erfolgen. Sollten es unerlässlich sein, im Zuge der Planung Teilbereiche der HDWNLA zu ändern oder Umbaumaßnahmen durchzuführen, ist dieses zwingend in Abstimmung mit dem Anlagenersteller (Fa. Callies) eigenverantwortlich durch das Planungsbüro abzustimmen. Für das Gewerk Sprinklertechnik sind unter Berücksichtigung der rbb?Planungsstandards HLSK (siehe Anlage) die folgenden Leistungen im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen zu erbringen: Treppenhaus B: - Die vorhandene Sprinklerinstallation soll möglichst nicht verändert werden - Die Befestigung der Installationen ist auf Übereinstimmung mit dem Brandschutznachweis zu überprüfen - Bei fehlerhafter Befestigung ist der genehmigte Zustand herzustellen - eindeutige Beschriftungen der vorhandenen Installationen sind zu ergänzen, wenn sie fehlen Gemäß dem aktuellem Brandschutznachweis ist es erforderlich, die HDWNLA um die Etagen 2.UG bis 2.OG an Treppe B zu erweitern. Durch das Büro ZHN ist eine Erweiterung geplant und mit den Sachverständigen für Brandschutz und Löschanlagen vorabgestimmt worden. - die vorhandenen Planungsergebnisse des Büros ZHN sind prüfen, zu ergänzen und ausführungsreif fertig zu stellen - die notwendigen Leitungsführungen und Leitungswege in Schächten, Fluren und Kellerzentralen sind mit allen Planungsbeteiligten (v. a Bau, Statik) abzustimmen - fehlende Durchbruchsplanung ist zu erstellen - Beachtung der brandschutztechnischen Anforderungen an Befestigung und Durchführungen und im Keller auch die Leitungsführung (Begleitsprinklerung) Treppenhaus C: Im Schacht C und dem angrenzenden ehemaligen Aufzugsschacht sollen auf Flurniveau Fußböden (Gitterroste/Beton) in jeder Etage eingezogen werden. Die bauliche Planung hierüber besteht in großen Teilen, wenn auch nicht im Detail. Am Grundprinzip soll festgehalten werden. Im Schacht C ist im Bestand ein Baugerüst für die Überwindung der Etagen verbaut. Der Zugang befindet sich an den Zwischenpodesten durch Luken in unterschiedlichen Höhen. Sämtliche Installationen der technischen Gebäudeausrüstung sind auf das aktuelle Niveau der Zwischenpodeste angepasst. Geplant ist, den Bestand komplett zu erneuern. Für die Sprinkleranlage bedeutet dies den folgenden Aufwand: - Überprüfung der Entwurfsplanung Sprinklertechnik Büro ZHN - Überarbeitung, Ergänzung und Vervollständigung der vorliegenden Planung, wenn möglich - Beachtung der Brandschutzvorgaben an Befestigung und Durchführungen - Aufbau eines Parallelstrangs im Flur an definierter Stelle und Anschluss an den Bestand im Bereich der Schnittstellen wiederherstellen - Ausfallzeit der Löschanlage im Bereich C so kurz wie möglich, Kompensationsmaßnahmen notwendig! - nach der Sanierung des Schachtes und der Installation des Raumgerüstes/der Decken Einbau des neuen Stranges C mit Etagenventilen sowie des Schachtschutzes - Umschluss und Wiederinbetriebnahme am neuen Standort - Rückbau des Provisoriums im Flur - Erstellung eines Umschlusskonzeptes mit Planung der notwendigen Kompensationsmaßnahmen - Abstimmung und Genehmigung durch rbb, Sachverständige und ggf. Feuerwehr notwendig
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Petschow & Thiel GmbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Zuschlag
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