AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Sanierung Eisweinhalle Bingen-Dromersheim - Gesamtplanung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Bingen am Rhein
- Veröffentlicht
- 05.08.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Die Zielsetzung ist die ca. 50 Jahre alte ,,Eisweinhalle" in Bingen-Dromersheim neben ihrer Funktion als Turnhalle zukünftig schwerpunktmäßig auch als Mehrzweck-Veranstaltungshalle und Kulturzentrum zu nutzen, um auch weiterhin einen Kristallisationspunkt für das Gemeinwesen und das Vereinsleben im Stadtteil zu schaffen. Sie soll damit also auch weiterhin, zukünftig sogar verstärkt, eine besondere Wirkung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration vor Ort haben. Die für diesen Nutzungszweck notwendigen baulichen und technischen Voraussetzungen unter Einhaltung der Bestimmungen der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) sollen zügig in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden. Aufgrund des altersbedingten Zustands des Gebäudes, insbesondere in technischer Hinsicht, sind umfangreiche und damit zeit- und kostenintensive Maßnahmen erforderlich. Die Halle wird auf einen gesamtprimärenergetisch-klimaneutralen Stand gebracht. Darüber hinaus vorhandenes lnnovationspotenzial bei der passiven Energieeinsparung soll ausgeschöpft werden, um einen nachhaltigen Beitrag zur deutlichen Absenkung der Endenergie und den damit verbundenen Nutzungskosten zur Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Bingen zu leisten. Konkret wird beabsichtigt, neben dem ausschließlichen Einsatz regenerativer Energieträger, die passiven Einrichtungen zur Vermeidung von weiteren Energieeinsatz, insbesondere beim Temperaturmanagement in den Sommermonaten zu optimieren. Weiterhin wird ein „intelligenter" Sonnenschutz in Form eines schaltbaren, dynamischen Glases für die Fensterflächen vorgesehen. Das Projekt mit der Zielsetzung ein abgeschriebenes, monofunktionales Bauwerk zu einem zukunftsweisenden, multifunktionalen Mehrzweckgebäude zu entwickeln, soll beispielgebend für weitere notwendige kommunale Sanierungsprojekte in vergleichbarer Aufgabenstellung sein. Die Kosten der geförderten Baumaßnahme betragen laut Kostenschätzung rd. 1,9 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 300 bis 400). Die Planung soll direkt nach der Beauftragung beginnen. Eine Baugenehmigung liegt schon vor, ggf. ist nur ein Nutzungsänderungsantrag ausreichend.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Studio GGP - Gräfe, Groebler & Partner
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis