AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – TU Dresden,Neubau Projekthaus Zukunft und Exzellenzcluster CeTI
Stammdaten
- Auftraggeber
- Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
- Veröffentlicht
- 12.08.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Nicht offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Beratung & Dienstleistungen
Beschreibung
BAUVORHABEN: Mit dem "Projekthaus Zukunft" beabsichtigt der Freistaat Sachsen die Errichtung eines zentralen Universitätsgebäudes auf dem Campus der TU Dresden (TUD). Das "Projekthaus Zukunft" soll im Zentrum des Hauptcampus der TUD entstehen. In seiner inhaltlichen Ausrichtung spiegelt das Gebäude das Selbstverständnis der TUD als eine global bezogene und gleichzeitig regional verankerte Spitzenuniversität für das 21. Jahrhundert wider und soll zukünftig für Forschungspartner von Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen sowie der freien Wirtschaft eine attraktive Adresse bieten. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Herausforderungen der digitalen Transformation. Ziel der TUD ist es, diese in allen Leistungsdimensionen voranzutreiben, die Möglichkeiten und Auswirkungen der Digitalisierung aller Aktivitätsbereiche für die TUD wie für die Gesellschaft zu erforschen und Kompetenzen zu vermitteln, um die Digitalisierung verantwortungsbewusst zu gestalten. Das "Projekthaus Zukunft" wird hierfür eine innovative Arbeitslandschaft mit unterschiedlichen Raumangeboten bieten. Auf mehreren Etagen wird es interdisziplinär agierenden Beschäftigten der Exzellenzuniversitäts-Projekte (EXU) und Exzellenzcluster (EXC) sowie Studierenden die Möglichkeiten bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten voranzutreiben und in diesem Miteinander neue Initiativen und Projektideen zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Zudem wird die Integration unter anderem von Räumen für die Studierendenmitverwaltung und öffentlichkeitswirksamer Präsentationsflächen in das Gebäude dazu beitragen, dass das Gebäude zu einer lebendigen barrierefreien Mitte für den gesamten Campus werden kann. Insofern erwartet der Auslober auch eine Position zum architektonischen Selbstverständnis in einem sich wandelnden Arbeitsumfeld mit zunehmend digitalisierten Arbeitsabläufen. Im Ergebnis erwartet der Auslober ein für die Aufgabenstellung tragfähiges Entwurfskonzept für das "Projekthaus Zukunft", das neben der Umsetzung der funktionalen Anforderungen insbesondere eine der Intention des Gebäudes entsprechende Architektursprache formuliert, adäquate Innen- und Außenräume schafft und eine den Zielen entsprechende Ausstrahlungskraft innerhalb des Campus besitzt. Für das Vorhaben werden Mittel aus dem EE-EFRE 2021 - 2027 Fond in Anspruch genommen und daher müssen die Anforderungen des Neuen Europäischen Bauhauses erfüllt werden. Zur Einhaltung des Förderzeitraumes muss die Inbetriebnahme des Gebäudes bis Ende 2029 erfolgen, einschließlich Abrechnung und Verwendungsnachweisführung. Das setzt eine bauliche Fertigstellung bis III 2028 voraus. Der hochbauliche Realisierungsteil umfasst ca. 5.900 m² NUF 1-6, davon ca. 2.100 m² NUF 1-6 für das Exzellenzcluster CeTI (Zentrum für taktiles Internet). Der Kostenrahmen beträgt 36.858.000 € brutto (KG 300 + 400). Dieser ist einzuhalten. Weitere Informationen sind der Auslobungsunterlage in den veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen. WETTBEWERBSVERFAHREN: Das Verfahren wird als nichtoffener Realisierungswettbewerb mit einem freiraumplanerischen Ideenteil entsprechend den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren ausgelobt. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten und Landschaftsarchitekten. Im Anschluss an den Wettbewerb beabsichtigt der Auslober bei Fortbestehen des Beschaffungswillens (wenn die Aufgabe realisiert werden soll) und unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes die Verfasser/-innen des mit dem ersten Preises ausgezeichneten Wettbewerbsbeitrags mit Planungsleistungen Hochbau und Freianlagen für die Umsetzung der Wettbewerbsaufgabe zu beauftragen, sofern die zu unterzeichnenden Verträge unverändert unterschrieben vorliegen und kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht und die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen. Es werden im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren keine Verhandlungen durchgeführt. Für den Bereich des freiraumplanerischen Ideenteils ist keine Beauftragung vorgesehen. Die Teilnehmerzahl ist auf insgesamt 24 begrenzt. 6 Teilnehmer sind vom Auslober bereits gesetzt. Interessenten können sich in einem offenen Verfahren um die Teilnahme bewerben. Die eingereichten Teilnahmeanträge werden anhand der veröffentlichten Kriterien auf Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen geprüft. Sind mehr als 18 Bewerber nach formaler Prüfung der Kriterien und Mindestanforderungen (Erklärungen/ Nachweise/Vertragsvorlage für Objektplanung Gebäude) zur Teilnahme zugelassen, wird die Auswahl durch Los getroffen. Falls die gesetzten Teilnehmer die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen/nachweisen können, wird eine entsprechend größere Anzahl an Bewerbern zur Wettbewerbsteilnahme zugelassen.
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis