AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 02.05.2026 10:31 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-484175-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Generalplanerlegistungen für die Sanierung und Umbau - Haus der Einwanderunsgesellschaft (Arbeitstitel) nachfolgend Migrationsmuseum genannt in Köln-Kalk

Notice-ID: ted-484175-2024 · Procedure-ID: 5664c912-0fab-4119-8d61-950940b3cc0e

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Stammdaten

Auftraggeber
DOMiD gGmbH
Veröffentlicht
12.08.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalplanerleistungen für das Migrationsmuseum in Köln-Kalk stufenweise zu vergeben. Im Jahr 1990 wurde das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD) von Migrant*innen gegründet, unter anderem mit dem Ziel, ein Migrationsmuseum zu errichten. Inzwischen verfügt DOMiD e.V. mit ca. 150.000 vorwiegend alltagsgeschichtlichen Zeugnissen, Objekten, Fotos, Dokumenten, AV-Medien u.v.m., über die bundesweit größte Sammlung, die die vielfältige Geschichte der Migration in Deutschland dokumentiert. Seit der Gründung von DOMiD war es das Ziel ein Museum zu errichten, in dem Migration als Normalfall vermittelt wird. Diese Zielsetzung steht nun vor seiner Verwirklichung. Das Museum mit dem Arbeitstitel "Haus der Einwanderungsgesellschaft" wird im Kölner Stadtteil Kalk in einem historischen Fabrikgebäude (Hallen Kalk) entstehen. Das Migrationsmuseum wird in einer ehemaligen Werk- und Produktionshalle - Halle 70 - entstehen. Der Industriecharakter der Halle ist weitestgehend vorhanden und soll möglichst erhalten bleiben. Dieses außerordentlich attraktive Industriegebäude mit seiner Stützenreihe und Kranbahnen soll in seiner neuen Funktion und als Industriekultur in das Architektur- und Ausstellungskonzept eingebunden werden. Das Migrationsmuseum soll neben der Ausstellungsfläche von insgesamt 2.950 m² unterschiedliche Funktionen aufnehmen, u.a. ein Foyer, Archiv, Veranstaltungsräume, Kino, Verwaltungsflächen, Museumsshop, Café und Open Space Flächen. Die ca.15 m hohe Halle ermöglicht eine zweigeschossige Nutzung des Hauses, wobei die Höhe auch als architektonische Qualität verstanden wird und beibehalten werden soll. Das Migrationsmuseum möchte sich dem Quartier und der Stadtgesellschaft öffnen und einem großen Teil der Bevölkerung den barrierearmen Zutritt gewährleisten. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen (Eröffnung 2029). Über ein Verhandlungsverfahren mit Studienentwicklung sollen nun die Planungspartner*innen für die Planung und Realisierung des Migrationsmuseum gefunden werden. Dabei sind Ausstellungskonzeption und Architektur und Gestaltung sowie die notwendigen Fachgewerke als integrativ zu bearbeiten. Im Teilnahmeantrag ist das Planungsteam komplett zu benennen und die Eignung gem. der definierten Mindestkriterien nachzuweisen. Folgende Partnerinnen / Partner sind zu benennen, dabei gibt es keine Vorgabe oder Präferenz zur Art der Teamkonstellation bzw. zur Federführung: - Szenografin / Szenograf bzw. Gestalterin / Gestalter für die Entwicklung der Ausstellungsgestaltung - Architektin / Architekt für die Objektplanung Gebäude - Fachplanerin / Fachplaner für die Technische Gebäudeausrüstung, - Fachplanerin / Fachplaner für die Tragwerksplanung - Fachplanerin / Fachplaner für den Brandschutz - Fachplanerin / Fachplaner für die Bauphysik (inkl. Raumakustik) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung gem. § 47 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen (Eignungsleihe und/oder Unterauftragnehmer). Zur Teilnahme am Verfahren ist die Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Teilnahmeantrages (Formblatt D-01) der teilnehmenden Bewerberin / des teilnehmenden Bewerbers bzw. des federführenden Bewerbers der Planungs-/ Bewerbergemeinschaft notwendig. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) ist das Formblatt D-08, D-09 und D-10 sowie D-12. D-13 und D-14 inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen. Die Bewertung des Teilnahmeantrags erfolgt gem. Anlage D-11_Matrix_Stufe01. Bei Auswahl berücksichtigt der Auftraggeber nur Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und die ihre wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
3 Tage

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).