Die Trinkwasserversorgungsleitung wird im Heizungsraum in das Gebäude geführt. Hier befindet sich auch der Hausanschluss mit den zugehörigen Sicherheitseinrichtungen. Die Trinkwasserleitung ist im Außenbereich an die alte Zuleitung im Erdreich angeschlossen. Die installierte Leckageschutzeinrichtung dient zur Verriegelung der Wasserversorgung bei übermäßiger Zapfleistung in einem definiertem Zeitraum. Bei der Inbetriebnahme wurden hier, in Abstimmung mit dem Landkreis, folgende Parameter verwendet: - Alarmgrenze für Volumenleckage: 1.000 Liter - Alarmgrenze für Zeitleckage: 60 Minuten In der Hauptleitung wird zudem ein rückspülbarer Filter installiert. Dieser ist einmal jährlich zu reinigen. Nach der Filteranlage wird zum Schutz vor Verkalkung eine Enthärtungsanlage installiert. Die Enthärtung des Wassers ist gerade beim Einsatz von Durchlauferhitzern erforderlich, um einer Verkalkung in den Geräten entgegenzuwirken. Die abgehende Wasserhärte wird auf 6°dH eingestellt. Sowohl die Enthärtung, als auch der Leckageschutz geben eine Störmeldung an die übergeordnete Gebäudeleittechnik (Gewerk Elektro) raus. Im Gebäude sind zwei Außenwandtresore (frostsichere Zapfstelle und 230 Volt Spannungsversorgung) installiert. Diese werden mit Regenwasser über eine eigene Rohrleitung versorgt, um hygienischen Problemen durch stehendes Wasser entgegenzuwirken. Die Zapfstellen und WC - Anlagen wurden an den Endpunkten mit elektronisch auslösenden Armaturen versehen. Diese lösen ohne Berührung aus und schalten nach einer definierbaren Nachspülzeit ab. Zudem dienen diese Armaturen der Hygienspülung und lösen den Spülzyklus spätestens alles 72 Stunden nach dem letzten Zapfvorgang aus. Die Einstellung der Armaturen erfolgt über eine Smartphone App (PW:1234). Einstellwerte bei Inbetriebnahme: - Nachspülzeit: 5 Sekunden - Hygienespülung: alle 72 Stunden Die Duschen im Untergeschoss sind mit einer batteriebetriebenen Armatur ausgestattet und spülen ebenfalls nach den vorgenannten Einstellwer