AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 23.07.2026 04:54 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-489276-2026/

Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (Göttingen) - Sanierung Haus 11: ELT

Notice-ID: ted-489276-2026 · Procedure-ID: a2fd8bf4-bf5e-4fa0-8bc3-a8ac7c4bf2eb

Zurück zur Vergabe

Stammdaten

Auftraggeber
Max-Planck-Gesellschaft Abt.III, München
Veröffentlicht
13.07.2026
Frist (Submission)
13.08.2026
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71321000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Gegenstand der zu vergebende Leistung sind Ingenieurleistungen aus dem Bereich der ELT-Technik gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in mehreren Stufenabrufen. Für das Bauvorhaben „Erweiterung Institut am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen " sind folgende Anlagengruppen (AG) zu berücksichtigen: AG 4 Starkstrom AG 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, AG 6 Förderanlagen Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich auf ca. 12,149 Mio. € netto. Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kosteneinschätzung bei ca.1.604.993 € netto. Die Bruttogrundfläche beträgt 2.635 m² und der Bruttorauminhalt 10.539 m³. Technische Gebäudeausrüstung Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz erfolgt über die bestehende Trafoanlage im Untergeschoss des Gebäude G11A.Die Trafoanlage ist im Besitz des Energieversorgungsunternehmen und ist nur von außen zugänglich. Die Netzeinspeisung zur Trafoanlage erfolgt über den Herrmann-Föge-Weg.   Die nach der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung (§32a NBauO) des Landes Niedersachsen notwendige Dachbelegung mit eine Photovoltaikanlage ist einzuhalten. Des Weiteren sind Leistungsvorhaltungen für eine Zukünftige Ladeinfrastruktur zu berücksichtigen. Die Niederspannungsversorgung der Gebäude G11A und G11N erfolgt aus der bestehenden Niederspannungsschaltanlage die im Untergeschoss des Gebäudes G11A verortet ist. Die Niederspannungsschaltanlage ist auf den zukünftigen Bedarf des Institutes auszulegen und gegebenenfalls anzupassen. Die Niederspannungsinstallation für das Gebäude G11N ist ausgehend von der Niederspannungsschaltanlage unter Berücksichtigung der Brandschutzanforderungen neu aufzubauen. In der zukünftigen Planung ist der Aufbau über Gebäudehaupt- und Etagenverteiler zu prüfen. Die Allgemein- und Sicherheitsbeleuchtung für das Gebäude G11N ist neu aufzubauen. Der innere- und äußere Blitzschutz, sowie der Potentialausgleich sind zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen bzw. zu erneuern. Der Telekommunikationsanschluss und die aktiven Netzwerkkomponenten befinden sich im Gebäude G11A. Dieser ist auf das Gebäude G11N zu erweitern bzw. gegebenenfalls in der weiteren Planung auf einen zentralen Ort neu auszubilden. Die Brandmeldeanlage befindet sich im Gebäude G11A. Diese ist gegebenenfalls auf den aktuellen technischen Stand anzupassen und auf das Gebäude G11N zu erweitern. Die bestehende Zutrittskontrollanlage ist auf Ihren Zustand zu prüfen, und gegebenenfalls auf das Gebäude G11N zu erweitern. Im Gebäude G11N befindet sich die EDV-Technik. Die Dateninfrastruktur ist auf den zukünftigen Bedarf des Institutes anzupassen. Für das Gebäude G11N ist das Datennetz über Etagenverteiler neu aufzubauen. Gegebenenfalls ist für beide Gebäude ein gemeinsamer Serverraum auszubilden. Es wird eine Medientechnische Ausstattung für Seminar- und Besprechungsräume geschaffen werden. Des Weiteren müssen Räume mit Aufnahme- und Regietechnischer Ausstattungen berücksichtigt werden. Es ist ein Personenaufzug für die Barrierefreiheit mit einzuplanen, die das Gebäude G11N und gegebenenfalls G11A erschließt.   Für das Gebäude G11N ist während der gesamten Bauzeit eine Baustromversorgung sicherzustellen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.

Vertragslaufzeit

Periode
50 Monate

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Verfahren laufend

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, München

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).