AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen – Erweiterung Zeppelin-Realschule, Singen – Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärplanungsleistungen
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Singen
- Veröffentlicht
- 22.08.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71321000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 136.076 €
Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung, Sanitär nach Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff HOAI 2021 für die Erweiterung der Zeppelin-Realschule, Singen. Die Stadt Singen beabsichtigt die Zeppelin-Realschule (ZRS) in der Rielasinger Straße 37 in 78224 Singen durch einen solitären Ergänzungsbau zu erweitern. Die Zeppelin-Realschule (ZRS) besteht seit 1930, ist seit 1966 eine Realschule und trägt den Namen des Luftschiffpioniers Ferdinand Zeppelin. Die ZRS ist eine weitestgehend vierzügige Realschule mit erlebnispädagogischem und sprachlichem Profil. In ihr werden derzeit ca. 590 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf 22 Regelklassen sowie eine Vorbereitungsklasse (VKL). 47 Lehrkräfte sowie vier nicht lehrende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an der ZRS beschäftigt. Die ZRS hat aufgrund der hohen (und weiter zunehmenden) Schülerzahlen akuten Raumbedarf. Die der Schule fehlenden Räume sollen in einem neuen Gebäude auf der anderen Seite der Worblinger Straße geschaffen werden. Diese Fläche ist bereits mit Asphalt versiegelt, so dass sich durch einen Neubau an dieser Stelle die Neuversiegelung derzeit noch sickerfähiger Flächen weitestgehend vermeiden lassen sollte. Das zur Verfügung stehende Baufenster hat eine Grundfläche von 22,00m x 42,00m. Ein Lageplan mit entsprechender Markierung des Baufensters ist den Unterlagen beigefügt. Nach Abstimmung mit der Abteilung Stadtplanung ist an der Stelle ein Gebäude mit bis zu 3 Vollgeschossen zzgl. Eines Dachgeschosses – analog zum Bestandsgebäude – genehmigungsfähig. Die Planungsaufgabe besteht unter anderem darin den ca. 700qm großen Raumbedarf an Programmfläche in dem Neubau unterzubringen. Dieser zusätzliche Raumbedarf besteht aus 4 Klassenzimmern, 3 naturwissenschaftlichen Räumen mit Vorbereitungsräumen, sowie 2 Technikräume mit Maschinenraum. Als zusätzliche Option: eine Mensa mit Ausgabeküche im EG für 200 Mittagessen im Zweischicht-Betrieb (d.h. je Schicht die Hälfte der vorgenannten Anzahl Mittagessen). Planung nach Beauftragung, voraussichtlich September 2024. Fertigstellung des Gebäudes spätestens im Juli 2026. Derzeit läuft ein VgV-Verfahren mit Mehrfachbeauftragung für den Lösungsansatz der Gebäudeplanung. Durchgeführt wird hier ein Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb. Das zweistufige Verfahren beinhaltet den vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb (1. Stufe: Auswahlphase) und die Verhandlungsphase (2. Stufe: Angebotsabgabe und Verhandlungsgespräche) gemäß § 119 Abs. 5 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), §§ 14, 17 und 73 ff (bei Architekten und Ingenieurleistungen) der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV). Ob die Mensa tatsächlich gebaut werden kann, ist abhängig von den entwurfsabhängigen prognostizierten Baukosten für das Bauvorhaben mit bzw. ohne Mensa und der finanziellen Lage der Stadt Singen zum Zeitpunkt der Vergabeentscheidung und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Die Auftraggeberin behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen vor. Mit Abschluss des Vertrages für die HLS-Planung werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Auf Basis der Kostenberechnung wird der Baubeschluss gefällt, welcher den Umfang der umzusetzenden Bauleistung festlegt. Für den Fall, dass das Ergebnis der in Leistungsphase 3 vorgelegten und geprüften Kostenberechnung durchgängig ein Ergebnis ergibt, welches von der Stadt Singen nicht zu finanzieren ist, erfolgt keine Weiterbeauftragung der weiteren Leistungsphasen. Die Leistungsphasen 4 bis 8 sollen sukzessive optional beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis