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Planungsleistung Architekt (Tln.-Wettb.), Ausbau der Westbastion zum Besucherzentrum, Schloss Schwerin
Landtagsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern · Schwerin · Mecklenburg-Vorpommern · Oberste Landesbehörde
Angebote bis 25.08.2026, 11:00 Uhr (noch 14 Tage)
Beschreibung
Das Schweriner Schloss, seit 2024 UNESCO-Welterbe, soll im Bereich der Westbastion grundsaniert werden. Ziel ist die Sanierung von Dach, Nebenräumen im Erdgeschoss und Tiefkeller sowie der Ausbau zu einem Besucherzentrum für den Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Dabei sollen Bauteile brandschutztechnisch, statisch und bauphysikalisch ertüchtigt und nutzungstechnisch auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Grundlage ist eine bereits 2009 erstellte EW-Bau-Planung, die in zwei Bauabschnitte unterteilt wurde: den 1. Bauabschnitt (Garderoben- und Toilettenanlage, Fertigstellung 2026) und den nun folgenden 2. Bauabschnitt (Ausbau der Westbastion zum Besucherzentrum). Die ursprüngliche Planung muss an aktuelle Nutzeranforderungen angepasst werden, wobei das architektonische Konzept und der historische Charakter des Ortes erhalten bleiben sollen. Zu prüfen sind veränderte Wegebeziehungen, ein neuer Standort für die Sicherheitskontrolle sowie Verbesserungen der Barrierefreiheit. Auch statische, bauphysikalische und brandschutztechnische Aspekte müssen durch Fachplaner überarbeitet werden. Die im 16. Jahrhundert errichtete, später als Kohlenkeller genutzte Westbastion ist bislang unausgebaut und ohne Bodenplatte. Besondere Herausforderungen sind der hohe Grundwasserstand sowie die schwierige Gründungssituation, die zusätzliche Lasten einschränkt und weiter untersucht werden muss. Zudem sind Abdichtung und Wärmeschutz des erdgedeckten Flachdachs neu zu planen.
KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Bauwesen & Infrastruktur
Das Wichtigste auf einen Blick
- Planungsleistungen Architekt (Objektplanung) für den Ausbau der Westbastion zum Besucherzentrum im Schloss Schwerin.
- Leistungsphasen 1-2 sind beauftragt, optional LPh 3-9 bei stufenweiser Beauftragung.
- Schwerpunkt liegt auf Ausschreibungsvorbereitung und -mitwirkung sowie Bauleitung und Objektüberwachung.
- Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen für Architekten (Objektplanung) für den Ausbau der Westbastion zum Besucherzentrum im Schloss Schwerin.
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
3–3 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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1. Referenzobjekte 30 %Qualität
- Präsentation vergleichbarer/s Projekt/e (Nutzung, Schwierigkeit, Erfahrungen mit Bauen im Bestand, bei laufender Nutzung und im denkmalgeschützten Bereich) - Projekte für öffentliche Auftraggeber (Erfahrungen mit VOB, VHB, EU-weiten Ausschreibungen) - - - (Gewichtung s. Wertungsmatrix 2. Runde)
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2. Termine/Kosten 20 %Qualität
- Maßnahmen zur Termineinhaltung - Terminrahmen des Projektes unter Berücksichtigung des vorliegenden Entwurfs und des Bestandes - Kostensicherheit (Maßnahmen zur Kosteneinhaltung bzw. -minimierung) (Gewichtung s. Wertungsmatrix 2. Runde)
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4. Präsenz vor Ort 20 %Qualität
- Örtliche Präsenz während der Planungsphase (Organisation von Planungsberatungen, Abstimmungen mit dem AG und Dritten, z.B. Genehmigungsbehörden) - Örtliche Präsenz während der Bauphase (Organisation der Objektüberwachung, Umgang mit Störungen im Bauablauf, Nutzerabstimmungen, Leistungsdokumentation) (Gewichtung s. Wertungsmatrix 2. Runde)
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5. Preis 20 %Preis
- angebotener Honorarsatz - angebotene Prozente (Berücksichtigung vorliegender Planungen) - angebotener Umbauzuschlag - angebotene Nebenkosten - angebotene Stundensätze für zusätzliche Besondere Leistungen (Gewichtung s. Wertungsmatrix 2. Runde)
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Organisation 10 %Qualität
- Darstellung von allgemeinen Büroabläufen und Arbeitsstrukturen - Darstellung der geplanten künftigen Projektstruktur, Projektteam - - - (Gewichtung s. Wertungsmatrix 2. Runde)
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Anforderungen an Bieter (Eignung)
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
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Berufshaftpflichtversicherung
Geforderte Mindeststandards: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über eine Deckungssumme von mindestens: 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 7,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssummen pro Jahr betragen und die Leistungsbereiche der Nachunternehmer einschließen. Der Bewerber muss dem Teilnahmeantrag beilegen: a) die rechtsverbindliche Erklärung, dass im Auftragsfall eine solche Versicherung abgeschlossen wird oder b) der Nachweis, dass eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist und das die Ersatzleistung des Versicherers mindestens das 2-fache der o.g. Deckungssummen pro Jahr beträgt. Der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden. Bei Bietergemeinschaften muss jeder Bieter den geforderten Versicherungsnachweis einzeln und in voller Höher erbringen. - - - (Gewichtung gem. Wertungsmatrix)
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Spezifischer Jahresumsatz (Auftragsbereich)
Geforderter Mindeststandard: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers über mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 VgV . Der in der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI erzielte durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mind. 500.000,00 EUR betragen (ohne Mehrwertsteuer). - - - (Gewichtung gem. Wertungsmatrix 1. Runde, Punkt 1 - Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit)
Technische & berufliche Leistungsfähigkeit
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Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)
Es sind 3 bis 5 vergleichbare Referenzen (Bearbeitungszeitraum: 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist) nachzuweisen. Die Gewichtung erfolgt gemäß der Wertungsmatrix. Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase innerhalb des genannten Zeitraums stattgefunden hat. Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Es können auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt: - Anzahl der Referenzen - Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung: ..- Umbau und Sanierungen bei laufender Nutzung der Gebäude (sehr gut vergleichbar) ..- historische Schlösser, Gutshäuser, Museen o.ä. (sehr gut vergleichbar) ..- andere denkmalgeschützte Gebäude (gut vergleichbar) ..- Parlaments- oder andere Regierungsgebäude (gut vergleichbar) ..- Konferenzräume, Tagungsräume u.ä. (gut vergleichbar) ..- Sanierungen, Umbauten (sehr gut vergleichbar) ..- Projekte mit hohen Anforderungen und hohem Koordinierungsaufwand der Fachplaner (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hotels usw.) (vergleichbar) ..- andere Projekte öffentlicher Auftraggeber (vergleichbar) - Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 1-8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude u. Innenräume (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 80 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind) - Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 300-700) von ca. 7,7 Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten jedenfalls eine Größenordnung ab 2,5 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um gut vergleichbar zu sein. Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz. Geforderte Mindeststandards: - mind. eine Baumaßnahme einer Kernsanierung eines vergleichbaren Hochbauprojekts - mind. eine Baumaßnahme bei laufender Nutzung - mind. eine Baumaßnahme im denkmalgeschützten Gebäude bzw. Ensemble - mind. eine Referenz wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB - mind. eine Referenz umfasst Projektkosten KG 300-700 nach DIN 276 von mind. 2,5 Mio. EUR. Die Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI der Referenzen muss mind. in den Leistungsphasen 5-8 von dem Bewerber erbracht worden sein, bzw. von dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder dem Unterauftragnehmer, der für diesen Auftrag die Gebäudeplanung übernehmen soll. Die Referenzen sind anhand der Referenzformblätter Anlage 01 zu dokumentieren. Je Referenz ist das Referenzformblatt des Teilnahmeantrags zu benutzen. Eine optionale Detailbeschreibung der Referenz, die maximal 2 Blätter DIN A4 oder 1 Blatt Seite DIN-A3 umfassen darf, kann als Anlage beigelegt werden. Zur Wertung des Kriteriums Referenzschreiben kann je Referenz ein Referenzschreiben als Anlage beigelegt werden. Dieses kann entfallen, wenn der Auftraggeber das Referenzformblatt aus dem Teilnahmeantrag unterzeichnet. - - - (Gewichtung gem. Wertungsmatrix 1. Runde, Punkt 3 - Referenzen)
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Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals
Geforderte Mindeststandards: - Angabe der Projektleitung und Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 75 VgV als Architekt/-in; - Angabe der Bauüberwachung und Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 75 VgV als Architekt/-in oder Ingenieur/-in; - Angabe des für die Objektüberwachung vorgesehenen eigenen Personals mit vorgenannter Berufsqualifikation; - Bauvorlageberechtigung gem. § 65 LBauO MV muss gegeben sein; - Bauleitung gem. § 56 LBauO MV - - - (Gewichtung gem. Wertungsmatrix 1. Runde, Punkt 2 - Technische und berufliche Leistungsfähigkeit)
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
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Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
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Nachforderung fehlender Unterlagen möglich
Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).
- Elektronische Rechnung (eRechnung) zugelassen
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Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Wertung
nach Ablauf der Angebotsfrist
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Vergabeergebnis
Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht
Preiseinschätzung
Basierend auf 4.583 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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