Der Donaupark Ost entwickelt sich von einer konzeptionellen Ankunftssituation zu einem technisch präzise ausgearbeiteten Mobilitäts- und Landschaftsraum. Hier wurden in LP 5 insbesondere die Aspekte Entsiegelung, Regenwasserma nagement, Hochwassersicherheit und bauliche Umsetzbarkeit berücksichtigt. Parkplatz, Festplatz und Wohnmobilstellplatz sind nun funktional durchgearbei tet, mit klarer Erschließung, integrierter Infrastruktur und differenzierten Oberflä chen. Das Wäldchen als atmosphärischer Auftakt bleibt als zentrales räumli ches Motiv erhalten, wird jedoch hinsichtlich Wegeführung, Beleuchtung und na turschutzrechtlicher Anforderungen (CEF-Maßnahmen) technisch abgesichert. Parkplatz Die Parkplatzanlage im Donaupark Ost vereint funktionale Anforderungen mit einem hohen gestalterischen Anspruch. Ziel ist eine konsequente Entsiegelung bei gleichzeitiger Sicherstellung effizienter Nutzung. Die Oberflächen werden weitgehend versickerungsoffen ausgebildet, anfallendes Niederschlagswasser wird vor Ort zurückgehalten und dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Die Stellplätze sind mit sogenannten Schrammborden organisiert, die einen Überhang von bis zu 70 cm ermöglichen und dadurch den Grünanteil innerhalb der Parkierungsflächen maximieren. Ergänzend werden überlange Stellplätze für größere Fahrzeuge oder Gespanne vorgesehen. Einzelne Stellplätze werden direkt mit E-Lademöglichkeiten ausgestattet, während alle Parkreihen durch Leerrohrsysteme für eine zukünftige Nachrüstung vorbereitet sind. Eine barrierefreie Bushaltestelle wird sinnvoll in das Erschließungskonzept inte griert. Westlich schließt ein gemeinsamer Geh- und Radweg an den bestehen den Gehölzsaum an und gewährleistet eine sichere und klare Wegeführung. Der räumliche Charakter der Anlage ist offen und einladend. Schollen aus dem Betonabbruch der Bestandsflächen werden in die angrenzenden Grünflächen integriert und erzeugen differenzierte, spannungsreiche Räume für Aufenthalt sowie für Flora und Faun