AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
2024-0310 Zukunftsgarten Duisburg IGA 2027 - Rheinpark Teilprojekt 22 - Objektplanung Freianlagen "Barrierefreiheit"
Stammdaten
- Auftraggeber
- Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR im Namen und für Rechnung der Stadt Duisburg, IGA 2027
- Veröffentlicht
- 02.09.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Derzeit findet die Barrierefreiheit in vielen Bereichen des RheinParks nur begrenzt Beachtung. Dies zeichnet sich vor allem durch eine Vielzahl an Treppenanlagen und Stufen aus, um die verschiedenen Ebenen des Parks zu erreichen. Hinzu kommt der Mangel an Ruhebereiche auf den langen Wegeführungen sowie das Fehlen taktiler Leitsysteme. Auch die vorhandenen Behindertenstellplätze an der Liebigstraße sind unzureichend ausgeschildert. Die bestehende wassergebundene Wegedecke ist zudem bei Regenereignissen stark durchnässt und von Pfützen -Bildung geprägt. Darüber hinaus wird der RheinPark seit mehreren Jahren durch die AG Bauen kritisch hinterfragt. Es stellt sich den Betroffenen die Frage, wie die Barrierefreiheit im RheinPark zum Ausstellungsjahr der IGA 2027 gewährleistet und/oder optimiert werden kann (s. Anlage 5006). Unabhängig der IGA 2027 ist zudem der Wunsch, den RheinPark dauerhaft für eine barrierefreie bzw. -arme Nutzung zu etablieren. Vor allem mit Hinblick auf die Zuwegung zum Ziegenpeter und die Erreichbarkeit der Rheinpromenade. Zielsetzung ist es, den RheinPark als barrierefreien bzw. -armen Bewegungsraum zu stärken und für alle Nutzungsgruppen gleichermaßen erlebbar zu machen. Da der RheinPark eine öffentliche Grünanlage ist, ist die Umsetzung der Barrierefreiheit in Gänze nicht erstrebenswert. Die hier ausgeschriebene Barrierefreiheit bezieht sich lediglich auf einzelne Teilbereiche der Parkanlage, wie z.B. die Hauptwegeachsen zur Erschließung der Gastronomie oder des geplanten Inklusionsspielplatzes. Es soll mit möglichst wenig Aufwand der größtmögliche Nutzen für die Anlage erarbeitet werden. (s. Anlage 5003/5004) Dafür wurden bereits folgende Maßnahmen in Austausch mit dem AG Bauen zur Optimierung des 1. und 2. Bas abgestimmt (s. Anlage 5001/5005): - Einbau von Ruhebereichen entlang der langen Wegeachsen - Ergänzung der Bankstandorte / Aufenthaltsbereiche - Taktile Leitsysteme an Kreuzungspunkten und Eingangsbereichen - Verbesserung der Auffindbarkeit und Erreichbarkeit wichtiger Orte z.B. Gastronomie Ziegenpeter - Informationssystem/ Beschilderung eines barrierefreien Rundweges sowie Hinweise zur Nutzung des Parks Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es werden mit Vertragsabschluss zunächst von der Auftrag-geberin nur die in Abschnitt 1 beschriebenen aufgeführten Fachplanung- und Beratungsleistungen der Leistungsphase 0 - Erarbeitung der Planungsgrundlage zur Erstellung des Konzepts der Barriere-freiheit im RheinPark beauftragt (Beauftragungsstufe 1). Nach Abschluss der Beauftragungsstufe 1 und Freigabe des Konzeptes durch die Auftraggeberin werden die weiteren Leistungsphasen wie folgt, stufenweise beauftragt: Leistungsbild Technische Ausrüstung Beauftragungsstufe 2 - Leistungsphasen 3 bis 4 gemäß § 39 Beauftragungsstufe 3 - Leistungsphasen 5 gemäß § 39 Beauftragungsstufe 4 - Leistungsphasen 6 bis 7 gemäß § 39 Beauftragungsstufe 5 - Leistungsphasen 8 gemäß § 39
Vertragslaufzeit
- Periode
- 24 Monate
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 19.07.2024
- Vergabeergebnis