AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen in der Tragwerksplanung – Fraunhofer EMFT Garching - Neubau EMFT - 70-00291-2270-D Tragwerksplanung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Fraunhofer-Gesellschaft e.V. - Vergabestelle Bau
- Veröffentlicht
- 10.09.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71327000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Durchführung von Bauplanungsleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung für das Fraunhofer EMFT Garching - Neubau Fraunhofer EMFT in Garching, Gesamtkosten KG 200-700 (ohne Erstausstattung) max. 110.000.000 netto (ohne Mehrwertssteuer) gemäß II.2.4). Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt im ZBau-Verfahren inkl. Erstellung einer Antrags- und Bauunterlage sowie Wahrnehmung eines Konzeptgespräches mit den Zuwendungsgebern. Vorgegebenes Honoar gem. HOAI entsprechend den Musterverträgen der RBBau, sowie Honorarangebote für bes. Leistungen laut Mustervertrag, für Mitwirken an Zertifizierungssystem BNB und BIM gemäß beiliegender Leistungsbeschreibungen. Honorarzone (§52 HOAI): 3-4, Honorarzone für das Parkhaus 2-3, Honorarsatz (§52 HOAI): Mindestsatz sowie zusätzliche Leistungen gemäß Honorarangebot - siehe Vergabeunterlagen Höhe der Nebenkosten: gem. RIFT-Bund in aktuellster Fassung Der Umbauzuschlag beträgt (%): keiner Die mitzuverarbeitende Bausubstanz wird wie folgt vergütet: keine mitzuverarbeitende Bausubstanz Vergütung für besondere Leistungen: Nachhaltigkeitszertifizierung + Planung mit BIM (gem. Angebotsabfrage- in Stufe 2); Nachweise zum konstruktivem Brandschutz + Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung (siehe Vertrag). Leistungen der Tragwerksplanung für ein Institutsgebäude (HZ 3-4) als Neubau für das Fraunhofer-Institut EMFT in Garching und einem Parkhaus (HZ 2-3) im Rahmen einer Zuwendungsmaßnahme nach RZBau. Die Baumaßnahme soll in der Lichtenbergstraße 17 in 85748 Garching errichtet werden. Es steht in Zusammenhang mit weiteren bereits bestehenden Gebäuden der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Grundstück. Bei dem Neubau handelt es sich um einen neuen Gebäudekomplex mit etwa 3.400 m² für Reinraum (700 m²), Technikum, Messräumen, Laboren, Werkstätten und Lagerflächen. Für Büroflächen sind zusätzlich ca. 1.800 m² vorgesehen, die für 150 Personen Büroarbeitsplätze bieten. Außerdem ist ein Parkhaus als vorgezogene Maßnahme zu planen, das Stellplätze für das Gesamtgrundstück bereitstellt. Die Bauausführung kann entwurfsbedingt mehrere Gebäude und Bauabschnitte umfassen. In der Baulogistik sind übergreifende Belange der Bestandsgebäude auf dem Grundstück zu berücksichtigen, wie Anlieferung, Erschütterungsschutz, Interimsparkplätze, u.a. Die Planung mit BIM ist ausdrücklich gewünscht. Die Fraunhofer-Gesellschaft e. V. als Zuwendungsempfängerin des Bundes und der Länder ist in der betroffenen Zuwendungsbaumaßnahme dazu verpflichtet, als Mindeststandard »BNB-Silber« nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) nachzuweisen. Die Auflage wird daher auch im Vertrag als vereinbarte Beschaffenheit festgelegt. Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer hat für die Erreichung der Zertifizierung in der Stufe Silber einzustehen und diese durch seine Leistung sicherzustellen. Die Begrenzung der Zahl von Bewerbern für die Stufe 2 (Verhandlungsverfahren) wird in folgenden Schritten geprüft und bewertet: Stufe 1: Teilnahmewettbewerb (Bewerbung): 1) Prüfung der Ausschlusskriterien (Nr. 2. des Bewerbungsbogens): - Ausschlussgründe nach § 123 GWB, § 124 GWB und § 7 VGV. 2) Prüfung der Eignungskriterien (Nr. 3. des Bewerbungsbogens und III.1.1 der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt): - Rechtsform von Unternehmen und Bietergemeinschaften Gem. § 43 VGV, - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44 VGV. 3) Prüfung der Eignungskriterien (Nr. 4. des Bewerbungsbogens und III.1.2 der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt): - wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 45 VGV. 4) Prüfung der Eignungskriterien (Nr. 5. des Bewerbungsbogens und III.1.3 der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt): - technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 46 VGV. 5) Ermittlung der Rangfolge (Nr. 6. des Bewerbungsbogens und II.2.9 der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt). Durch Berechnung der Einzelpunkte x Gewichtung = Gesamtpunktzahl der Bewerbung. Die Gewichtung der Auswahlkriterien ist im Bewerbungsbogen angegeben. Die zu erreichende Mindestpunktzahl für die 2. Stufe ergibt sich aus der Rangfolge nach Auswertung der Auswahlkriterien (Stufe 1 Nr. 5.) Erreichen mehr Bewerber die notwendige Mindestpunktzahl, als höchstens in die 2. Stufe übernommen werden können, so wird unter den Bewerbern, welche genau die Mindestpunktzahl erhalten haben, ein Losverfahren gem. § 75 Abs. 6 VGV durchgeführt. Stufe 2: Verhandlungsverfahren (Vergabegespräch) Den nach der Stufe 1 verbleibenden Bewerbern wird die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit Aufgabenbeschreibung von der Vergabestelle übermittelt. Die Erstangebote sind fristgerecht über die Vergabeplattform einzureichen. Im Rahmen eines Präsentationstermins werden die Erstangebote nach den in der Aufgabenstellung(Einladung) bekannt gegebenen Zuschlagskriterien und deren Gewichtung bewertet und der Zuschlag erteilt. Termin des Vergabegesprächs: voraussichtlich KW 22-23/2024
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Wetzel & von Seht