AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – TNW_ELT_Stadt Ingolstadt - Hochbauamt_Neustrukturierung von Sportanlagen an der Bezirkssportanlage Süd-Ost
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Ingolstadt - Hochbauamt
- Veröffentlicht
- 27.01.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt die Sportanlagen auf dem ehemaligen ESV-Gelände, der Bezirkssportanlage Süd-Ost, vollständig neu zu organisieren. Aufgabe ist die Neustrukturierung, die Sanierung und der Neubau von Sportanlagen an der Bezirkssportanlage Süd-Ost. Die Bezirkssportanlage soll beinhalten: 1. Die Neuorganisation des Stadions für den Vereins- und Breitensport sowie der Sportanlagen 2. Das Schulsportraumanlagenprogramm (3 ÜE; siehe Anlage Raumprogramm) mit Profilbild Inklusion für die benachbarte Mittelschule Süd-Ost. Schulsportraumprogramm muss nur teilweise in dieser Planung umgesetzt werden (vor allem Freisportanlagen), da die geforderten Hallenflächen über die Bestandshalle (Paul-Wegmann Halle) abgedeckt sind. Siehe beigefügtes Schulsportraumanlagenprogramm. 3. Das Sportanlagenraumprogramm (2 ÜE; siehe Anlage Raumprogramm) im Investorenmodell für die Tilly-Realschule und Wirtschaftsschule (Private Schulen von Dr. Limmer - Prof. Appelt GmbH) Das Raumprogramm gibt in der Programmgenehmigung Maße für die Sporthalle der Tilly-RS/WS mit 2ÜE von 30 x 27 x 5,5m vor. Aufgrund aktuell laufender Abstimmungen zwischen der Stadt Ingolstadt und der Regierung von Oberbayern können sich noch Änderungen in den umzusetzenden Abmessungen (voraussichtlich 22 x 30 x 7m) der Sporthalle mit 2ÜE ergeben. Im Ergebnis soll ein Gesamtkonzept für die schulischen Sportanlagen des Schulstandortes Süd-Ost (Paul-Wegmann-Halle), unter Einbeziehung der an der Bezirkssportanlage Süd-Ost bereits bestehenden Sportanlagen, entstehen. Die Stadionanlage wird aktuell von den Amateurmannschaften des FC Ingolstadts genutzt, hierfür wird ein Trainingsplatz (dieser soll im Bestand erhalten bleiben), ein Hauptrasenplatz zum Austragen der Heimspiele und eine Tribüne mit einer Zuschauerkapazität von 2.500 (erweiterbar auf 5.000) und den Funktionsflächen für Hochrisikospiele benötigt. Die Erweiterung auf 5.000 Zuschauer muss in Sinne der Einrichtungen noch nicht geplant werden, es müssen lediglich die Flächen vorgehalten werden. Der Hauptrasenplatz kann so bestehen bleiben oder neu verortet werden. Dies wird in den Entwurfsphasen von den Architekten und Freianlagenplanern geprüft. Die Leistungen für Architekten und Freianlagen, sowie die Tragwerksplanung und Fachplanung HLSK für die betreffenden Gebäude des Schul- und Vereinssports werden in einem gesonderten Verfahren vergeben. Bereich A der Planungsaufgabe Technische Ausrüstung (ELT): Vereinssport Planung folgender Anlagengruppen bei dem Neubau Tribünenbauwerk: - Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) - Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) - Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) anteilig ELT Planung folgender Anlagengruppen bei dem Neubau Kassenhaus: - Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) - Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) Planung folgender Anlagengruppen in Zusammenhang mit den Flutlichtanlagen: (Sowohl für den Hauptrasenplatz als auch den Trainingsrasenplatz, da bei beiden Plätzen die Flutlichtanlagen, inklusive der Leitungen im Gelände stark veraltet sind und nicht weiter genutzt werden können) - Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) - Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) Die Zuarbeit zum Bewässerungssystem bezüglich des Hauptrasenspielfeldes für den Bewässerungsplaner ist in den Leistungen des ELT-Planers enthalten. Außerdem hat der ELT-Planer die Aufgabe ein Blitzschutz- und Schrittspannungskonzept für die gesamte Anlage, insbesondere für die beiden Rasenspielfelder mit den Flutlichtanlagen und Ballfangzäunen, zu erstellen Zusätzliche Aufgabe wird es sein, das benötigte Leitungssystem und die entsprechenden Anschlüsse mit dem Architekten und dem Freianlagenplaner in den Planungsunterlagen abzustimmen und in der Bauausführung zu koordinieren. Das Raumprogramm nach dem Dokument ESV-Stadion Anforderungen wird als Anlage angefügt. Bereich B der Planungsaufgabe Technische Ausrüstung (ELT): Schulsport Planung folgender Anlagengruppen bei dem Neubau der Ballspielhalle mit Betriebsräumen, inklusive Dojo: - Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) - Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) - Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) anteilig ELT Planung folgender Anlagengruppen bei dem Neubau der Betriebsräume für die Freisportanlagen: - Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) - Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) - Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) anteilig ELT Zusätzliche Aufgabe wird es sein, das benötigte Leitungssystem und die entsprechenden Anschlüsse mit dem Architekten und dem Freianlagenplaner in den Planungsunterlagen abzustimmen und in der Bauausführung zu koordinieren. Das Raumprogramm nach der Beschlussvorlage Programmgenehmigung wird als Anlage angefügt. Die Anlagengruppen werden im Planungsverlauf noch detaillierter ausgearbeitet. Die Auflistung der Anlagen dient lediglich als voraussichtliche Aufstellung. Vergeben werden hierfür die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-3 sowie 5-9 des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1 in den Anlagengruppen 4, 5, 6 und anteilig 8 (ELT). Außerdem werden folgende besonderen Leistungen (konkretere Beschreibungen siehe Honorarblatt) vergeben: - Bestandsaufnahme der zu demontierenden technischen Anlagen (LPH 1) - Erstellen des technischen Teils des Raumbuchs (LPH 2) - Mitwirken bei der vertieften Kostenschätzung (LPH 2) - Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuchs (LPH 3) - Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation (LPH 6) - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (LPH 9) Der Kostenrahmen liegt laut der Machbarkeitsstudie aus 2021 inklusive eingeplanter Kostensteigerungen bei etwa 23,6 Mio. EUR brutto (KG 200-700). Beginn der Planung: ca. Q3 2025 Planungszeit: ca. 16 - 24 Monate Bauzeit: ca. 24 - 36 Monate
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
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