AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Neubau Feuerwehrgerätehaus Pluwig-Gusterath, Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Verbandsgemeindeverwaltung Ruwer
- Veröffentlicht
- 20.09.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Gesundheitswesen & Medizintechnik
Beschreibung
Aufgrund dringendem Sanierungs- bzw. Erweiterungsbedarf bei den Feuerwehrhäusern in Pluwig und Gusterath wurde 2016 beschlossen, beide Feuerwehren an einem neuen Standort zusammenzuführen. Die fusionierte Feuerwehr weist eine Stärke von 80 aktiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden auf. Des Weiteren sind 46 Kinder und Jugendliche in der Bambini- und Jugendfeuerwehr engagiert. In beiden Ortsgemeinden sind größere Neubaugebiete in der Planung, so dass mit einem steigenden Zuwachs an Einwohner und der Erweiterung der Infrastruktur in den nächsten Jahren zu rechnen ist. Die Freiwillige Feuerwehr Pluwig-Gusterath ist in der Risikoklasse B 2 zugeordnet. Im überörtlichen Bereich erfüllt die Freiwillige Feuerwehr Pluwig-Gusterath folgende Funktionen: Sie ist Schwerpunktfeuerwehr "Brandschutz" und stellt die Lotsen/Bereitstellungsraumgruppe und einen Teil Führungsstaffel in der Verbandsgemeinde Ruwer. Außerdem ist ihr der Aufgabenbereich "Logistik" und "Verpflegung" für die gesamte Verbandsgemeinde zugeordnet. Auf Kreisebene stellt sie einen Teil des Wasserförderzugs sowie dessen Zugführer und ist Mitglied in der Feuerwehrbereitschaft des Leistellenbereiches Trier. Auf Basis der örtlichen Erfordernisse werden folgende 7 Fahrzeuge vorgehalten: MTW-1 / MLF / TLF 16/24-Tr / TSF / MZF 2 / MTW-2 / Pick up. Das Feuerwehrhaus Pluwig-Gusterath als Standort des MZF 2 soll auch zentrales Lager der speziellen Ausrüstung der VG Ruwer werden. Zu dieser Ausrüstung zählen unter anderem mehrere Rollcontainer (Pumpen 2x, Beleuchtung 2x, Ölspur, Waldbrand, B-Schlauch), des Weiteren werden sowohl die Reserve an gefüllten Sandsäcken (1000 Stk.) als auch an leeren Sandsäcken (Teil der Landkreisreserve) eingelagert. Auch eine kleinen Verpflegungseinheit zur Ad hoc-Verpflegung von Einsatzkräften soll im Feuerwehrhaus stationiert werden. Hierzu werden Lagermöglichkeiten für Ausrüstung und Lebensmittel und eine entsprechende ausgestattete Küche benötigt. Im Schulungsraum sollen zukünftig alle überörtlichen Lehrgänge und Ausbildungsveranstaltungen der VG-Ruwer abgehalten werden. Die Grundstücksfläche beträgt insgesamt 5.225 qm, davon sind ca. 693 qm überbaute und 2.330 qm befestigte Fläche. Die Fläche liegt in Hanglage zwischen ca. 289,5 m ü. NHN (unterhalb Parkfläche) und ca. 300 m ü. NHN (Einfahrt). Entsprechend müssen Böschungen für Ein- und Ausfahrt und vor allem von der Nordseite zum Alarmhof und Stellplatzfläche hergestellt werden. Insgesamt sind 34 Pkw-Stellplätze und 10 Fahrradstellplätze vorgesehen. 6 Pkw-Stellplätze sind an der Zufahrt unmittelbar beim Gebäude angeordnet, 28 Pkw-Stellplätze befinden sich auf einem vom Alarmhof getrennten Parkplatz. Übungsflächen sind im Bereich des Alarmhofs und am Gebäude vorgesehen. Auf dem Grundstück ist ein Regenwasserrückhaltebecken geplant. ____________________________________________________________________________________________________ Dem Projekt liegt eine abgeschlossene und vom Fördergeber anerkannte Entwurfsplanung (LP3) zugrunde. ____________________________________________________________________________________________________ Flächen und Volumina: Nutzungsflächen gesamt 778 qm (davon Sozialgebäude 438 qm / Fahrzeughalle 340 qm); Brutto-Grundfläche 907 qm; Brutto-Rauminhalt 5.406 cbm; ____________________________________________________________________________________________________ Baukosten: KG 400: 761.400 EUR (netto); darin enthalten: KG 410: Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 134.900 EUR (netto); KG 410: Wärmeversorgungsanlagen 94.800 EUR (netto); KG 410: Raumlufttechnische Anlagen 146.500 EUR (netto); KG 410: Elektrische Anlagen 198.300 EUR (netto); KG 410: Kommunikations-, Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen 5.500 EUR (netto); KG 460: Förderanlagen 17.900 EUR (netto); KG 470: Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen 15.500 EUR (netto); KG 490: Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen (inkl. Außenbeleuchtung) 48.000 EUR (netto). ____________________________________________________________________________________________________ Projektziele Technische Ausrüstung: Die Bieter sollen ihre Herangehensweisen in Bezug auf folgende Projektziele im Rahmen der Verhandlungsgespräche erläutern. ____________________________________________________________________________________________________ A. Projektziele Wasser, Abwasser, Beheizung, Lüftung: Umsetzung des vorliegenden Entwurfs Es werden einfache, leicht zu betreibende und wartende Systeme angestrebt. Das Gesamtkonzept für die Gebäude sollte hinsichtlich energetischer, betriebstechnischer und wirtschaftlicher Optimierungspotentiale bewertet werden. Grundsätzlich sind Investitionskosten für die Haustechnik in eine angemessene Relation zu ihrem Einsparpotenzial zu setzen. Die erforderliche Regelungstechnik sollte möglichst gering gehalten und wartungsarm sein. Beheizung, Belüftung und sommerlicher Wärmeschutz: Im Hinblick auf die Energieeffizienz des Gebäudes, möglichst Einplanung einer Warm-/Kaltbereichstrennung. Vor dem Hintergrund sich verändernder Klimabedingungen soll dem winterlichen, aber auch dem sommerlichen Wärmeschutz besondere Aufmerksamkeit zukommen. Trinkwasseranlagen: Die Trinkwasserverordnung ist einzuhalten, Legionellen-Prophylaxe ist vorzusehen. Die erforderlichen Entnahmestellen für die Trinkwasseruntersuchung und automatische Spüleinrichtungen sind vorzusehen. Leckage-Überwachung ist vorzusehen. Ziel ist es, die Trinkwasserinstallation so zu planen, dass der bestimmungsgemäße Betrieb bei (teilweise) unbekanntem Nutzerverhalten und unter Berücksichtigung der begrenzten Kapazitäten des technischen Bedienpersonals vor Ort stets an allen Entnahmestellen gewährleistet ist. ____________________________________________________________________________________________________ Fortsetzung siehe Zusätzliche Angaben
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor