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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle

Vergabe von Leistungen denkmalpflegerischer Beratung und Planung in Kleinmachnow (Berufsbildungszentrum, BBiZ), Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin (VOEK 383-25)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Vergabe-Ergebnis

VOEK 383-25_D:4 Architektur

Auftragnehmer

Zuschlagswert 149.864 €
Eingegangene Angebote 3

Das Wichtigste auf einen Blick

KI-generiert
  • Gegenstand ist denkmalpflegerische Beratung und Planung für das Berufsbildungszentrum in Kleinmachnow.
  • Der Auftrag umfasst die Erstellung von Bindungsplänen, restauratorischen Konzepten und Maßnahmenkatalogen.
  • Die Beauftragung erfolgt stufenweise, wobei die Leistungsbausteine 1-5 verbindlich sind und 6-7 optional.
  • Der geschätzte Auftragswert liegt bei 149.864,41 EUR.
  • Bieter müssen Erfahrung in denkmalpflegerischer Planung und Beratung nachweisen.

KI-generierte Zusammenfassung der Bekanntmachung (KI-Transparenz) — maßgeblich ist die Original-Bekanntmachung.

Beschreibung

Auf Grundlage der Denkmalschutzstellung der Unterkunftsgebäude des BBiZ vom 01.06.2023 durch die Untere Denkmalschutzbehörde und das Landesdenkmalamt sind die im Zuge der Machbarkeitsuntersuchungen gewonnenen Erkenntnisse nun hinsichtlich der denkmalgeschützten Gebäudeteile, deren Erweiterungsmöglichkeiten sowie der grundlegenden Umstrukturierung des Areals zu überprüfen und an die Anforderungen der Denkmalpflege sowie die Erfordernisse des Ausbildungsbetriebs anzupassen bzw. zu ergänzen. Hierzu sind denkmalpflegerische Bindungspläne für die denkmalgeschützten Bereiche sowie restauratorische Konzepte und Maßnahmenkataloge für den Umgang mit diesen Bereichen zu erarbeiten. Diese sollen durch einen Berater Denkmalschutz erstellt werden. Darauf aufbauend sollen die Planungsergebnisse der Machbarkeitsstudie weiterentwickelt und anhand der denkmalpflegerischen Anforderungen überarbeitet werden. Die Erkenntnisse aus der denkmalpflegerischen Betrachtung der Unterkunfts- sowie des Hauptgebäudes und des Pförtnerhäuschens sollen ein zentraler Teil der Funktionalen Leistungsbeschreibungen für die Vergabe der Sanierung im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft sein. Der Gesamtumfang des Projektes besteht aus den Leistungsbausteinen 1 bis 7 (s. Leistungsbeschreibung): 1 - Grundlagenermittlung & Erfassen der Ist-Situation 2 - Denkmalpflegerische Bindungspläne 3 - Restauratorisches Konzept und Maßnahmenkatalog 4 - Abstimmungsverfahren 5 - Denkmalgerechte Belegungsplanung & Ergänzung Grobkostenschätzung 6 - Erstellung Funktionale Leistungsbeschreibung bis Abschluss Vergabeverfahren 7 - Begleitung Planungs- und Bauphase Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Mit Vertragsschluss werden zunächst die Leistungsbausteine 1 bis einschließlich 5 verbindlich beauftragt. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Leistungsbausteine 6 und 7 ganz oder teilweise optional abzurufen. Ein Rechtsanspruch der Auftragnehmerin auf die Beauftragung der Leistungsbausteine 6 und 7 besteht nicht. Der

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📅 Laufzeit endet am 31.12.2026

Laut Bekanntmachung läuft dieser Auftrag bis zum genannten Datum. Ob der Auftraggeber danach erneut vergibt, entscheidet allein er; die Angabe ist ein Anhaltspunkt für Ihre Vorbereitung, keine angekündigte Ausschreibung.

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Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

  • 1. Preis: Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Honorar erhält die volle Punktzahl (40P). „0“ Bewertungspunkte (BP) erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises. Liegt ein Angebot über dem 2-fachen des niedrigsten Gesamtpreises (GP), erhält dieses ebenfalls „0“ BP. Die Punkteermittlung für die dazwischenliegenden GP erfolgt über lineare Interpolation. 40 Pkt.
    Preis

    Das wertungsrelevante Angebotshonorar ermittelt sich auf Basis der bereitgestellten Honorarblätter.

  • 2.5 Leistung: "Bieterpräsentation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters" gewichtet mit insgesamt 15%, sind max. 15 Wertungspunkte erreichbar. 15 Pkt.
    Qualität

    Im Rahmen der Verhandlungsgespräche hat der für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter einen Vortrag über das "Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente" zu halten. Die letzten Minuten der Präsentation dienen der Beantwortung von Rückfragen der Auftraggeberin durch den Projektleiter. Bewertet werden nicht die Inhalte des Konzepts, sondern ausschließlich der Gesamteindruck des Projektleiters. Die Präsentation wird aufgrund von vergaberechtlichen Dokumentationszwecken aufgezeichnet. Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.

  • 2.2 Leistung: „Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente“ gewichtet mit insgesamt 5 %, sind max. 5Wertungspunkte erreichbar. 12 Pkt.
    Qualität

    Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente (maximale Seitenanzahl 5 DIN A 4-Seiten, Inhalte ab einschließlich Seite 6 werden nicht gewertet) einzureichen. Es sind insbesondere darzustellen: - Umgang mit der Denkmalbehörde - Abwägung zwischen Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz - Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - projektbezogene Herangehensweise und vorgesehenen Arbeitsschritte einschließlich ihrer Abhängigkeiten - Qualitätssicherung in der Planung und Ausführung - wesentliche Kostenparameter während der Auftragsausführung Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.

  • 2.3 Leistung: „Projektorganisationskonzept“ gewichtet mit insgesamt 15 %, sind max. 15 Wertungspunkte erreichbar. 10 Pkt.
    Qualität

    Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Projektorganisationskonzept vorzulegen (maximale Seitenanzahl 3 DIN A 4-Seiten, Inhalte ab einschließlich Seite 4 werden nicht gewertet) einzureichen. Der Bieter hat darin die vorgesehene Herangehensweise sowie die organisatorische Umsetzung des Projektes darzustellen. Der Projektleiter sowie der stv. Projektleiter sind darin namentlich zu benennen. In dem Projektorganisationskonzept ist insbesondere darzustellen: • Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams • interne Handlungs-, Arbeits- und Kommunikationsprozesse (inklusive etwaiger Standardisierungen, z.B. Regeltermine) • Kommunikationsprozesse mit anderen Projektbeteiligten (z.B. AG, Nutzer, Auftragnehmer anderer Bauleistungen) • Verfügbarkeit des Kernteams für das anstehende Vorhaben (Anteil der Auslastung mit anderen Projekten) und Zusicherung und Darstellung einer ausreichenden Besetzung, ggf. auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten • Vertretungsregelung • Umgang und Umsetzung bei Störungen im Planungs- und Bauablauf, unter Berücksichtigung von terminlichen und wirtschaftlichen Interessen der Auftraggeberin Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.

  • 2.4 Leistung: „Terminorganisationskonzept“ gewichtet mit insgesamt 10 %, sind max. 10 Wertungspunkte erreichbar. 10 Pkt.
    Qualität

    Der Bieter hat mit dem Angebot ein projektbezogenes Konzept zur Terminorganisation einzureichen (maximale Seitenanzahl 2 DIN A 4-Seiten, Inhalte ab einschließlich Seite 3 werden nicht gewertet). In diesem Konzept ist insbesondere darzustellen: - zeitliche Abhängigkeiten im Gesamtprojekt - allgemeine zeitliche Strukturierung - zeitliche Einbindung des Auftraggebers - zeitliche Einbindung der Denkmalbehörden - Methoden zur Terminverfolgung und frühzeitigen Gegensteuerung bei drohender Terminüberschreitung Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.

  • 2.1 Leistung: „Erfahrung des Projektteams" gewichtet mit insgesamt 5 %, sind max. 5 Wertungspunkte erreichbar. 7,1 Pkt.
    Qualität

    Erfahrung des Projektteams Der Bieter hat mit seinem Angebot Nachweise über die Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals einzureichen. Einzureichen ist mindestens eine persönliche Projektreferenz des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters (Mindestanforderung: Erfolgreicher Abschluss der Leistungserbringung zwischen 01.01.2015 und 01.10.2025) und mindestens eine persönliche Projektreferenz des für die Leistungserbringung vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (Mindestanforderung: Erfolgreicher Abschluss der Leistungserbringung zwischen 01.01.2015 und 01.10.2025) über mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen. Der Bewertungsmaßstab für die Referenzen ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix. Zum Nachweis der Referenzen sind je Referenz max. 2 A4-Seiten Referenzfolien einzureichen. Inhalte ab einschl. Seite 3 werden nicht gewertet.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Bewerbungsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung oev

    Angebote werden eingeholt

  2. Vergabeergebnis Sie sind hier

    Auftrag wurde zugeschlagen · 244 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer VOEK 383-25_D:4 Architektur
    Zuschlagswert 149.864 €

    1 Veröffentlichung

    • 18.08.2026 Original-Veröffentlichung · in TED EU + oev aktuell

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149.864 €
Zuschlagswert

Vergabenummer VOEK 383-25
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel KI
Veröffentlicht 18.08.2026
CPV-Codes (3) 71500000 · Architektur und Ingenieurwesen
71000000 · Architektur und Ingenieurwesen
92522000 · Freizeit und Kultur
(Was ist das?)
Angebote 3
entspricht Branchen-Schnitt (Ø 4,0)
Erfüllungsort Kleinmachnow
Laufzeit 31.07.2026 – 31.12.2026
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (TED EU) · ggf. archiviert
Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Auftragnehmer (?)
VOEK 383-25_D:4 Architektur

Ø Bieter in der Branche 4.0
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 268.926 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 92%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Beratung & Dienstleistungen mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 9.129 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 41%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche
Preis-Kalkulator freischalten →


Vollständige Daten

Quelle: TED EU · 5/5 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 20.08.2026

Daten korrigieren →

Quelle: TED EU

Diese Bekanntmachung stammt aus der EU-Datenbank Tenders Electronic Daily. Reduzierter Datenumfang (Titel, Auftraggeber, CPV, Frist). Für vollständige Dokumente und alle Sprachen:

Diese Vergabe ist abgeschlossen. Aktuelle, noch offene Ausschreibungen in dieser Branche: