AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: TED EU (https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/595733-2026) · Abgerufen am 02.09.2026 05:37 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-595733-2026/

Leistungen der Tragwerksplanung für die Stahlbeton-Sanierung der Westfassade der Großmarkthalle, Marktstr. 10, 50968

Notice-ID: ted-595733-2026 · Procedure-ID: ab801182-13b4-42f4-8679-77b034880d84

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Stammdaten

Auftraggeber
Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Veröffentlicht
28.08.2026
Notice-Typ
Vergabeergebnis
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71327000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Stahlbeton-Sanierung der Westfassade der Großmarkthalle, Marktstraße 10, 50968 Köln Projektbeschreibung: Allgemein: Das historische und denkmalgeschützte Bauwerk; Bauzeit 1936-38, ist ein weitspannendes Stahlbetontragwerk mit Hauptbindersystem und Tragrippen für das circa 8 cm starke, parabelförmige Gewölbehaus (siehe HIG, Sanierungskonzept Großmarkthalle, 29.02.2024). Witterungseinflüsse haben im Laufe der Jahrzehnte erhebliche Schäden, wie eine Karbonatisierung des Betons, sowie Korrosion und Querschnittsschwächung der Stahlarmierung verursacht. Vor allem die besonders der Witterung ausgesetzte Westfassade weist ein deutliches Schadensbild mit Hohllagen durch Feuchtigkeitseintritt und Substanzverlust am Beton bis hin zu freiliegenden und korrodierenden Stahlarmierungen auf. Das Schadensbild der Hallen-Doppelbinder ist in erster Linie einer dort innenliegenden, zeitweise defekten Dachentwässerung zuzuschreiben. Es wurde bereits eine erste Sicherungsmaßnahme mittels Verschraubung von U-Stählen an einer Fassaden-Lisene der Westfassade durchgeführt. Seit 2021 wird ein Monitoring des Bauwerkes durchgeführt und dokumentiert und zwar jährlich in den Jahren 2021 bis 2023; ab 2024 wird halbjährliches Monitoring vorgenommen. Maßnahmenbeschreibung: Das historische und denkmalgeschützte Bauwerk ist vollständig aus Stahlbeton errichtet. Fortwährende Witterungseinflüsse haben im Laufe der Jahrzehnte eine teilweise starke oberflächliche Karbonatisierung des Betons und die Entstehung von Hohllagen verursacht. Diese wurden bereits im Zuge der Untersuchungen entfernt, so dass die Stahlkorrosion und Querschnittsschwächung der Stahlarmierung sichtbar wurde. Die gesamte Stahlbeton-Hallenkonstruktion soll stahlbetontechnisch instandgesetzt, beziehungsweise generell substanzerhaltend saniert werden. Vorbereitend wurden bereits betontechnologische und tragwerksplanerische Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Bestandsuntersuchungen bilden die Grundlage für das hier vorliegende Sanierungskonzept von HIG Ingenieurgesell- schaft mbH. Das Gesamtbauwerk ist ab 2026 nicht mehr in Vermietung und kann uneingeschränkt für den Baubetrieb genutzt werden. Die Arbeiten sollen an der am stärksten geschädigten Westfassade beginnen. Die vor- und nachbereitenden Arbeiten an der hier durch die Stahlbetonsanierung betroffene Elektroinstallation, der RWA- und Brandmeldeanlage werden von entsprechenden Fachbetrieben unter Koordination eines Büros für technische Gebäudeausrüstung durchgeführt. Die gesamte Stahlbetonkonstruktion soll entsprechend des vorliegenden Sanierungskonzeptes instandgesetzt werden, so dass ein Substanzerhalt zur späteren architektonischen Revitalisierung der Markthalle geplant und ausgeführt werden kann. In ersten Planungsüberlegungen soll die Markthalle mit ihren Nebengebäuden denkmalgerecht in ein vitales neues Stadtviertel "Parkstadt Süd" als zentrales, stadtraumbestimmendes Element mit unterschiedlichen, bisher noch nicht bekannten Nutzungen integriert werden. Eine konstruktive Brandschutzertüchtigung ist nicht beabsichtigt. Die Arbeiten des Auftragnehmers umfassen die tragwerksplanerischen Untersuchungen und Überprüfungen, sowie die Nachweise der Standsicherheit in Bezug auf die Westfassade auf der Basis der vorliegenden Unterlagen und des Sanierungskonzepts der HIG Ingenieurgesellschaft mbH. Des Weiteren ist die tragwerksplanerische Begleitung der Sanierungsmaßnahmen in den jeweiligen Leistungsphasen der HOAI und die Überprüfung des mit den Bauleistungen beauftragten Fachunternehmens für Stahlbetonsanierung durchzu- führen. Honorierung: Die im Vertragsentwurf näher beschriebenen Leistungen werden auf Einzelnachweis nach Stundenaufwand vergütet Es wird derzeit von insgesamt maximal 700 Stunden ausgegangen. Termine: Abschluss der Leistungsphase 3: bis 01.01.2026 Abschluss der Leistungsphase 6: bis 01.04.2026 Beginn der Leistungsphase 8: ab 01.07.2026 Stufenweise Beauftragung: Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst die Leistungsphase 2 und 3. Es ist vorgesehen weitere Leistungsphasen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf eine Weiterbearbeitung besteht nicht.

Vertragslaufzeit

Beginn
01.11.2025
Ende
31.05.2027
Verlängerungsoption
bis zu 4× verlängerbar

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).