Kamerator/e für die S-Bahn Hamburg GmbH
S-Bahn Hamburg GmbH (Bukr 24)
Vergabe-Ergebnis
DTEC GmbH
Auftragnehmer
Hinweis: Nicht alle Kerndaten wurden publiziert — die Vergabestelle hat diese Bekanntmachung ohne Vertragswert veröffentlicht.
Das Wichtigste auf einen Blick
KI-generiert- Beschaffung eines Kamerator-Systems zur 3D-Zustandserfassung von Fahrzeugen im laufenden Betrieb.
- Erkennung von Schäden ab 3 mm bei Geschwindigkeiten von 0-100 km/h und bis zu 30 Durchfahrten pro Stunde.
- Mindestens ein Kamerator mit 15 Monaten Projektlaufzeit, zwei weitere optional.
- Mögliche Einstellung des Vergabeverfahrens aufgrund neuer Erkenntnisse aus Pilotprojekten.
- Bieter sollten sich auf umfangreiche Nachweise und die dynamische Natur des Projekts vorbereiten.
KI-generierte Zusammenfassung der Bekanntmachung (KI-Transparenz) — maßgeblich ist die Original-Bekanntmachung.
Beschreibung
Um der angestrebten Leistungssteigerung der S-Bahn Hamburg GmbH gerecht zu werden, soll eine Automatisierung der Zustandserfassung an den Fahrzeugen stattfinden. Hardwareseitig besteht das Automatisierungskonzept aus drei Komponenten; einem Seite-Drehgestell-Inspektionsgerät, einem Mobilen-Unterflur-Inspektionsgerät und dem Gegenstand dieser Bekanntmachung: eines Kamerators. Das Kamerator soll dreidimensionale Scans der Fahrzeugflotte im laufenden Betrieb auf offener Strecke aufzeichnen und zur nachgelagerten Datenverarbeitung über KI-Systeme zur Verfügung stellen. Der Abgleich zwischen den erfassten Ist- und Soll-Daten lässt auf den aktuellen Fahrzeugzustand schließen und Bedarfsgerechte Instandhaltungspläne können erstellt werden. Es wird mindestens ein Kamerator abgerufen, zwei weitere sind optional. Je Kamerator ist eine Projektlaufzeit von fünfzehn Monaten angesetzt. Das Kamerator muss, je nach Standort, entweder bei Geschwindigkeiten von 0-60 km/h oder von 60-100 km/h operieren. Das Kamerator muss bis zu 30 Durchfahrten pro Stunde bei einer Fahrzeuglänge von bis zu 220m verarbeiten. Schäden ab einer Größe von 3 mm müssen erkannt werden. Im Laufe dieses Vergabeverfahrens werden o.g. mobile Kameraroboter in Partnerprojekten pilotiert, sodass mit neuen Erkenntnissen aus diesen Projekten zu rechnen ist (z.B. KI-Entwicklung durch Bilddaten, Sicherheitsnachweise oder Anforderungen an Bildperspektiven). Diese neuen Erkenntnisse können den Use-Case dieses Beschaffungsgegenstandes negativ beeinflussen, sodass die Einstellung des Vergabeverfahrens notwendig ist. Ein Einstellungsvorbehalt liegt daher den Vergabeunterlagen zur Kenntnisnahme bei.
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