AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Neubau und Sanierung Bürogebäude und Schulungsgebäude IHK Schwaben-Planerauswahlverfahren Objektplanung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Industrie- und Handelskammer Schwaben
- Veröffentlicht
- 11.10.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Die IHK Schwaben (Projektbezogener Auftraggeber nach § 99 Nr. 4 GWB) ist Eigentümer eines dreigeschossigen Mietshauses aus dem Jahr 1952 mit 11 Wohnungen auf einer Wohnfläche von 930 m². Das Gebäude liegt südlich angrenzend zur IHK Hauptgeschäftsstelle (Neidhartstraße 32). Das Mietshaus soll jetzt zurückgebaut und durch ein zeitgemäßes Bürogebäude ersetzt werden. Durch diese Maßnahme sollen die aktuellen Anmietungen der Tochtergesellschaften der IHK Schwaben in Augsburg reduziert und an den Standort der Hauptgeschäftsstelle verlagert werden. Der Neubau auf dem Grundstück an der Neidhartstraße soll das zulässige Baurecht maximal ausschöpfen, es soll ein Verwaltungsgebäude für ca. 180 Mitarbeitende der IHK Schwaben entstehen. In dem Neubau auf dem Grundstück an der Neidhartstraße werden hauptsächlich Büroflächen (Einzel- und Teambüros) mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 3.500 m² entstehen. Das Bauwerk soll funktional und wirtschaftlich konzipiert werden und nur im obersten Stockwerk neben den Büros der Geschäftsführung über einen repräsentativen Besprechungsraum verfügen. Die bestehende Tiefgarage der Hauptgeschäftsstelle wird im Rahmen der Maßnahme auf das Grundstück der Neidhartstraße erweitert. Der Neubau soll möglichst mit dem Bestandsbau über einen Zwischenbau verbunden werden, in dem ggf. zukünftig die Kantine der IHK Schwaben untergebracht werden kann. In diesem Zusammenhang muss die südliche Feuerwehrzufahrt für den Bestandsbau neu geführt werden. Nach unserem Kenntnisstand existiert für das betreffende Grundstück kein Bebauungsplan. Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung nach HOAI § 34 (Leistungsphasen 1 bis 9). Als Planungsmethodik ist mind. BIM Level 1 vorzusehen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Vertragsmuster. Zunächst werden die Leistungen der Projektstufe 1 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Projektstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Projektstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach der Auftragserteilung, voraussichtlich im August 2024. Der endgültige Projektabschluss der Maßnahme seitens des Auftraggebers erfolgt durch die Vollversammlung und steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Fördermittel. Die Bewertung erfolgt anhand folgender Kriterien; je Kriterium ist maximal die in Klammern angegebene Punktzahl erreichbar: 1.) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (125 Punkte) 2.) Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (75 Punkte) 3.) Fachliche Eignung - Referenzen (300 Punkte) Der jeweilige Bewertungsmaßstab ist in der Eignungsmatrix definiert. Die Eignungsmatrix ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern/Bewerberinnen die Auswahl per Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV). Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.
Vertragslaufzeit
- Periode
- 60 Monate
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- LeitWerk AG
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis