AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Tiefbauarbeiten, außer Tunneln, Schächten und Unterführungen – Landkreis Waldshut: Bauleistungen für die Innere Erschließung des Gesundheitsparks Hochrhein
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landkreis Waldshut
- Veröffentlicht
- 23.09.2025
- Frist (Submission)
- 23.10.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 45221250 — Bauleistungen
- Branche
- Fahrzeuge & Fuhrpark
Beschreibung
Der Landkreis Waldshut ist aktuell an der Planung des neuen Klinikums Hochrhein. Das Klinikum wird teil eines Gesundheitsparks mit einer Fläche von ca. 90.000 m². Der Gesundheitspark ist eine Entwicklung mit überwiegend gewerblicher und dabei hauptsächlich gesundheitsaffiner Nutzung. Die Erschließung für die vollständige Fläche des Gesundheitsparks erfolgt durch den Landkreis Waldshut als Bauherr in Vertretung für die Gemeinde Albbruck. Die verkehrliche Erschließung des Gesundheitsparks erfolgt über zwei Erschließungsachsen. Dies ist die parallel zur Bundesstraße 34 verlaufende sogenannte "Parkallee" und die ringförmig angelegte sogenannte "U-Straße". Die Parkallee wird als 3-streifiger Straßenzug ausgebildet. Neben den beiden durchgängigen Fahrstreifen mit einer Breite von 3,50 m wird in der Fahrbahnmitte ein Mehrzweckstreifen mit einer Breite von 3,00 m angelegt. Neben der Fahrbahn werden beidseitig ein 2,50 m breiter Grünstreifen mit Baumpflanzungen und ein 2,50 m breiter Gehweg angelegt. Die U-Straße dient in erster Linie zur Erschließung der südlich gelegenen Grundstücke. Sie wird als zweistreifiger Straßenzug mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 m angelegt. Der Straßenzug erhält einen einseitig parallel verlaufenden Gehweg in einer Breite von 2,50 m. Dieser schließt in seinem westlichen Verlauf an den Plaza und auf der Ostseite an den Fuß- und Radweg entlang des Erdwalls an. Die sogenannte Magistrale bildet den Straßenzug zwischen den beiden Straßenschenkel der U-Straße in West-Ost-Richtung. Sie beginnt im Westen an der südlichen Grenze der Plaza und endet in Höhe des kleinen Platzbereiches im Zuge der Fuß- und Radwegverbindung entlang des Immissionsschutzwalles. Der Rheinuferweg verläuft von der Parkallee im Westen bis zur Fuß- und Radwegverbindung entlang des Immissionsschutzwalles. Im Bereich der angrenzenden Kläranlage, ist zum Schutz vor Lärm und Geruch ein ca. 270 m langer Schutzwall zu errichten. Die Gesamthöhe der Konstruktion beträgt zwischen ca. 8,50 m und ca. 2,00 m. Der Schutzwall soll als eine Kombination aus einem Erdwall und einer darauf errichteten Schutzwand (Höhe 2,50 m) erstellt werden. Für die Ableitung des Niederschlagswassers aus den öffentlichen Verkehrsflächen (Parkallee / U-Straße / Magistrale) wird ein Ableitungssystem konzipiert. Die Leitungen wurden überwiegend innerhalb der öffentlichen Verkehrsflächen angeordnet. Die Flächen des Rheinuferweges werden über die angrenzenden Flächen entwässert. Hierzu sind keine gesonderten Entwässerungsanlagen vorgesehen. Dies trifft auch für die Wegeflächen entlang des Immissionsschutzwalls und dessen Böschungsflächen zu. Hierzu werden Entwässerungsmulden mit Versickerungen über die belebte Bodenschicht angeordnet. Nähere Einzelheiten zum Leistungsinhalt und -umfang ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 23.10.2025
- Vergabeergebnis