AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Par. 53 ff. HOAI, LPH 1-9
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Veröffentlicht
- 31.01.2024
- Frist (Submission)
- 05.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 1-9 für den Neubau einer 5-zügigen Realschule, 3-fach Sporthalle mit Vereinssportnutzung und Tribüne, eines Hauses für Kinder 2-2-0, einer THV-Dienstwohnung, einer Tiefgarage und Freisportflächen an der Forstenrieder Allee 256, 81476 München. Die Landeshauptstadt München plant auf dem Grundstück folgende Neubau-Maßnahmen: - eine 5-zügige Realschule - eine 3-fach Sporthalle mit Vereinssportnutzung und Tribüne - ein Haus für Kinder 2-2-0: 2 Kinderkrippen- und 2 Kindergarten-gruppen - eine THV-Dienstwohnung - eine Tiefgarage - Freisportflächen: großes Rasenspielfeld, großer und kleiner Allwetterplatz mit Weit- und Hochsprunganlage, Laufbahnen 6x120m, multifunktionales Beachfeld Natur- und artenschutzfachliche Aspekte (zu erhaltende Bäume, Biotopverbundachsen sowie Artenschutzrelevanz) und die zu erhaltenden ortsbild- und identitätsprägenden Bäume der Forstenrieder Allee müssen bei der Planung beachtet und gegebenenfalls integriert werden. Das Baudenkmal „Forstenrieder Allee 250“ - bestehend aus einem eingeschossigen Landhaus (derzeit mit Wohnnutzung) und einer Toranlage – befindet sich auf dem Grundstück und ist bei der Planung zu berücksichtigen. Ob das Baudenkmal „Forstenrieder Allee 250“ in die Schulnutzung mit einbezogen wird, ist noch offen. Die Autobahn A95 und die Anbauverbotszone mit 40 m stellen sowohl lärmschutztechnisch als auch flächenmäßig Einschränkungen dar. Die Baukörper der Schule sollen darauf angepasst entwickelt werden. Schall- und Lärmschutzmaßnahmen sind sowohl für schutzbedürftige Räume und Freiflächen als auch Lärmschutz für die angrenzenden Nutzungen vorzusehen. Darüber hinaus ist die Frischluftversorgung aus dem naheliegenden Forstenrieder Park (Süd-Nord) zu beachten. Diese ist bei Entwicklung des Konzepts mitzudenken. Zudem ist der angrenzende Ausbau der Buswendeschleife bei der Planung zu berücksichtigen. Aufgrund der Flächenkonkurrenzen (Baum- und Artenschutz, Baudenkmal, Anbauverbotszone, atypischer Zuschnitt des Grundstückes) auf dem Grundstück sind ein möglichst kompakter Baukörper und Dachnutzungen erforderlich. Das Bauwerk soll möglichst nachhaltig gebaut werden. Holzbau, ökologische Baustoffe, kreislaufgerechtes Bauen, günstiger Energieverbrauch in der Herstellung und im Betrieb, Energiegewinnung und Minimierung der Versiegelungsfläche sind relevante Themen. BGF: ca. 17.000 m² BRI: ca.76.000 m³ NF (1-6): ca. 9.400 m² Inbetriebnahme: April 2030
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 05.03.2024
- Vergabeergebnis