AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG (BEG); Erstellung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gem. Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+
Stammdaten
- Auftraggeber
- Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG
- Veröffentlicht
- 22.10.2024
- Frist (Submission)
- 18.11.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- IT & Digitalisierung
Beschreibung
Die Stadt Herne verfolgt die Projektidee, auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks General Blumenthal XI die Techno Ruhr International - TRI - Herne zu entwickeln. Das ehemalige Bergwerksareal "General Blumenthal XI" liegt seit 2001 brach und stellt mit ca. 23,5 ha die größte Flächenreserve der Stadt Herne dar. Das Areal besitzt dennoch aufgrund seiner zentralen Lage großes Potenzial für die Herner Stadtentwicklung und war daher bereits in der Vergangenheit Gegenstadt städtebaulicher Projektskizzen. Daraus ist die Vision der "Techno Ruhr International"- einem modernen, integrierten High- und Green-Tech-Quartier mit einem breiten Spektrum an wissens-, technologie-orientierten und höherwertigen Dienstleistungen, einem hohen Grünanteil und einer Seilbahnanbindung zum Hauptbahnhof Wanne-Eickel entstanden. Hinsichtlich der Erschließung des Areals folgt die Projektidee einem innovativen und zukunftsgerichteten Gesamtansatz. So ist geplant, die TRI mittels einer urbanen Seilbahn klimafreundlich direkt an den Hauptbahnhof Wanne-Eickel und damit an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr anzubinden. Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt Herne die Verwaltung beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzungsfähigkeit einer urbanen Seilbahn oder Hochbahn zur Erschließung der TRI durchzuführen. In einem ersten Schritt wurde die technische Machbarkeit überprüft und im Anschluss ein technischer Längenschnitt erarbeitet. Daraufhin wurde eine vereinfachte Standardisierte Bewertung durchgeführt. Als Ergebnis dieser ersten Untersuchungen lässt sich festhalten, dass eine urbane Seilbahn zum einen technisch möglich ist und zum anderen durch ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 2,53 förderfähig scheint. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Untersuchung gilt es nun eine Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierte Bewertung 2016+ durchzuführen, um die Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan im Übergangsverfahren bis Mitte 2025 umzusetzen. Die Erstellung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung für das Projekt Techno Ruhr International umfasst insbesondere folgende Aufgaben: - Erstellung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gem. der aktuell gültigen Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+ inkl. Aufbau und Anwendung eines Verkehrsmodells auf Grundlage des Landesverkehrsmodells 2024 NRW - Begleitung und Vorbereitung des formalen Abstimmungsprozesses mit den Zuwendungsgebern - Konkretisierung der Standardisierten Bewertung entsprechend des Abstimmungsprozesses mit den Zuwendungsgebern - Aufbereitung der Unterlagen für die Anmeldung des Vorhabens für den ÖPNV-Bedarfsplan im Rahmen des Übergangsverfahrens bis 31.05.2025 in Form eines Berichts, der die Herangehensweise, Methodik und Ergebnisse umfassend darstellt - Folgekostenrechnung nach der dann aktuell gültigen Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung (2016+) - Durchführung von Sensitivitätsbetrachtungen nach der dann aktuell gültigen Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung (2016+) und den Anforderungen der Zuwendungsgeber - Erstellung eines Erläuterungsberichts über alle durchgeführten Verfahrensschritte und einer Abschlusspräsentation - Aufbereitung der Unterlagen zur Nutzen-Kosten-Untersuchung gem. Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung in der dann aktuell gültigen Fassung für die Förderantragstellung Einzelheiten über den Leistungsumfang, insbesondere auch über die stufenweise Beauftragung, werden in den Vergabeunterlagen näher bestimmt.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 18.11.2024
- Vergabeergebnis