AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 14.05.2026 14:30 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-640296-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Klimaangepasste Neugestaltung der Mühlenpromenade (inkl. Brunnenplatz) -Freianlagen gem. §§ 38 HOAI

Notice-ID: ted-640296-2024 · Procedure-ID: 9de847a3-6bf0-483f-8c83-c7387c4f4849

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Stammdaten

Auftraggeber
Bezirksamt Pankow von Berlin
Veröffentlicht
22.10.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Nicht offenes Verfahren
CPV-Code
71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

BEURTEILUNGSKRITERIEN: - Freiraumplanerisches Konzept - Funktionales Konzept Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien ist im Verfahrensteil der Auslobung aufgeführt. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2013. Der Auslober sieht vor, dass er unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2013 einen der Preisträger*innen des freiraumplanerischen Wettbewerbs mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß §§ 38 HOAI - mindestens der Leistungsphasen 2 bis 5 - für den Realisierungsteil beauftragen wird. Die Leistungsphasen 6 bis 8 der Freianlagen gem. §§ 38 HOAI sowie die besonderen Leistungen in allen Leistungsphasen der Freianlagenplanung gem. §§ 38 HOAI werden ggf. optional durch Bestimmung des AG in noch vom AG festzulegenden Stufen beauftragt und sind nicht Teil des Auftragsversprechens. Die Beauftragung erfolgt, sofern das Projekt umgesetzt wird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung (hierzu zählen auch unzureichende Mittel aufgrund fehlender Förderzusagen) entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach einzelnen noch festzulegenden Bauabschnitten. Sollte eine Fremdvergabe der darüberhinausgehenden Leistungsphasen erfolgen, ist beabsichtigt, die künstlerische Oberbauleitung bei den Entwurfsverfasser*innen zu belassen. Für den Ideenteil wird kein Auftragsversprechen ausgesprochen. Sofern das Preisgericht einen Teilnehmenden der Kategorie "Junges Büro" oder "Büros mit aufgabenbezogener Berufserfahrung" mit weniger als 3 festangestellten, qualifizierten Mitarbeiter*innen als Preisträger*in des Wettbewerbs nach RPW ausgewählt hat, behält sich der Auslober vor, im Zuschlagsfall und gemäß § 47 VgV, die Zusammenarbeit/Verstärkung mit einem leistungsstarken Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl eines verstärkenden Büros ist der Auslober in die Entscheidung des Büros einzubeziehen und es sind weiterhin die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen zu erfüllen. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Grundleistungen der Entwurfsverfasser*in bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Löst sich ein Planungsteam nach der Preisverleihung auf, so ist der Auslober berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ein Mitglied oder mehrere Mitglieder des Planungsteams mit der dem Verfahren zugrundeliegenden Planungsaufgabe zu beauftragen. Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren: Der Auslober führt zunächst nur Verhandlungen mit dem Planungsteam durch, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Nur für den Fall, dass die Verhandlungen mit diesem Planungsteam scheitern, werden alle mit Preisen ausgezeichneten Planungsteams zur Abgabe eines Erstangebotes (bestehend aus Honorarangebot und Präsentation) aufgefordert, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält in diesem Fall das wirtschaftlichste Angebot. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit einer Gewichtung von 50 % in das Verhandlungsverfahren ein. Das Honorar fließt mit einer Gewichtung von mindestens 20% und höchstens 30% in das Verhandlungsverfahren ein. Weitere Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung mitgeteilt. Der Auslober behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV).

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).