AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 10.06.2026 23:36 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-654841-2024/

Neubau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage in Germersheim (SektVO)

Notice-ID: ted-654841-2024 · Procedure-ID: 04f79ddc-4cad-4e2e-9938-a68f9acf6b6d

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadtwerke Germersheim GmbH, Germersheim
Veröffentlicht
08.10.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Sektorenrichtlinie

Beschreibung

Die Stadtwerke Germersheim GmbH planen den Neubau einer Wasseraufbereitungsanlage als Ersatz für eine bestehende Anlage. Die neue Wasseraufbereitungsanlage mit einer Aufbereitungskapazität von ca. 460 m³/h soll mit einem Speicherbehälter mit einem Inhalt von ca. 2 x 900 - 1.250 m³ ausgestattet werden. Die Wasseraufbereitung (Enteisenung und Entmanganung) soll über 4 Filterkessel in Mehrschichtfiltration mit vorgeschalteter Druckbelüftung erfolgen. Ferner ist einen Netzersatzanlage für die Aufbereitungsanlage vorgesehen. Die Anlage soll an das übergeordnete Netzleitsystem der Stadtwerke Germersheim GmbH angebunden werden. Für die Anbindung stehen stadtwerkeigene Fernmeldekabel zur Verfügung. Das Baugelände befindet sich zwischen dem Stadtgebiet Germersheim und dem Ortsteil Sondernheim im Tiefgestade. Derzeit ist das Gelände mit einer Streuobstwiese extensiv genutzt. Die insgesamt 4 Tiefbrunnen befinden sich in der Nähe des Baugrundstücks. Die Rohwasserleitungen führen unmittelbar an der Baufläche vorbei. Die Stromversorgung kann über die Mittelspannungsebene oder je nach Leistungsbedarf über die Niederspannungsebene erfolgen. Aufgrund der Lage des Grundstücks, wird eine Auffüllung um schätzungsweise 1m über das derzeitige Geländeniveau erforderlich werden. Die neue Anlage muss sukzessive an die Rohwasserförderung angebunden werden, um eine schrittweise Ablösung der vorhandenen Aufbereitungsanlage zu ermöglichen. Für die Einarbeitungsphase kann ein Tiefbrunnen mit einer Förderleistung von ca. 140m³/h bereitgestellt werden. Durch die veränderten, hydraulischen Verhältnisse nach erfolgter Ankopplung an die neue Aufbereitungsanlage, müssen die vorhandenen Brunnenpumpen durch Aggregate mit geringerer Förderhöhe ausgetauscht werden.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
2 Monate

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Mainz

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).