AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 21.05.2026 14:19 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-666637-2025/

Deutschland – Schlösser, Schlüssel und Scharniere – Elektronische Schließanlage (eSA)

Notice-ID: ted-666637-2025 · Procedure-ID: 6fc987b2-9819-4e82-bf30-96c6938aa214

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Stammdaten

Auftraggeber
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH — FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research in Europe GmbH
Veröffentlicht
10.10.2025
Frist (Submission)
27.10.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
44520000 — Baumaterialien
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Elektronisches Schließsystem (Verwaltung & Programmierung) Das angebotene Schließsystem muss sowohl offline als auch mit virtueller Vernetzung betrieben werden können. Bei virtueller Vernetzung kommen Online-Terminals/Remote-Programmiergeräte (IP-basiert) zum Einsatz. Diese werden an verschiedenen Standorten auf dem Campus installiert werden. Die Nutzer haben dort Gelegenheit ihre Schließberechtigungen zu aktualisieren. Weiterhin werden die Identmedien mit einem Zeitbudget versehen. Nach Ablauf der eingestellten Zeit verliert das Medium seine Gültigkeit bis zur nächsten Aktualisierung. Es müssen unterschiedliche Validierungszeiträume einstellbar sein. Die Nutzer werden dadurch angehalten regelmäßig an den Terminals vorbeizugehen, um das Medium immer auf dem aktuellen Stand zu halten (Validierung). Eine Validierung von Schlüsseln/Transpondern/Karten muss auch dann und ohne weitere Hilfsmittel möglich sein, wenn keine Verbindung zwischen Server und Online-Terminal/Remote Programmiergerät besteht. Bei einem solchen Systemausfall muss eine s.g. Offline-Revalidierung möglich sein. Parallel zur Validierung müssen Identmedien möglich sein, die permanent berechtigt sind (z.B. Feuerwehrschlüssel) Die Online-Terminals verfügen über einen potentialfreien Ausgang zum Ansteuern von Drittgeräten. Zu sperrende Identmedien werden direkt am Terminal gesperrt. Die Schließberechtigungen müssen sowohl an den elektronischen Schließzylindern als auch an den elektronischen Nutzerschlüsseln programmierbar sein. Das Berechtigen und Sperren von Schlüsseln an elektronischen Schließzylindern muss auch möglich sein, ohne die Schließzylinder abzulaufen. Der Schließplan ist eigenverantwortlich mit dem Bauherrn bzw. den Nutzern zu erstellen und zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen. Alle Identmedien, die Sicherungskarte und die Software sind dem Auftraggeber gegen Empfangsbestätigung auszuhändigen. Das GSI Helmholtzzentrum hat sich eine nachhaltige Beschaffung zur Aufgabe gemacht. Daher sind batterielose, voll elektronische Zylinder anzubieten um den zukünftigen Wartungsaufwand und den Ressourceneinsatz gering zu halten. Elektronisches Schließsystem (Identmedien) Herkömmliche mechanische Schlüssel werden durch elektronische Identmedien ersetzt. Die Identmedien müssen programmierbar sein und mit Zeitprofilen versehen werden können. Als Identmedien werden elektronische Schlüssel zum Einsatz kommen. Diese dienen zur Authentifizierung und zur Betätigung des Zylinders. Die Datenübertragung zwischen Schlüssel und Zylinder erfolgt kontaktgebunden und verschlüsselt (siehe 3.5.). Elektronische Schlüssel müssen optional mit RFID-Chip (Schnittstelle Leseverfahren: Legic-Prime) auszustatten sein, so dass auch Komponenten des bestehenden Zutrittskontrollsystems GFOS geöffnet werden können. Auf den RFID-Komponenten müssen mehrere Anwendungen speicherbar sein. Das RFID-Medium darf durch das Schließsystem nicht verschlossen werden, so dass nach der Programmierung weitere Datensätze von anderen Anwendungen programmiert werden können. Die angebotenen Komponenten verfügen über ein Batteriewarnsystem, das dem Nutzer eine schwach werdende Batterie signalisiert. Die elektronischen Schlüssel werden mit handelsüblichen Lithium-Knopfzellen betrieben. Elektronisches Schließsystem (Zylinder) An den Türen werden mechanische Schließzylinder durch elektronische Schließzylinder sukzessive ersetzt. Die Zylinder sind batterielos zu liefern. Die Zylinder sind in modularer Ausführung zu liefern, so dass auch nachträglich eine Längenänderung möglich ist, und nach DIN EN 15684 (oder vergleichbar) zertifiziert. Die in der Norm festgelegten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen sind zu erfüllen. Der elektronische Zylinder benötigt keine Verkabelung und verfügt über einen auslesbaren Ereignisspeicher, der die Zutrittsereignisse protokolliert Die Energieversorgung des Zylinders muss ausschließlich über den Schlüssel erfolgen. Elektronische Zylinder müssen ohne zusätzliche An- und Aufbauten liefer- und montierbar sein, überstehende Knäufe sind nicht zulässig. Die gesamte Elektronik muss innerhalb des geschützten Zylindergehäuses integriert sein, um Manipulation und Umwelteinflüsse zu minimieren. Die Zylinder müssen im Temperaturbereich (Betriebstemperatur) -25° bis +65° funktionstüchtig und der Einbau bei Türbeschlägen mit Kernziehschutz möglich sein. Standardmäßig müssen Doppel-, Halb- und Knaufzylinder in verschiedenen Konfigurationen lieferbar sein. Die Zylinder müssen mit gebräuchlichen Sonderausstattungen wie erhöhtem Anbohrschutz, Freilauf und Gefahreinrichtung und bei Doppelzylindern auch beidseitig elektronisch lieferbar sein. Die Zylinder und Schlüssel müssen in einer geprüften Ausführung für explosionsgefährdete Räume lieferbar sein. Das ATEX-Zertifikat II 2G EX IB IIB T4 Gb ist nachzuweisen. Elektronisches Schließsystem (Software): Die genutzte Software zur zentralen Administration muss eine Client-Server-Installation (On Premise, Kaufversion) sein. Das System muss erweiterbar sein z.B. für zusätzliche Module für weitere Zutrittskontrollen oder Gebäudeverwaltungen. Die Software muss mindestens in Deutsch und Englisch verfügbar sein. Schlüsselaus- und -rückgaben müssen über das System abgewickelt, gedruckt oder per Mail versendet werden können. Mit der Software müssen Berichte und Analysen (z.B. Übersicht über die verbauten Schließungen je Gebäude) unterstützt werden. Die Datenbank muss auf einem Microsoft-SQL-Server 2019 installiert werden. Eine Cloud-basierte Software ist aufgrund der vorherrschenden IT-Infrastruktur nicht möglich. ...weiter Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
49 Tage

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

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