AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Sanierung und Erweiterung Bauhof Delkenheim, Wiesbaden; Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 1 - 9
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landeshauptstadt Wiesbaden, Der Magistrat, Hochbauamt, Wiesbaden
- Veröffentlicht
- 31.10.2023
- Frist (Submission)
- 07.12.2023
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 238.167 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Projektbeschreibung:\nDie LHW beabsichtigt am aktuellen Standort des Bauhofs Delkenheim am Ortsrand des östlichen Vorortes die komplette Sanierung der Fahrzeug- und Gerätehalle, sowie die Erweiterung als Neubau, der in Zukunft nicht nur adäquate Umkleide- und Sanitärmöglichkeiten, sondern auch Aufenthalts-, Sozial- und Büroräume schaffen soll. Die stark sanierungsbedürftige Fahrzeug- und Werkzeughalle des Bauhofs Delkenheim erfüllt weder technisch noch funktional ihre Aufgabe und soll Instand gesetzt und energetisch saniert werden. Der zu planende Erweiterungsbau soll zukünftig etwa zehn Gemeindearbeiter: innen Platz für Umkleide-, Sanitär- und Sozialräume sowie Büroarbeitsplätze bieten. Die Mitarbeitenden erledigen gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen Reinigungs- und Grünpflegearbeiten sowie die Friedhofsbetreuung in den östlichen Ortsbezirken Nordenstadt, Delkenheim, Medenbach, Breckenheim, Naurod und Auringen. Im Zuge der Sanierung und Erweiterungsmaßnahmen soll auch das Außengelände überarbeitet und neu strukturiert werden (nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens). Zusätzliche Lager- und Abstellmöglichkeiten sind zu berücksichtigen, vorhandene baufällige Behelfsbauten sind ggfls. abzubrechen.\nEs wurde vorbereitend eine Machbarkeitsstudie durch das Architekturbüro LRM.Architekten erarbeitet (Anlage 02), in welcher bereits verschiedene Varianten und Konzepte betrachtet wurden. Auf Basis und als Ergebnis dieser Machbarkeitsstudie wurde eine Vorzugsvariante entwickelt und tiefergehend betrachtet (Anlage 03). Auf Basis dieser Vorzugsvariante wurden die Planungsmittel für die Leistungsphasen 1 bis 4 im März 2023 durch die städtischen Gremien freigegeben.\n\nGegenstand der zu beauftragenden Leistung:\nObjektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 3, Abschnitt 1, § 33-37, Leistungsphasen 1 -9 Grundleistungen. Darüber hinaus die im Vertragsentwurf (Anlage 02e) aufgeführten Besonderen Leistungen. Weiterführende ausführliche Informationen über die zu beautragenden Leistungen sind der beigefügten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung nebst zugehörigen Anlagen (Anlagen 02a, 02b) zu entnehmen. Weitere Planungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung der Mindestsätze bzw. Überschreitung der Höchstsätze ist zulässig. Diese sind durch prozentuale Angabe vorzunehmen und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes pauschal vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben.\n\nKostenrahmen:\nanrechenbare Kosten Objektplanung Gebäude: 1.886.306 € netto\n\nOptionen:\nEs erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf:\nStufe I: LPH 1-3, Stufe II: LPH 4, Stufe III: LPH 5-7, Stufe IV: LPH 8-9\nMit dem Zuschlag in diesem Vergabeverfahren werden zunächst folgende Leistungen abgerufen:\nStufe I: LPH 1-3\nDer Auftragnehmer sichert zu, die weiteren Leistungen zu erbringen, wenn seit der Fertigstellung der letzten übertragenen Leistung nicht mehr als 6 Monate vergangen sind und der Auftraggeber die Übertragung rechtzeitig, d. h. mindestens 4 Wochen vorher, angekündigt hat. Die Beauftragung der weiteren Stufen oder Abschnitte erfolgt in schriftlicher Form. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten.\n\nZeitplan der Leistungserbringung:\nBeginn der Leistungserbringung: ca. April 2024\nAbschluss Leistungsphase 3: ca. September 2024\n( = Bereitstellung Unterlagen für die Plausibilitätsprüfung)\nAbschluss Plausibilitätsprüfung: ca. November 2024\nAbschluss LPH 4: ca. April 2025 (= Einreichung Bauantrag)\nBaubeginn: ca. März 2026\nBezugsfertige Fertigstellung: ca. März 2027
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 02.04.2024
- Ende
- 30.04.2027
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 2 Monate
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 07.12.2023
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Darmstadt
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.