AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 17.05.2026 17:10 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-673599-2024/

Deutschland – Feuerwehrfahrzeuge – Stadt Oberzent - Feuerwehr Automatik Drehleiter mit Korb DLA(K) 23/12

Notice-ID: ted-673599-2024 · Procedure-ID: d3931549-88fb-4e82-bc65-fda6852f0a67

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Stammdaten

Auftraggeber
Magistrat der Stadt Oberzent
Veröffentlicht
05.11.2024
Frist (Submission)
05.12.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
34144210 — Transportmittel
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Als Ersatzbeschaffung für ein aus Altersgründen auszumusterndes Fahrzeug wird eine neue DLAK 23/12 beschafft. Diese soll in Verbindung mit den am Standort vorhandenen bzw. noch in der Beschaffung befindlichen Fahrzeugen die Eigenschaften der bisherigen Standardfahrzeugtypen so kombinieren bzw. ergänzen, dass neue aktuelle einsatztaktische und technische Anforderungen in den Bereichen der technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung berücksichtigt werden. Eventuell notwendige Überführungen im Rahmen des Fahrzeugaufbaus sind mit dem Auftraggeber abzusprechen, entsprechend auszuweisen und ggf. in die Kalkulation einzuberechnen. Die geforderten maximalen Abmessungen nach DIN sind bei der Fahrgestellauswahl zu berücksichtigen. Auf eventuelle Besonderheiten ist gesondert hinzuweisen. Aus Gründen der Gewichtsbilanz (Achslastverteilung) und Fahrsicherheit muss die Hinterachse für eine möglichst hohe Achslast ausgewiesen sein. Eine technische Gewichtsreserve ist möglichst anzustreben. Tatsächliche Gesamtmasse ≤ 16.000kg (Massenklasse Mittel 3 (MIII) gemäß DIN SPEC 14502-1). Das Fahrzeug muss allen Anforderungen an die Gewichtsklasse M nach DIN EN 1846-1 und 2 entsprechen. Es ist entsprechend der Gewichtsbilanz die größtmögliche Lastvariante, v. a. für die Vorderachse zu wählen, die mit dem voll beladenen Fahrzeug den sichersten Fahrbetrieb ermöglicht Der Tankeinfüllstutzen muss leicht zugänglich sein. Ein leichtes befüllen mit einer LKW-Zapfpistole und auch aus einem Kanister muss uneingeschränkt möglich sein. Alle verwendeten Orts- bzw. Richtungsangaben oder Bezeichnungen (links, rechts, etc.) sind immer in Fahrtrichtung zu sehen. Sollte es aufgrund von Ausnahmegenehmigungen für BOS-Fahrzeuge möglich sein, so ist das Fahrgestell ohne die neue Form der General Safety Regulation (GSR) anzubieten. — Als Ersatzbeschaffung für ein aus Altersgründen auszumusterndes Fahrzeug wird eine neue DLAK 23/12 beschafft. Diese soll in Verbindung mit den am Standort vorhandenen bzw. noch in der Beschaffung befindlichen Fahrzeugen die Eigenschaften der bisherigen Standardfahrzeugtypen so kombinieren bzw. ergänzen, dass neue aktuelle einsatztaktische und technische Anforderungen in den Bereichen der technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung berücksichtigt werden. Alle Schubfächer und Klappen sowie alle eingebauten Geräte müssen dauerhaft so gesichert sein, dass ein ungewolltes Öffnen bzw. Herausfallen während der Fahrt und im Falle eines Unfalles wirksam verhindert wird Alle Fächer und Boxen, in welchen sich Gerätschaften befinden, welche Betriebsmittel (Benzin, Öle o.ä.) beinhalten, müssen so ausgeführt sein, dass bei Leckagen keine Kontamination anderer Geräte oder Ausrüstungsgegenstände möglich ist. Als Beispiel sind hier zu nennen: Kraftstoffkanister, Motorkettensägen, usw. Ausnahmen sind nur bei dem Stromerzeuger und dem Hydraulischem Rettungsgerät zulässig Beim Ausbau ist unbedingt darauf zu achten, dass logisch zusammenhängende Beladungsgruppen gebildet werden und mögliche Freiräume nicht unnötig durch Einbauten zugebaut werden. Auf die diesbezügliche Vorbemerkung in der feuerwehrtechnischen Beladungsplanung wird eindringlich verwiesen Die Ergonomie sollte beim Beladekonzept stets berücksichtig werden Für die Zusammenfassung der Baugruppen sind möglichst baugleiche, zumindest aber maßabgestimmte, ausreichend stabile Kunststoffbehälter („Euro-Norm-Behälter“) zu verwenden, sofern nicht anders angegeben. Der Behälterinhalt ist jeweils auf Stirn- und Rückseite am Behälter zu beschriften Bei Behältern, in welchen Betriebsstoffe gelagert werden ist auf die Beständigkeit zu achten Leerräume sind konsequent zu nutzen bzw. nutzbar zu erhalten Gewichtsbilanz: Für das gesamte Fahrzeug, (voll beladen) mit allen Ausrüstungsgegenstanden nach feuerwehrtechnischer Beladungsplanung und mit allen Betriebsstoffen (vollgetankt) versehen, ist eine aussagefähige und detaillierte Gewichtsbilanz zu erstellen. Diese muss neben der Lastverteilung auf der Vor- bzw. Hinterachse auch die Lastverteilung links/rechts (Gesamt und VA bzw. HA) mit vollen sowie leerem Tank berücksichtigen. Alle Personen sind grundsatzlieh mit je 90 kg zu berücksichtigen. Das Fahrgestell ist entsprechend der Gewichtsbilanz zu dimensionieren. Eine aussagefähige vorläufige Gewichtsbilanz ist beizulegen Alle verwendeten Orts- bzw. Richtungsangaben oder Bezeichnungen (links, rechts, etc.) sind immer in Fahrtrichtung zu sehen Bezeichnungen: FH = Fahrerhaus G1 = vorderer Geräteraum, links G 2 = vorderer Geräteraum, rechts G 3 = mittlerer Geräteraum, links G 4 = mittlerer Geräteraum, rechts G 5 = hinterer Geräteraum, links G 6 = hinterer Geräteraum, rechts — Als Ersatzbeschaffung für ein aus Altersgründen auszumusterndes Fahrzeug wird eine neue DLAK 23/12 beschafft. Diese soll in Verbindung mit den am Standort vorhandenen bzw. noch in der Beschaffung befindlichen Fahrzeugen die Eigenschaften der bisherigen Standardfahrzeugtypen so kombinieren bzw. ergänzen, dass neue aktuelle einsatztaktische und technische Anforderungen in den Bereichen der technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung berücksichtigt werden. Die Beladungsplanung der DLA (K) 23/12 entspricht im Wesentlichen der DIN EN 14043:2014-4. Die Beladung wurde aufgrund von Einsatzerfahrungen und örtlichen Vorgaben geändert bzw. ergänzt. Die nachfolgend aufgeführte Beladung soll möglichst komplett im Fahrzeug untergebracht werden. Die Anordnung der Beladung in den Geräteräumen basiert auf sechs Geräteräumen (G1 - G6). Bezeichnungen: FH = Fahrerhaus G1 = vorderer Geräteraum, links G 2 = vorderer Geräteraum, rechts G 3 = mittlerer Geräteraum, links G 4 = mittlerer Geräteraum, rechts G 5 = hinterer Geräteraum, links G 6 = hinterer Geräteraum, rechts Es ist besonderer Wert darauf zu legen, dass zusammengehörige Ausrüstung (bspw. Kettensage und Zubehör, verschiedene Werkzeugkästen) logisch zusammengehörig gelagert werden Beim Ausbau ist darauf zu achten, dass sinnvolle Beladungsgruppen gebildet werden und mögliche Freiräume nicht unnötig durch Einbauten zugebaut werden. Für die Zusammenfassung der Baugruppen sind möglichst baugleiche - zumindest aber maßabgestimmte - ausreichend stabile Kunststoffbehältern (in Euro-Palettenmaßteilung) zu verwenden. Der Behälterinhalt ist jeweils auf Stirn- und Rückseite am Behälter deutlich lesbar zu beschriften. Bei Behältern, in welchen Betriebsstoffe gelagert werden, ist auf die Beständigkeit zu achten Bei großen Massen oder hohen Einbauhöhen ist auf die Ergonomie besonders wert zu legen Auf ausreichenden Freiraum zur einfachen Lagerung und Verstauung (auch im nicht mehr neu-verpackten Zustand) ist zu achten. Dies gilt insbesondere für die Lagerung der Atemschutztechnik Die Beladungsplanung (Zuordnung zu den Geräteräumen) ist als erster Vorschlag zu verstehen und darf nur nach Rücksprache geändert werden. Ist eine Anordnung nicht möglich, so ist mit dem Auftraggeber Rücksprache zu halten. Sollten Ihres Erachtens Verbesserungen oder Ergänzungen am Beladeplan vorgenommen werden, so sind Alternativ- / Ergänzungsangebote zulässig Hinweise: Die Nummerierung entspricht nicht exakt der DIN EN 14043:2014-04.

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

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