AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 05.05.2026 17:35 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-67535-2025/

Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – DRK Rettungswache VgV Fachplanung TGA (HLS)

Notice-ID: ted-67535-2025 · Procedure-ID: 84dd986b-4059-45b4-92b3-c9a3e5d70ee9

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Stammdaten

Auftraggeber
DRK-Zukunfts-Stiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck
Veröffentlicht
31.01.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bildung & Forschung

Beschreibung

Das für den Neubau der DRK-Rettungswache vorgesehene Grundstück liegt am südwestlichen Stadtrand von Kirchheim/Teck im Gewerbegebiet „Hegelesberg“. Es ist derzeit unbebaut und umfasst eine Fläche von ca. 1.690,0 m² sowie ein Zufahrtsgrundstück von ca. 275,0 m². Die Topografie des Grundstücks steigt in südlicher Richtung um ca. 2,0 m an. Der Neubau soll aus einer Fahrzeughalle und Nebenräumen bestehen, in denen Aufenthalts-, Lager- und Werkstatträume untergebracht sind. In der Halle werden 5 Großfahrzeuge (jeweils mit einem Stellplatzmaß von ca. 4,50 x 10,00 m) untergebracht. In einem optionalen zweiten Bauabschnitt ist der Neubau bzw. Anbau eines weiteren Stellplatzes sowie eines außenliegenden Waschplatzes vorgesehen. Die gesamte Hauptnutzfläche im Raumprogramm ist mit ca. 700 m² (inklusive 2. Bauabschnitt) vorgegeben. Die Ergebnisse des Hochbauwettbewerbs werden den Bietern voraussichtlich in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. Die Ausloberin wünscht sich von den Fachplanerinnen innovative und funktionale Planungsvorschläge für die beschriebene Aufgabe. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hochbauwettbewerbs werden Entwurfskonzepte erwartet, die unter Berücksichtigung maßgeblicher Umweltbelange und des Klimaschutzes über ein intelligentes Energie- und Ressourcenkonzept eine höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen. Diese Qualitäten sollen von den Fachplanern berücksichtigt und in die Planung integriert werden. Darüber hinaus ist auf die laufenden Kosten im späteren Betrieb Rücksicht zu nehmen, um die Lebenszykluskosten zu optimieren. Eine nachträgliche Aufstockung des Gebäudes (unter Berücksichtigung der maximal möglichen Gebäudehöhe) soll möglich sein. Zudem wird Wert auf die erwartete Innenraumqualität gelegt, insbesondere auf eine gute Raumluftqualität, die über eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage sichergestellt werden soll. Ergänzend soll auch eine Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Bereits in der Vorplanung ist das Raumklima durch passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) weiter zu optimieren. Durch bauliche und technische Maßnahmen soll ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten erreicht werden. Dabei sind im Entwurfskonzept die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten durch folgende Maßnahmen zu berücksichtigen: - Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (insbesondere Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.); - Geringe Energiekosten durch einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung; - Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade; - Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik. Die weiterführenden Unterlagen (prämierte Arbeiten des Hochbauwettbewerbs, Lageplan, Leitungspläne, Baugrundgutachten, Archäologieberichte etc.) werden den Bewerbern in der zweiten Phase mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Für den Neubau der Rettungswache werden Fachplanerinnen für TGA-Bereich HLS mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Fachplanung TGA - ELT ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung Die Kosten der KG 300+400 werden auf ca. 2,1 Mio EUR netto geschätzt. Es ist geplant, Fördermittel zu beantragen. **** Entstehendes Oberflächenwasser der Hoffläche ist separat abzuleiten (Trennsystem) – hierfür ist eine Drosselung zwingend vorgegeben (max. Abflussmenge 10 l/Sek. pro ha). Für die Abfluss-menge ist ein Rückhaltevolumen von 30 l pro m² Grundfläche erforderlich (Rückstaukanal, Zisterne o. ä.). Für anfallende Dach- und Oberflächenwässer bei Gebäuden ist eine Versickerung innerhalb des Grundstücks generell nicht zu empfehlen. Hier muss berücksichtigt werden, dass bei starken Niederschlägen kurzzeitig große Wassermengen anfallen können. In den beiden vorgesehenen Versickerungsanlagen in der Nordwestecke und am Ostrand ist neben der mäßigen Sickerfähigkeit des Untergrunds auch der verhältnismäßig hohe Grundwasser-stand zu beachten. Eine Versickerung von Dränagewasser über Sickerschächte wäre wegen der geringen Wasserdurchlässigkeit der Bodenschichten nur mit einem an die Kanalisation angeschlossenen Notüberlauf denkbar. Die sparsame und rationelle Energieverwendung ist aufgrund knapper Ressourcen und zum Schutz der Umwelt eine vorrangige Aufgabe unserer Zeit. Durch Senkung des Energieverbrauchs sollen die Kohlendioxid-Emissionen reduziert werden. Ziel ist es, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und langfristig den erforderlichen Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die Neubebauung soll mindestens den aktuellen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entsprechen. Es wird insbesondere Wert auf folgende Ziele gelegt: - Räume gleicher Nutzungstemperatur sollen innerhalb eines Gebäudes möglichst zusammengelegt werden (Zonierung); - Die Nutzung der passiven Solarenergie bei gleichzeitiger Vermeidung von sommerlicher Überhitzung. Das DRK soll als sozialer Verein in einem nachhaltigen Gebäude untergebracht werden. Die neuen Dachflächen können zur Rückhaltung von Regenwasser in Form von Gründächern angedacht werden. Dieses Potential sollte im engen Zusammenhang mit möglichen Photovoltaikanlagen stehen und entsprechend aufgezeigt werden. Gewünscht sind Vorschläge zur Energiebedarfsdeckung des Neubaus durch erneuerbare Energien. Hierzu sollten folgende Punkte beachtet werden: - Aufbauten auf dem Dach wie Lüfter, Anlagentechnik, Kamine usw. möglichst im nördlichen Bereich oder im äußeren Bereich errichten, um die verschattete Fläche auf dem Dach so gering wie möglich zu halten - Bei der Planung der Dachfläche den maximal möglichen Platz für PV-Module vorsehen. Unterbrechungen der freien Dachfläche möglichst geringhalten bzw. auf einige wenige Stellen konzentrieren Auf eine materialgerechte und damit wirtschaftliche Planung ist zu achten. Siehe auch Ziffer 2.1.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
3 Tage

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
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