AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – DRK Rettungswache VgV Fachplanung TGA (ELT)
Stammdaten
- Auftraggeber
- DRK-Zukunfts-Stiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck
- Veröffentlicht
- 31.01.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Das für den Neubau der DRK-Rettungswache vorgesehene Grundstück liegt am südwestlichen Stadtrand von Kirchheim/Teck im Gewerbegebiet „Hegelesberg“. Es ist derzeit unbebaut und um-fasst eine Fläche von ca. 1.690,0 m² sowie ein Zufahrtsgrundstück von ca. 275,0 m². Die Topografie des Grundstücks steigt in südlicher Richtung um ca. 2,0 m an. Der Neubau soll aus einer Fahrzeughalle und Nebenräumen bestehen, in denen Aufenthalts-, Lager- und Werkstatträume untergebracht sind. In der Halle werden 5 Großfahrzeuge (jeweils mit einem Stellplatzmaß von ca. 4,50 x 10,00 m) untergebracht. In einem optionalen zweiten Bauabschnitt ist der Neubau bzw. Anbau eines weiteren Stellplatzes sowie eines außenliegenden Waschplatzes vorgesehen. Die gesamte Hauptnutzfläche im Raumprogramm ist mit ca. 700 m² (inklusive 2. Bauabschnitt) vorgegeben. Die Ergebnisse des Hochbauwettbewerbs werden den Bietern voraussichtlich in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. Die Ausloberin wünscht sich von den Fachplanerinnen und Fachplanern innovative und funktionale Planungsvorschläge für die beschriebene Aufgabe. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hochbauwettbewerbs werden Entwurfskonzepte erwartet, die unter Berücksichtigung maßgeblicher Umweltbelange und des Klimaschutzes über ein intelligentes Energie- und Ressourcenkonzept eine höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen. Diese Qualitäten sollen von den Fachplanern berücksichtigt und in die Planung integriert werden. Darüber hinaus ist auf die laufenden Kosten im späteren Betrieb Rücksicht zu nehmen, um die Lebenszykluskosten zu optimieren. Eine nachträgliche Aufstockung des Gebäudes (unter Berücksichtigung der maximal möglichen Gebäudehöhe) soll möglich sein. Zudem wird Wert auf die erwartete Innenraumqualität gelegt, insbesondere auf eine gute Raumluftqualität, die über eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage sichergestellt werden soll. Ergänzend soll auch eine Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Bereits in der Vorplanung ist das Raumklima durch passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) weiter zu optimieren. Durch bauliche und technische Maßnahmen soll ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten erreicht werden. Dabei sind im Entwurfskonzept die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten durch folgende Maßnahmen zu berücksichtigen: - Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (insbesondere Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.); - Geringe Energiekosten durch einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung; - Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade; - Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik. Die weiterführenden Unterlagen (prämierte Arbeiten des Hochbauwettbewerbs, Lageplan, Leitungspläne, Baugrundgutachten, Archäologieberichte etc.) werden den Bewerbern in der zweiten Phase mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Für den Neubau der Rettungswache werden Fachplanerinnen und Fachplaner TGA-Bereich ELT mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Fachplanung TGA - HLS ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. Die Kosten der KG 300+400 werden auf ca. 2,1 Mio EUR netto geschätzt. Es ist geplant, Fördermittel zu beantragen. **** Die sparsame und rationelle Energieverwendung ist aufgrund knapper Ressourcen und zum Schutz der Umwelt eine vorrangige Aufgabe unserer Zeit. Durch Senkung des Energieverbrauchs sollen die Kohlendioxid-Emissionen reduziert werden. Ziel ist es, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und langfristig den erforderlichen Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die Neubebauung soll mindestens den aktuellen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entsprechen. Das DRK soll als sozialer Verein in einem nachhaltigen Gebäude untergebracht werden. Die neuen Dachflächen können zur Rückhaltung von Regenwasser in Form von Gründächern angedacht werden. Dieses Potential sollte im engen Zusammenhang mit möglichen Photovoltaikanlagen stehen und entsprechend aufgezeigt werden. Gewünscht sind Vorschläge zur Energiebedarfsdeckung des Neubaus durch erneuerbare Energien. Hierzu sollten folgende Punkte beachtet werden: - Aufbauten auf dem Dach wie Lüfter, Anlagentechnik, Kamine usw. möglichst im nördlichen Bereich oder im äußeren Bereich errichten, um die verschattete Fläche auf dem Dach so gering wie möglich zu halten - Bei der Planung der Dachfläche den maximal möglichen Platz für PV-Module vorsehen. Unterbrechungen der freien Dachfläche möglichst geringhalten bzw. auf einige wenige Stellen konzentrieren. Auf eine materialgerechte und damit wirtschaftliche Planung ist zu achten. Siehe auch Ziffer 2.1.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 3 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor