AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 27.05.2026 16:02 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-695902-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Ingenieurleistungen Verkehrsanlagen, ÖBÜ

Notice-ID: ted-695902-2024 · Procedure-ID: a7ef7034-a9b8-44d7-a41f-49cd9a61a092

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Stammdaten

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat
Veröffentlicht
14.11.2024
Frist (Submission)
17.12.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Ingenieurleistungen: - Verkehrsanlagen gem. HOAI Par. 47, Lph. 8 besondere Leistungen ÖBÜ - Gewerkeübergreifend: SiGeKo gem. BaustellV, Verkehrszeichenpläne, Beantragung der verkehrsrechtl. Anordnung und Erstellung der Kostenaufgliederung zur Abrechnung gem. Kreuzungsvereinbarung Der Umgriff und Umfang der Maßnahme ist aus den beiliegenden Planunterlagen ersichtlich. Beschreibung der Baumaßnahme: Die Eisenbahnüberführung über die Dachauer Straße besteht aus einem Brückenbauwerk der DB Netz AG. Die DB Netz AG plant den Ersatzneubau dieses Bauwerks, da es erhebliche altersbedingte Bauschäden aufweist und die Breite des Überbaus nicht den aktuellen Regelwerken entspricht. In diesem Zusammenhang wird auch die bestehende Dachauer Straße zwischen den Knotenpunkten Gröbenzeller / Moosburger Straße im Nordwesten und Pelkoven- / Bunzlauer / Baubergerstraße im Südosten durch die Landeshauptstadt München umprofiliert. Die Dachauer Straße verläuft von der Innenstadt in nordwestlicher Richtung und mündet in die Bundesstraße 304. Im Verkehrsentwicklungsplan ist sie als örtliche Hauptverkehrsstraße mit maßgebender Verbindungsfunktion (Sekundärnetz) ausgewiesen. Im Rahmen des Radverkehrsnetzes stellt sie eine wichtige Verbindung dar und ist im Netzkonzept Radverkehr des Verkehrsentwicklungsplans (VEP-R) als Hauptroute ausgewiesen. Durch den geplanten Ausbau der Radwege bei dem vorliegenden Projekt wäre die spätere Umsetzung eines Radschnellweges nach Dachau im Bereich des Projektumgriffes möglich. Die lichte Höhe im Unterführungsbauwerk wird entsprechend der Vorprojektgenehmigung (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 08023) für die ungehinderte Durchfahrt von LKWs ausgelegt und beträgt künftig 4,50 m. Um eine zukünftige Durchfahrt der Straßenbahn zu ermöglichen, wird das eigentliche Brückenbauwerk entsprechend dem Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates „Ausbau der Bahnüberführung Dachauer Straße mit Offenhaltung der Durchfahrt für eine Tram“ vom 24.03.2021 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 01448) auf eine mögliche Durchfahrtshöhe von 4,70 m ausgelegt . Straßenbau im Bereich der eigentlichen EÜ: Die Planung zum Neubau sieht vor, die lichte Weite auf circa 11,75 m aufzuweiten. Der bestehende Straßenquerschnitt mit einer Fahrspur je Richtung bleibt dabei erhalten, die stadtauswärts verlaufende Linksabbiegespur in Richtung Gröbenzeller Straße wird jedoch bis unter das Brückenbauwerk verlängert. Die Breite der Fahrspuren wird neu aufgeteilt und beträgt jeweils 3,50 m (bereits für zukünftige, breitere Trambahnen ausgelegt) bei den beiden außenliegenden Fahrbahnen bzw. 3,25 m bei der innenliegenden Abbiegespur. Die im östlichen Seitenraum verfügbare Breite für Geh- und Radweg beträgt im Brückenbereich ca. 4,75 m. Dabei hat der Gehweg eine Breite von 2,50 m und der Radweg erhält eine Breite von 2,00 m zzgl. 0,25 m Sicherheitsraum. Auf der Westseite stehen für den Geh- und Radweg 5,25 m zur Verfügung, davon entfallen je 2,50 m auf den Geh- und Radweg zzgl. 0,25 m Sicherheitsraum. In diesem Bereich ist zwischen Breslauer Straße und Gröbenzeller Straße ein Zweirichtungsradweg mit einer Breite von 2,50 m vorgesehen. Die bisher vorgesehenen beidseitigen Radwege können nicht über die genannten Maße hinaus verbreitert werden, da aufgrund der bestehenden Bebauung kein Platz zur Verfügung steht. Eine Verschmälerung der Fahrspuren zu Gunsten der Radwege ist ebenfalls nicht möglich, da diese mit 3,50 m der Regelbreite für Hauptverkehrsstraßen mit Straßenbahnverkehr entsprechen. Im Bereich der Grundwasserwanne ist neben den außenliegenden Fahrbahnen ein Notgehweg mit einer Breite von 0,75 m vorhanden. Daran schließen die Mittelwände des Brückenbauwerks an, das als dreizelliger Vollrahmen in Stahlbetonbauweise ausgeführt wird. Im Bereich der Brücke stellen diese Mittelwände auch die Abtrennung des Geh- und Radwegbereichs vom Straßenbereich dar.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
60 Tage

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

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