AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 27.05.2026 04:32 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-696576-2024/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Technische Ausrüstung

Notice-ID: ted-696576-2024 · Procedure-ID: 033410c9-3455-41d1-87dd-129fad6a1773

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Stammdaten

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat
Veröffentlicht
15.11.2024
Frist (Submission)
17.12.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur

Beschreibung

Planung Techn. Ausrüstung, ALG 1, 2, 3, 8 - HLS - gem. Paragraph 55 HOAI, LPH 1-9 und bes. Leistungen: (Teil 1 von 2 zu finden unter ­Verfahren, ­Zweck, Beschreibung (GR­Procedure­Description) ­Beschreibung (BT­24­Procedure)) . Teil 2 von 2­: --- HOCHBUNKER Schleißheimer Str. 281 (Baudenkmal) Der 1941 erbaute Hochbunker wird nach Rücksprache mit dem Kommunalreferat voraussichtlich vom Bund aus der Zivilschutzbindung entlassen. Momentan befindet er sich noch in der Zivilschutzbindung und wurde vor einigen Jahren ertüchtigt. Das Gesundheitsreferat nutzt aktuell die Räumlichkeiten als Archiv. Es soll geprüft werden, ob der Bunker für eine Nutzung durch das Haus für Kinder oder die Schulen in Frage kommt. Der Bunker ist wie folgt als Baudenkmal gemäß Art. 1 Abs. 1 und 2 BayDSchG in die Denkmalliste eingetragen: D­1­62­000­8527, Schleißheimer Straße 281, Hochbunker, sechsgeschossiger Zeltdachbau über achteckigem Grundriss mit Eckquaderung, von Karl Meitinger (Stadtbauamt, Hochbau 1), 1941. FlstNr. 346 (Gemarkung Milbertshofen) Stellplätze Kfz und Fahrrad Die Stellplätze sind entsprechend Stellplatzsatzung bzw. Stadtratsbeschluss zur Reduzierung der Kfz Stellplätze bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrradstellplätze (Stellplatzkonzept für den Schulbau) nachzuweisen. ----- 3. Aufgabe Der Schulstandort GS Hanselmannstraße/MS Schleißheimer Straße soll baulich neu strukturiert und erweitert werden. Das Schulgebäude der MS weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf, weshalb aktuell ein Teilabbruch in Verbindung mit einer Generalinstandsetzung angedacht ist. Zudem ist eine Erweiterung oder ggf. ein Neubau zur Erfüllung des Standardraumprogrammes entsprechend des Lernhauskonzeptes erforderlich. Das Grundschulgebäude ist baulich gut erhalten und soll entsprechend des aktuellen Standardraumprogramms angepasst werden. Ebenfalls ist eine Erweiterung oder ggf. ein Neubau nach Lernhauskonzept erforderlich, um das vorhandene Flächendefizit auszugleichen. Die beengten Grundstücksflächen und der Baumbestand sind zu berücksichtigen. Ebenfalls müssen die zur Verfügung stehenden Freisportflächen optimiert werden. Die Aufgabe umfasst die Erweiterung und Umstrukturierung beider Schulen, durch entsprechende Neubauten und den Teilabriss der Anbauten der Mittelschule sowie den Rückbau der sanierungsbedürftigen Kindertagestätte, der nicht erhaltenswerten Turnhalle der MS sowie der sich ebenfalls auf dem Grundstück befindenden mobilen Raumeinheit. Ziel ist, die Standardraumprogramme GS und MS vollständig und so weit als möglich im Lernhauscharakter umzusetzen. Das bestehende Grundschulgebäude soll nur möglichst geringe bauliche Eingriffe erfahren. Der Abbruch des Bestandsgebäudes (BJ 2003) ist somit auszuschließen. Eine Aufstockung ist aus statischer und funktionaler Sicht nicht gewünscht. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Erstellung eines Neubaus zur Erweiterung der Grundschule der u.a. zwei Lernhauseinheiten beinhalten muss. Bei der Mittelschule ist zu prüfen, inwieweit ein teilweiser Bestanderhalt als Basis für die Umsetzung des neuen Standardraumprogrammes möglich ist. Beim Hauptgebäude (BJ 1881, 1933) muss der Bestandserhalt wirtschaftlich, funktional und unter Nachhaltigkeitsaspekten geprüft werden. Der Ausbau des Dachgeschosses des Kerngebäudes (BJ 1881) ist grundsätzlich möglich. Zwei Sporthallen sollen neu errichtet und Freisportflächen hergestellt werden. Das bestehende Haus für Kinder soll abgerissen und durch einen Neubau, an geeigneter Stelle auf dem Schulcampus, ersetzt werden. Wenn möglich, sollte der Hochbunker mit einer sinnvollen Nutzung belegt und in die Gesamtmaßnahme mit einbezogen werden. Die Aufgabe ist durch sehr eng begrenzte Baufelder und hohe Anforderungen an eine sinnvolle Logistik gekennzeichnet. Grundsätzlich ist zu prüfen, ob der Schul-­ und Kitabetrieb während der Baumaßnahmen vor Ort aufrechterhalten werden kann. Entsprechende Zwischennutzungen und Interimsgebäude sind von Anfang an mitzudenken. Die Anzahl der Bauabschnitte ist möglichst gering zu halten. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz der, sich auf dem Grundstück befindlichen, Bäume. Sie sollen weitgehend erhalten werden. Auf die Umsetzung der Anforderungen an Inklusion und Barrierefreiheit ist zu achten. ----- 4. Terminziele Projektauftrag: 08/2027; Ausführungsgenehmigung: 08/2029; Baubeginn Hauptmaßnahmen: 09/2029; Inbetriebnahme Gebäude (in mehreren BAs) komplett erfolgt bis: 06/2036; Nachlaufende bauliche Restarbeiten: (z.B. Rückbau Provisorien, Fertigstellung Restbereiche Freiflächen etc.) 06/2037; Fertigstellung aller vertraglichen Leistungen 06/2038

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
60 Tage

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).