AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Deutsches Schauspielhaus - TGA
Stammdaten
- Auftraggeber
- Sprinkenhof GmbH
- Veröffentlicht
- 24.11.2023
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 2.426.055 €
Beschreibung
Nach umfassenden Bestandsuntersuchungen zur Einführung des Mieter-Vermieter Modell (MVM) strebt die AG perspektivisch eine Sanierung des Deutschen Schauspielhaus an. Im Vorgriff hierauf sind bauliche und spielbetriebsrelevante Maßnahmen vorausgewählt und zur Umsetzung innerhalb der regulären, bzw. ggfls. zu verlängernden Sommerspielzeitpausen bis 2027 empfohlen. Ein maßgeblicher Teil der Planungen betrifft u.a. die Instandsetzung und Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung zum Erhalt der Betriebs-, und Spielbetriebssicherheit. Die zu erbringenden Leistungen umfassen alle 8 Anlagengruppen nach HOAI. Das Deutsche Schauspielhaus ist in die Denkmalliste der Hansestadt Hamburg eingetragen. Die technische Ausrüstung des Deutschen Schauspielhaus ist den jeweiligen Ausbauabschnitten und Nutzungsanforderungen entsprechend in das Gebäude „hineingewachsen“. Überlagernde Installationen mit den theatertechnischen Erfordernissen sind, insbesondere im Untergeschoß, regelhaft. Die Revisions- bzw. Dokumentationslage zu den jeweiligen technischen Anlagen ist teilweise veraltet und auf den Istzustand anzupassen.. Seit der Eröffnung im Jahre 1900 wurden bis heute zahlreiche Anbauten, Erweiterungen, Umbauten und Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. Der Gesamtkomplex besteht momentan aus 12 Bauteilen / Baukörpern mit unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen. Die im weiteren beschriebenen Planungsleistungen umfassen die Baukörper • BT 01 Borgesch Vorderhaus (Verwaltung) • BT 02 Borgesch / Hinterhaus • BT 03.2 Vorderhaus (Haupteingang/Foyer) • BT 03.1 Haupthaus (Zuschauerraum) • BT 04 Bühnenhaus Sämtliche Maßnahmen stehen hierbei unter dem Kontext eines Vorgriffes auf den Hauptsanierungsgedanken und sind mit entsprechender Planungstiefe und Planungskoordination zu führen. Maßgabe ist hierbei die Bündelung von Maßnahmenpaketen zur baulichen Umsetzung in den üblichen, bzw. nach Erfordernis zu erweiternden Sommerspielzeitpausen, bis voraussichtlich in das Jahr 2027. Die Priorisierung und planungsübergreifende Bündelung von Maßnahmen, hin-sichtlich Ausführungszeiten und spielbetriebsrelevanten Abhängigkeiten, ist wesentlich für die zu empfehlenden Sanierungsabschnitte. Bestandteil der Planungsaufgabe ist überdies die übergreifende Koordination mit den Maßnahmen aus Hochbau und theatertechnischer Gebäude-ausrüstung. In diesen Disziplinen werden über die nächsten Spielzeitpausen Maßnahmen in einer Größenordnung von ca. 12,0 mio. umgesetzt. Insbesondere ist mit Beginn der Sommerspielzeitpause, also im Zeitraum der Bauausführung, von einem erhöhten Koordinierungsaufwand auszugehen. Gleichfalls ist das Fördermittelmanagement für die beplanten Anlagengruppen entsprechend vollumfänglich mit zu berücksichtigen und zu bearbeiten Im Ergebnis dient jede Spielzeitpause als wichtiger Baustein und messbarer Vorgriff zur Erreichung des Hauptsanierungsziels.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- M&P Hamburg GmbH
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Vergabeergebnis
- Ausschreibung