AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Errichtung einer Kinderkrippe mit fünf Krippengruppen in der Halserspitzstraße 14, München, Objektplanung Freianlagen gem. Par. 39 HOAI, Lph 1-9
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Veröffentlicht
- 25.11.2024
- Frist (Submission)
- 14.01.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Entsorgung & Recycling
Beschreibung
Für den Neubau einer Kinderkrippe mit 5 Gruppen (60 Kinder) in der Halserspitzstraße in München, Berg-am-Laim, Stadtbezirk 14, beabsichtigt die Landeshauptstadt München die Objektplanung nach § 39 HOAI LPH 1-9 Freianlagen auszuschreiben. Der Planungsbeginn für die Freianlagen ist ab März 2025 vorgesehen, die Übergabe an den Nutzer im Dezember 2028. Der Neubau soll teilweise oder vollständig in Holz- bzw. Holzhybridbauweise errichtet werden. Das zu bebauende Grundstück liegt inmitten eines Stadtteils mit Wohnbebauung. Ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan mit Grünordnungsplan liegt vor. Die Erschließung ist über die verkehrsberuhigte Halserspitzstraße geplant, die im Norden an das Grundstück angrenzt, jedoch in diesem Bereich bislang noch nicht ausgebaut ist. Die Durchbindung der Halserspitzstraße ist im Zuge des Neubaus vorgesehen. Die Freiraumplanung umfasst die Erschließung auf dem Grundstück, sowie die Gestaltung der Aufenthalts- und Spielflächen. Ziel ist die Schaffung eines abwechslungsreichen Angebotes für die Krippenkinder, mit Rücksicht auf bzw. unter Einbeziehung der Bestandsvegetation. Die Planung soll den bestmöglichen Erhalt von vorhandenen schützenswerten Bäumen berücksichtigen. Vor dem Hintergrund des Beschlusses des Münchner Stadtrats im Dezember 2019 zur Klimaneutralität ist insbesondere der Einsatz nachwachsender Rohstoffe sowie die aufgewendete Graue Energie, die Förderung des kreislaufgerechten Bauens, wie z.B. die Demontagefähigkeit und Trennbarkeit von Konstruktionen und der Einsatz von Recyclingbaustoffen zu berücksichtigen. Dieser Nachhaltigkeitsansatz v.a. in Bezug auf Baumaterialien und Versiegelung gilt ebenso für die Gestaltung der Freianlagen. Es werden Planunterlagen einer Machbarkeitsstudie beigelegt, die lediglich zur Orientierung dienen. Ein im Rahmen der Machbarkeitsstudie beauftragtes Verkehrsgutachten steht ebenfalls zur Einsicht zur Verfügung. Grundstücksfläche: ca. 3.300 m² Flurstücke: 254/17, 254/29, 354/35 vsl. Inbetriebnahme: Dezember 2028
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 14.01.2025
- Vergabeergebnis