AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden – Erweiterung Hardtschule Singen, Gebäudeplanungsleistungen
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Singen
- Veröffentlicht
- 16.12.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71221000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- IT & Digitalisierung
- Zuschlagswert
- 146.319 €
Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen der Gebäudeplanung nach HOAI 2021 für einen Erweiterungsbau für die Hardtschule in Singen. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsphase mit eingeschobener Mehrfachbeauftragung gemäß §§ 14, 17 und 73 ff VgV für Leistungen der Gebäudeplanung nach HOAI Teil 3, Abschnitt 1, § 33 ff. Die Stadt Singen beabsichtigt die Hardtschule in der Freiburger Str. 8 in 78224 Singen durch einen solitären Ergänzungsbau zu erweitern. Die Hardtschule wurde am 25.September 1971 nach rund einem Jahr Bauzeit als erste selbstständige Singener Grundschule Ihrer Bestimmung übergeben. Die Hardtschule ist eine zweizügige Grundschule in der aktuell rund 210 Schüler unterrichtet werden. Neben den acht Regelklassen gibt es dort zusätzlich eine Vorbereitungsklasse (VKL) mit derzeit 21 Kindern für Kinder mit nicht deutscher Herkunftssprache und einer Grundschul-förderklasse (GFK) mit 12-16 Kindern, die aufgrund Ihrer Entwicklung noch nicht schulbereit sind und vom Schulbesuch zurückgestellt wurden. Sowohl die VKL als auch die GFK dienen dazu die darin betreuten Kinder auf den regulären Schulbetrieb vorzubereiten. Neben 19 Lehrkräften sind an der Schule weitere ca. 30 Personen beschäftigt (Nachmittags-betreuung der Kinder, muttersprachlicher Unterricht, Schulsozialarbeit, Hausmeister, etc.). Das Einzugsgebiet der Schule besteht im Wesentlichen aus der Singener Südstadt. Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist die Hardtschule zudem Ganztagesschule und verfügt über eine kleine Mensa. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage und nicht zuletzt auch wegen des ab dem Schuljahr 2026/2027 bestehenden Rechtsanspruchs von Grundschulkindern auf ganztägige Förderung ist diese Mensa inzwischen zu klein und wird aktuellen und zukünftigen Anforderungen bereits jetzt nicht mehr gerecht. Der Mensabetrieb soll daher zukünftig in neuen und größeren Räumlichkeiten stattfinden. Darüber hinaus sollen an der Schule zusätzliche Räume für die Ganztagesbetreuung geschaffen werden. Diese neuen Räume und die neue größere Mensa sollen in einem neuen Gebäude als Anbau oder Solitär auf der großen, derzeit versiegelten Fläche westlich des Schulgebäudes errichtet werden. Diese Fläche befindet sich - wie das bestehende Schulgebäude - selbst ebenfalls auf einem nicht ganz homogen zusammengesetzten Deponiekörper. Ein Lageplan mit entsprechender Markierung des möglichen Baufensters ist den Unterlagen beigefügt. Die Planungsaufgabe besteht darin den ca. 256qm großen Raumbedarf an Programmfläche zzgl. der darüber hinaus benötigten Nutzflächen in dem neuen Gebäude unterzubringen. Die vorgenannte Programmfläche setzt sich zusammen aus den Flächen für eine Mensa mit Ausgabe- und Spülküche für ca. 160 Kinder im Zweischichtbetrieb, einem Projekt- bzw. Experimentierraum und einer Lernwerkstatt. Aus Sicht der Auftraggeberin sind sowohl eingeschossige als auch zweigeschossige Lösungen möglich. Die nach Schulbaurichtlinien und geltenden technischen Regeln vorzuhaltenden Nebenräume (WCs, Technikräume, Flure, Aufzug, etc.) sind den zu erwartenden Anforderungen entsprechend ebenfalls vorzusehen. Planungsbeginn nach Abschluss des Verfahrens Fertigstellung des Gebäudes Dezember 2025
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- AK KU AKYILDIZ KUBERCZYK Architekten PartG mbB
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis