AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
A3, km 82,0 bis km 86,0, bRF, AD Dernbach - AS Montabaur, Ersatzneubau 3 BW inkl. grundhafter Erneuerung, Los 5 Lärmschutzwände; LB OPL ING-BW Lph 1,2,3,6; LB TWP Lph 2,3,6
Stammdaten
- Auftraggeber
- Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Ost, Halle (Saale)
- Veröffentlicht
- 13.12.2024
- Frist (Submission)
- 17.01.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71320000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 252.846 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Die Autobahn GmbH des Bundes, vertreten durch die Außenstelle Montabaur der Niederlassung West plant eine Erhaltungsmaßnahme der Bundesautobahn 3. Der vorgesehene Planungsbereich erstreckt sich von ca. Betr.-km 82+200 bis Betr.-km 85+580 zwischen dem AD Dernbach (NK 5512 003) und der AS Monta-baur (NK 5513 101) über beide Fahrtrichtungen. Der gesamte Streckenabschnitt hat damit eine Länge von ca. 3,4 km je Richtungsfahrbahn. Die Erneuerung soll in einem Bauabschnitt, jedoch in mehreren Bauphasen erfolgen. Im Zuge dieser Erneuerung sind Ersatzneubauten für Lärmschutzwände geplant. Projektbezeichnung: Ersatzneubau 3 BW inkl. grundhafter Erneuerung, AD Dernbach - AS Montabaur, beide Fahrtrichtungen, km 82,0 bis km 86,0. Es werden in dieser Ausschreibung die Objektplanungen Ingenieurbauwerke sowie die Tragwerksplanung für die Lärmschutzwände vergeben. Es sind folgende Planungsphasen umzusetzen: Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung ist Bestandteil der Objektplanung Ingenieurbauwerke. Leistungsphase 2: Vorplanung Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 6: Vorbereiten der Vergabe Die Aufstellung des Bauwerksentwurfes und der Variantenuntersuchung der Vorplanung sind gem. der RAB-ING umzusetzen. Die Lärmschutzwände: LSW LARS-Abkommensschutz, FR Frankfurt-NBS, ASB-Nr.: 5512 016 LSW LARS-Abkommensschutz, FR Frankfurt -DB NBS-, ASB-Nr.: 5512 002 erfüllen zweierlei Funktionen, die des Lärmschutzes sowie die Sicherung der Gleise der DB AG gegenüber von der Autobahn abkommender Fahrzeuge bzw. Beladungen, ein so bezeichnetes "Ladungsabwurf-Rück-haltesystem (LARS)". Diese wurden im Zuge des Neubaus der ICE-Strecke Köln-Frankfurt/Main errichtet. Für das verbaute System ist mittlerweile der Patentschutz für die einzelnen Bestandteile des Systems abge-laufen, für das Gesamtsystem besteht der Patentschutz dauerhaft. Von der Deutschen Bahn AG gibt es für dieses System keine Anwender- bzw. Produktfreigabe bzw. keine gültige Zulassung des Eisenbahnbundes-amtes. Die Zulassung ist über eine unternehmensinterne Genehmigung (UiG) bzw. über eine Zulassung im Einzelfall (ZiE) zu erwirken. Für die Planung eines Ladungs-Rückhaltesystemes hat der Auftragnehmer bzw. ein vorgesehener Nachunternehmer Referenzen einzureichen. Die-ser muss das System durchkonstruieren (Regelquerschnitt, Anfangs- und Endkonstruktion) sowie statisch bemessen und die Zulassung bei der Deutschen Bahn AG erwirken.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 10.03.2025
- Ende
- 20.12.2027
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 48 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 17.01.2025
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes, Bonn
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.