AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 13.05.2026 05:41 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/ted-89657-2025/

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Umbau von Doppel- zu Einzelzimmern, Installation von Einzelbädern und Neugestaltung von Gemeinschaftsbereichen im Altenzentrum Zeitz

Notice-ID: ted-89657-2025 · Procedure-ID: 0194dc84-a2d2-4ac6-9a2c-5c202c1a35fd

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Stammdaten

Auftraggeber
Stiftung "Seniorenhilfe Zeitz"
Veröffentlicht
10.02.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71240000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Entsorgung & Recycling
Geschätzter Wert
311.000 €

Beschreibung

Für das Bauvorhaben wurde ein Antrag auf Förderung im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur Förderung von Investitionen in die soziale Infrastruktur für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen (Corona-Investitionsrichtlinie) für den Umbau von Zwei- auf Einbettzimmer gestellt und mit Zuwendungsbescheid vom 20.01.2025 bewilligt. Die Aufstellung orientiert sich an den Anforderungen der Anlage Z – Bau (Anlage zur VV/VV-Gk Nr. 6 zum § 44 LHO 2018) ab Punkt 5 der Richtlinie. Die Stiftung „Seniorenhilfe Zeitz“ muss im Zuge der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal als auch zur Erhöhung der Lebensqualität der Heimbewohner entsprechende Umbaumaßnahmen zur Entflechtung der nachteiligen Wohnsituation der Zweibettzimmer im Objekt ergreifen. Die Bereinigung dieser baulichen Zwangssituationen ist erheblich für den wirtschaftlichen Betrieb des Pflegeheimes. Durch den Umbau soll eine Entflechtung der Belegung, eine Verbesserung des Wohnstandards und Wohnkomforts und nicht zuletzt auch ein höherer Schutz der Bewohner vor Infektionskrankheiten erreicht werden. Beim vorliegenden Objekt ist eine Variantenuntersuchung nicht möglich, da nur der Umbau auf Einzelzimmer möglich ist. Es steht die Umnutzung nicht sinnvoll nutzbarer Bereiche zu voll nutzbaren Bereichen im Vordergrund. Eine Erweiterung des Heimes ist aufgrund der baulichen Situation weder möglich, noch angesichts der vorhandenen Baupreise wirtschaftlich. In Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien, wie Bestandsnutzung geht vor Neubau, ist ein Umbau sowohl die praktischste als auch die kostengünstigste Lösung. In den Gebäudeteilen 1 (Gründerzeithaus) und 3 (Anbau aus den 1990er Jahren) sind verschiedene Maßnahmen geplant, welche folgendermaßen beschrieben werden: Gebäudeteil 1 (Gründerzeithaus) Derzeitig verfügt der Gebäudeteil 1 über vier Einzelzimmer und fünf Doppelzimmer über vier Geschosse. Mit dem geplanten Umbau im Bestandgebäude sollen ausschließlich Einzelzimmer mit angeschlossenen Bädern entstehen. Im Erdgeschoss ist weiterhin durch die Zusammenlegung des gemeinschaftlichen Wohnbereiches und der Teeküche ein größerer Begegnungsbereich geplant. Das vorhandene Pflegebad im 2. Obergeschoss soll zu einem Einzelzimmer und ein Einzelzimmer im Dachgeschoss wird zum neuen Pflegebad umgenutzt werden. Im Zuge der Umbauarbeiten werden Fenster und teilweise Dachgauben/Fenster in diesem Gebäudeteil ersetzt. Gebäudeteil 3 (Anbau aus den 1990er Jahren) Die Antragstellerin plant im Gebäudeteil 3 des Altenzentrums die Umgestaltung der vorhandenen Tandembäder zu Einzelbädern. Derzeitig gibt es auf fünf Etagen zehn Tandembäder, die jeweils von zwei Einzelzimmern erreichbar sind. Nach Rückbau der Tandembäder verfügen die Einzelzimmer vom Souterrain bis zum 2. Obergeschoss über ein eigenes Bad. Im Dachgeschoss werden aufgrund der, nach Umbau der zwei Bäder, zu geringen Raumgrößen für Einzelzimmer (gemäß § 4 Abs. 2 WTG-MindBauVO) die vier Einzelzimmer zu zwei größeren Doppelzimmern umgebaut. Darüber hinaus sollen die Einzelzimmer im Souterrain durch Abbruch der Fensterbrüstungen und den Einbau bodentiefer Fenstertüren einen direkten Ausgang ins Freie erhalten. Zusammenfassend sollen künftig von den in den Gebäudeteilen 1 und 3 umzubauenden fünf Doppelzimmern und 24 Einzelzimmern zwei Zimmer als großzügige Doppelzimmer und 25 Zimmer als Einzelzimmer genutzt werden. Die Baumaßnahmen im Bereich der Innenwände werden hauptsächlich in Trockenbauweise ausgeführt. Aus baufachlicher Sicht wird festgestellt, dass nach Umsetzung der Maßnahme eine deutliche Steigerung der Wohnqualität für die Bewohner erreicht werden kann und durch die Umbaumaßnahmen, die Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen bei künftigen Pandemiegeschehen wesentlich verbessert wird. Bei der Planung ist nach allen gültigen technischen Normen für den Bau / Umbau öffentlicher Pflegeeinrichtungen zu verfahren, u. a. sind folgende gesetzliche Grundlagen einzuhalten nach LbauO, ArbStättVO, DIN 18040, DIN 12464-1, UVVen sowie alle gültigen Normen der aktuellen Fassung der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt, jeweils im Erd-, 1., 2., 3., 4. und 5. Obergeschossbereich mit insgesamt 1.133,07m² Gebäudenutzfläche / Sanierungsfläche. Architekten- und Ingenieurleistungen gemäß aktueller Honorarordnung 2021 neuester Fassung der Architekten und Ingenieur (HOAI) für die Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach HOAI Teil 3.1 (Objektplanung), Teil 4.1 (Fachplanung), und Teil 4.2 (Technische Ausrüstung mit Heizung / Lüftung / Sanitär und Elektroplanungen / Bauüberwachungen) für Umbaumaßnahmen im und am Gebäude Pestalozzistraße 1e, 06712 Zeitz, Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt sind durchzuführen. Die Gesamtinvestitionssumme ist durch den Planer für die Kostengruppen 300, 400 durch Kostenberechnung zu ermitteln. Alle Planungs- und Bauüberwachungsleistungen sind in deutscher Sprache darzustellen und abzuhandeln. — Für das Bauvorhaben wurde ein Antrag auf Förderung im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur Förderung von Investitionen in die soziale Infrastruktur für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen (Corona-Investitionsrichtlinie) für den Umbau von Zwei- auf Einbettzimmer gestellt und mit Zuwendungsbescheid vom 20.01.2025 bewilligt. Die Aufstellung orientiert sich an den Anforderungen der Anlage Z – Bau (Anlage zur VV/VV-Gk Nr. 6 zum § 44 LHO 2018) ab Punkt 5 der Richtlinie. Die Stiftung „Seniorenhilfe Zeitz“ muss im Zuge der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal als auch zur Erhöhung der Lebensqualität der Heimbewohner entsprechende Umbaumaßnahmen zur Entflechtung der nachteiligen Wohnsituation der Zweibettzimmer im Objekt ergreifen. Die Bereinigung dieser baulichen Zwangssituationen ist erheblich für den wirtschaftlichen Betrieb des Pflegeheimes. Durch den Umbau soll eine Entflechtung der Belegung, eine Verbesserung des Wohnstandards und Wohnkomforts und nicht zuletzt auch ein höherer Schutz der Bewohner vor Infektionskrankheiten erreicht werden. Beim vorliegenden Objekt ist eine Variantenuntersuchung nicht möglich, da nur der Umbau auf Einzelzimmer möglich ist. Es steht die Umnutzung nicht sinnvoll nutzbarer Bereiche zu voll nutzbaren Bereichen im Vordergrund. Eine Erweiterung des Heimes ist aufgrund der baulichen Situation weder möglich, noch angesichts der vorhandenen Baupreise wirtschaftlich. In Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien, wie Bestandsnutzung geht vor Neubau, ist ein Umbau sowohl die praktischste als auch die kostengünstigste Lösung. In den Gebäudeteilen 1 (Gründerzeithaus) und 3 (Anbau aus den 1990er Jahren) sind verschiedene Maßnahmen geplant, welche folgendermaßen beschrieben werden: Gebäudeteil 1 (Gründerzeithaus) Derzeitig verfügt der Gebäudeteil 1 über vier Einzelzimmer und fünf Doppelzimmer über vier Geschosse. Mit dem geplanten Umbau im Bestandgebäude sollen ausschließlich Einzelzimmer mit angeschlossenen Bädern entstehen. Im Erdgeschoss ist weiterhin durch die Zusammenlegung des gemeinschaftlichen Wohnbereiches und der Teeküche ein größerer Begegnungsbereich geplant. Das vorhandene Pflegebad im 2. Obergeschoss soll zu einem Einzelzimmer und ein Einzelzimmer im Dachgeschoss wird zum neuen Pflegebad umgenutzt werden. Im Zuge der Umbauarbeiten werden Fenster und teilweise Dachgauben/Fenster in diesem Gebäudeteil ersetzt. Gebäudeteil 3 (Anbau aus den 1990er Jahren) Die Antragstellerin plant im Gebäudeteil 3 des Altenzentrums die Umgestaltung der vorhandenen Tandembäder zu Einzelbädern. Derzeitig gibt es auf fünf Etagen zehn Tandembäder, die jeweils von zwei Einzelzimmern erreichbar sind. Nach Rückbau der Tandembäder verfügen die Einzelzimmer vom Souterrain bis zum 2. Obergeschoss über ein eigenes Bad. Im Dachgeschoss werden aufgrund der, nach Umbau der zwei Bäder, zu geringen Raumgrößen für Einzelzimmer (gemäß § 4 Abs. 2 WTG-MindBauVO) die vier Einzelzimmer zu zwei größeren Doppelzimmern umgebaut. Darüber hinaus sollen die Einzelzimmer im Souterrain durch Abbruch der Fensterbrüstungen und den Einbau bodentiefer Fenstertüren einen direkten Ausgang ins Freie erhalten. Zusammenfassend sollen künftig von den in den Gebäudeteilen 1 und 3 umzubauenden fünf Doppelzimmern und 24 Einzelzimmern zwei Zimmer als großzügige Doppelzimmer und 25 Zimmer als Einzelzimmer genutzt werden. Die Baumaßnahmen im Bereich der Innenwände werden hauptsächlich in Trockenbauweise ausgeführt. Aus baufachlicher Sicht wird festgestellt, dass nach Umsetzung der Maßnahme eine deutliche Steigerung der Wohnqualität für die Bewohner erreicht werden kann und durch die Umbaumaßnahmen, die Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen bei künftigen Pandemiegeschehen wesentlich verbessert wird. Bei der Planung ist nach allen gültigen technischen Normen für den Bau / Umbau öffentlicher Pflegeeinrichtungen zu verfahren, u. a. sind folgende gesetzliche Grundlagen einzuhalten nach LbauO, ArbStättVO, DIN 18040, DIN 12464-1, UVVen sowie alle gültigen Normen der aktuellen Fassung der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt, jeweils im Erd-, 1., 2., 3., 4. und 5. Obergeschossbereich mit insgesamt 1.133,07m² Gebäudenutzfläche / Sanierungsfläche. Architekten- und Ingenieurleistungen gemäß aktueller Honorarordnung 2021 neuester Fassung der Architekten und Ingenieur (HOAI) für die Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach HOAI Teil 3.1 (Objektplanung), Teil 4.1 (Fachplanung), und Teil 4.2 (Technische Ausrüstung mit Heizung / Lüftung / Sanitär und Elektroplanungen / Bauüberwachungen) für Umbaumaßnahmen im und am Gebäude Pestalozzistraße 1e, 06712 Zeitz, Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt sind durchzuführen. Die Gesamtinvestitionssumme ist durch den Planer für die Kostengruppen 300, 400 durch Kostenberechnung zu ermitteln. Alle Planungs- und Bauüberwachungsleistungen sind in deutscher Sprache darzustellen und abzuhandeln.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
8 Tage

Vergabe-Status

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Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
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