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eVergabe

eVergabe bezeichnet die vollelektronische Abwicklung öffentlicher Vergabeverfahren — von der Bekanntmachung über die Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung.

Seit Oktober 2018 ist die elektronische Vergabe (eVergabe) in Deutschland für alle Oberschwellenvergaben verpflichtend. Angebote müssen elektronisch eingereicht werden, und die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bieter erfolgt über Vergabeplattformen.

Was umfasst eVergabe?

Der Begriff eVergabe umfasst den gesamten elektronischen Vergabeprozess: die elektronische Bekanntmachung, den digitalen Versand der Vergabeunterlagen, die elektronische Angebotsabgabe mit qualifizierter elektronischer Signatur oder Textform sowie die digitale Dokumentation des Verfahrens.

Wichtige eVergabe-Plattformen

In Deutschland gibt es zahlreiche eVergabe-Plattformen. Zu den wichtigsten gehören die Vergabeplattform des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Vergabe.NRW, das Deutsche Vergabeportal (DTVP) sowie die Vergabemarktplätze der einzelnen Bundesländer. Jede Plattform hat eigene Registrierungsanforderungen.

Vorteile der eVergabe

Die elektronische Vergabe bietet Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Zeitersparnis. Bieter können Vergabeunterlagen sofort herunterladen, Bieterfragen elektronisch stellen und Angebote fristgerecht einreichen, ohne Dokumente physisch versenden zu müssen.

Herausforderungen

Die Fragmentierung der Plattformlandschaft ist die größte Hürde: Unternehmen müssen sich bei mehreren Plattformen registrieren, um alle relevanten Ausschreibungen zu finden. Aggregatoren wie AusschreibungsRadar lösen dieses Problem, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen bündeln.

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