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Verfahren zur Messung der Griffigkeit von strukturierten Markierungen und Einfärbungen
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach · Nordrhein-Westfalen · Untere Bundesbehörde
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Beschreibung
Zur Gewährleistung der Fahrsicherheit insbesondere von motorisierten Zweiradfahrern ist eine ausreichende Griffigkeit von Markierungen sicherzustellen. Das derzeit im technischen Regelwerk enthaltene SRT-Verfahren ist nicht für strukturierte Fahrbahnmarkierungen wie z. B. die auf Bundesfernstraßen häufig eingesetzten Agglomeratmarkierungen geeignet. Daher besteht dringender Bedarf an einer geeigneten Alternative zum SRT-Verfahren, mit dem strukturierte Markierungen einer messtechnischen Bewertung unterzogen werden können. Auch angesichts der steigenden Bedeutung des Radverkehrs wäre ein geeignetes Messverfahren für rote Einfärbungen, die i. d. R. ebenfalls eine stark strukturierte Oberfläche aufweisen, wünschenswert. Im EU-Ausland werden bereits potentiell geeignete Geräte, die nach dem Längskraftverfahren mit gebremstem Schlupf arbeiten (LFC-Messverfahren) für Griffigkeitsmessungen auf Markierungen eingesetzt. Kontinuierlich messende Verfahren bieten neben der Abdeckung einer gegenüber dem SRT-Verfahren größeren Messfläche den Vorteil, dass neben der Makrotextur auch die Mikrotextur mit einbezogen wird. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, für die in Deutschland eingesetzten strukturierten Markierungen technisch geeignete Verfahren nach dem o. g. Messprinzip zu identifizieren und zu validieren werden. Für das vorgeschlagene neue Merkmal „Reibungsbeiwert µ von strukturierten Markierungen“ soll ein Bewertungshintergrund geschaffen und eigene Anforderungswerte zur Bewertung der Griffigkeit empfohlen werden. Zudem soll eine Prüfanweisung für die Anwendung in der Praxis erstellt werden. Die Ergebnisse sollen in die turnusmäßige Revision der EN 1436 eingespeist werden. Ferner soll erörtert werden, inwieweit die Verfahren im Rahmen der Eignungsprüfung eingesetzt werden können.
KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Bildung & Forschung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Forschungsauftrag zur Validierung von LFC-Messverfahren (Längskraftverfahren mit gebremstem Schlupf) für strukturierte Fahrbahnmarkierungen und rote Einfärbungen auf Bundesfernstraßen.
- Kernleistungen: Identifikation geeigneter Messmethoden, Validierung, Schaffung eines Bewertungshintergrundes, Festlegung von Anforderungswerten, Erstellung einer Prüfanweisung und Einspeisung in EN 1436-Revision.
- Erforderliche Kompetenzen: Tiefes Verständnis von Fahrbahnmarkierungstechnologie, Griffigkeitsmessungen, Makro- und Mikrotextur-Analyse sowie Erfahrung in Normungsverfahren und technischer Regelwerkentwicklung.
- Besonderheit: Projekt adressiert Fahrsicherheit von Motorradfahrern und Radverkehr; Ergebnisse sollen in europäische Normung (EN 1436) und deutsche Eignungsprüfungen einfließen.
- Offenes Verfahren mit geschätztem Wert von 168.067 EUR; Auftraggeber ist die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt), eine etablierte Forschungseinrichtung des Bundes.
Forschungsprojekt zur Entwicklung und Validierung von Messverfahren für die Griffigkeit strukturierter Fahrbahnmarkierungen (Agglomerat- und rote Einfärbungen) mit Fokus auf das LFC-Längskraftverfahren.
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell (Google Gemini) erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).“
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Vergabeergebnis
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