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Verfahren zur Messung der Griffigkeit von strukturierten Markierungen und Einfärbungen
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach · Nordrhein-Westfalen · Untere Bundesbehörde
Angebote bis 28.07.2026, 06:00 Uhr (noch 6 Tage)
Beschreibung
Zur Gewährleistung der Fahrsicherheit insbesondere von motorisierten Zweiradfahrern ist eine ausreichende Griffigkeit von Markierungen sicherzustellen. Das derzeit im technischen Regelwerk enthaltene SRT-Verfahren ist nicht für strukturierte Fahrbahnmarkierungen wie z. B. die auf Bundesfernstraßen häufig eingesetzten Agglomeratmarkierungen geeignet. Daher besteht dringender Bedarf an einer geeigneten Alternative zum SRT-Verfahren, mit dem strukturierte Markierungen einer messtechnischen Bewertung unterzogen werden können. Auch angesichts der steigenden Bedeutung des Radverkehrs wäre ein geeignetes Messverfahren für rote Einfärbungen, die i. d. R. ebenfalls eine stark strukturierte Oberfläche aufweisen, wünschenswert. Im EU-Ausland werden bereits potentiell geeignete Geräte, die nach dem Längskraftverfahren mit gebremstem Schlupf arbeiten (LFC-Messverfahren) für Griffigkeitsmessungen auf Markierungen eingesetzt. Kontinuierlich messende Verfahren bieten neben der Abdeckung einer gegenüber dem SRT-Verfahren größeren Messfläche den Vorteil, dass neben der Makrotextur auch die Mikrotextur mit einbezogen wird. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, für die in Deutschland eingesetzten strukturierten Markierungen technisch geeignete Verfahren nach dem o. g. Messprinzip zu identifizieren und zu validieren werden. Für das vorgeschlagene neue Merkmal „Reibungsbeiwert µ von strukturierten Markierungen“ soll ein Bewertungshintergrund geschaffen und eigene Anforderungswerte zur Bewertung der Griffigkeit empfohlen werden. Zudem soll eine Prüfanweisung für die Anwendung in der Praxis erstellt werden. Die Ergebnisse sollen in die turnusmäßige Revision der EN 1436 eingespeist werden. Ferner soll erörtert werden, inwieweit die Verfahren im Rahmen der Eignungsprüfung eingesetzt werden können.
Änderungen am Verfahren
1 AktualisierungDer Auftraggeber hat dieses Verfahren nach der Veröffentlichung angepasst.
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✏️ Änderung
Ergänzende Informationen
Maßgeblich ist stets die Original-Bekanntmachung beim Auftraggeber. Vollständiger Verfahrensverlauf →
KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Bildung & Forschung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Forschungsauftrag zur Validierung von LFC-Messverfahren für strukturierte Fahrbahnmarkierungen (Agglomerat, rote Einfärbungen) als Alternative zum SRT-Verfahren.
- Leistungsumfang umfasst Identifikation geeigneter Geräte, Validierung, Erstellung von Anforderungswerten, Prüfanweisung und Vorbereitung für EN 1436-Revision.
- Bieter benötigen nachgewiesene Erfahrung mit Griffigkeitsmessungen, kontinuierlichen Messmethoden und Kenntnisse der einschlägigen Normen (EN 1436, technische Regelwerke).
- Offenes Verfahren mit geschätztem Wert von ca. 168.000 EUR; Erfüllungsort Bergisch Gladbach.
- Angebote sollten detaillierte Methodenbeschreibung, Validierungskonzept, Referenzen zu ähnlichen Forschungsprojekten und Zeitplan enthalten.
Forschungsprojekt zur Entwicklung und Validierung von Messverfahren für die Griffigkeit strukturierter Fahrbahnmarkierungen (Agglomerat- und rote Einfärbungen) mit Fokus auf das LFC-Verfahren (Längskraftverfahren mit gebremstem Schlupf).
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).“
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Qualität 50 %
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
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Preis 50 %
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Anforderungen an Bieter (Eignung)
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
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Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit
. - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Technische & berufliche Leistungsfähigkeit
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Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)
Kenntnisse und Erfahrungen im Hinblick auf die Messung der Griffigkeit im Bereich Straßenverkehrswesen; nachzuweisen durch mindestens 2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1. Durchführung und statistische Auswertung von Vergleichsmessungen von Messgeräten auf Basis anerkann-ter Standards (Regelwerk FGSV e. V., DIN EN ISO oder vergleichbar); nachzuweisen durch: mindestens 2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2. Kenntnisse im Bereich Fahrbahnmarkierungen; nachzuweisen durch: mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten fünf Jahren (s. Referenzliste Nr.3) Erfahrungen und Kenntnisse im Erstellen wissenschaftlicher Berichte und Dokumen-tationen von komplexen ingenieurwissen-schaftlichen Sachverhalten; nachzuweisen durch mindestens drei Veröffentlichungen (Fachzeitschriftenar-tikel, FE-Berichte) zu unterschiedlichen Projekten in den letzten fünf Jahren (s. Referenzblatt Nr. 4) Bei zugänglicher Literatur ist die genaue Quelle zu benennen. Bei nicht zugängli-cher Literatur ist auf Anforderung der Vergabestelle ein Belegexemplar zur Verfügung zu stellen, bevorzugt elektro-nisch. Bei BMV/BMDV/BMVI/ BMVBS/BASt veranlasster Forschung ist das Projekt genau zu benennen (FE-Nr.). Technische Ausstattung gemäß des geforderten Vorgehens: Es sind mindestens 3 Geräte zur Mes-sung der Griffigkeit mit dem Längs-kraftverfahren mit definiertem Schlupf (LFC-Messverfahren) ver-schiedener Hersteller zu verwenden, darunter zwingend ein Gerät mit kon-tinuierlicher Messung der Vertikal-kraft sowie ein Gerät, das nachweis-lich für die nationale Zulassung von Fahrbahnmarkierungen im EU-Ausland (z.B. Skandinavien) eingesetzt wird; nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Verfügbarkeit und Beschreibung der technischen Aus-stattung zur Projektbearbeitung (Bezugszeitpunkt für die Erklärung: Auf-tragsausführung) - keine Formatvorlage Qualifikation des eingesetzten Perso-nals im Bereich der Messtechnik, der Griffigkeitsmessung, der statistischen Auswertung und vergleichbare Quali-fikationen; Angabe der fachlichen Qualifikation der/des Projektleiterin/Projektleiters und/oder der/des Hauptbearbeite-rin/Hauptbearbeiters sowie des für die Feldversuche eingesetzten Personals (Eigenerklärung) - keine Formatvorlage Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
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Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere AGB und bestätigen, die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. AusschreibungsRadar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
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Nachforderung fehlender Unterlagen möglich
Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).
- Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
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Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen: - Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes. - Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber. - Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung Sie sind hier noch 6 Tage
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Geschätzter Wert 168.067 €2 Veröffentlichungen
- Frist 28.07.2026 Ergänzende Informationen · in TED EU + oev aktuell
- Frist 14.07.2026 Original-Veröffentlichung
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Wertung
nach Ablauf der Angebotsfrist
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Vergabeergebnis
Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht
Preiseinschätzung
Basierend auf 779 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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