AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Neues Feuerwehrhaus, Weeze - Hochbaulicher Wettbewerb nach RPW 2013
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gemeinde Weeze, Weeze
- Veröffentlicht
- 29.11.2023
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Nicht offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71221000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung eines zukunftsweisenden und funktionalen Neubaus für das Feuerwehrhaus in Weeze. Das Ziel besteht darin, ein Gebäude zu entwerfen, das den Anforderungen eines modernen Feuerwehrhauses entspricht und optimale Arbeitsbedingungen für die Feuerwehrleute bietet. Der Neubau des Feuerwehrhauses und die Gestaltung des Außenraums sollen nicht nur funktional sein, sondern auch ästhetisch ansprechend und harmonisch in die Umgebung integriert werden. Wünschenswert ist, dass das Gebäude am nordöstlichen Siedlungsrand auch einen attraktiven Auftakt für die Gemeinde Weeze bildet und die Präsenz der Feuerwehr und damit auch das Interesse am ehrenamtlichen Engagement erhöht. Weitere Beauftragung: Die Ausloberin beauftragt einen Preistragenden, i.d.R. den Gewinner unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts mit den weiteren Planungsleistungen, sofern kein schwerwiegender Grund gegen eine weitere Beauftragung spricht und soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll. Die weitere Beauftragung erfolgt stufenweise und umfasst die Leistungen für Gebäude und Innenräume (gemäß HOAI 2021 § 34 – Honorarzone IV) mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5. Die Beauftragung steht unter Genehmigungs- und Finanzierungsvorbehalt. Auftragsvolumen: • ca. 6.100.000,- € (Baukosten netto) für den Neubau des Feuerwehrhauses Die Auftragsvergabe erfolgt in einem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren (§14 (4) 8. VgV). Die Ausloberin wird zunächst ausschließlich mit dem/der ersten Preistragenden Verhandlungen führen. Sollte eine solche Verhandlung nicht zum Vertragsschluss führen, werden alle Preistragenden des Wettbewerbs zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung - VgV aufgefordert. Teilnehmende am Verhandlungsverfahren sind die Preistragenden, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt sind. Basis für das Verhandlungsverfahren ist der hier beschriebene Wettbewerb nach RPW 2013. Der Zuschlag erfolgt dann an das Angebot, welches die in der Einladung zur Verhandlung genannten Kriterien am besten erfüllt. Die maximale Punktzahl im Verhandlungsverfahren beträgt 100 Punkte. Durch das Wettbewerbsergebnis können maximal 45 Prozentpunkte erreicht werden. 1. Preis = 45 Punkte 2. Preis = 30 Punkte 3. Preis = 15 Punkte. Die weiteren Zuschlagskriterien werden mit der Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren schriftlich bekannt gegeben. Der Wettbewerb wird durchgeführt als nichtoffener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013. Das Verfahren verläuft anonym.
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln, Köln
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.