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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle
Geändert: Aufgrund von Bewerberfragen wurden die Vergabeunterlagen geschärft und dahingehend ergänzt.

Rahmenvereinbarung zum Abruf von Leistungen für die Beschaffung und Implementierung eines TI-Gateways zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI)

Universitätsklinikum Ulm · Ulm · Baden-Württemberg · Anstalt des öffentlichen Rechts (kommunal)

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Beschreibung

Rahmenvereinbarung zum Abruf von Leistungen für die Beschaffung und Implementierung eines TI-Gateways zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI)

Änderungen am Verfahren

2 Aktualisierungen

Der Auftraggeber hat dieses Verfahren mehrfach aktualisiert — chronologisch, neueste zuerst.

  1. 📄 Unterlagen

    Aufgrund von Bewerberfragen wurden die Vergabeunterlagen geschärft.

  2. 📄 Unterlagen

    Aufgrund von Bewerberfragen wurden die Vergabeunterlagen geschärft und dahingehend ergänzt.

Maßgeblich ist stets die Original-Bekanntmachung beim Auftraggeber. Vollständiger Verfahrensverlauf →

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: IT & Digitalisierung

Ausschreibung zur Beschaffung und Implementierung eines TI-Gateways zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) durch das Universitätsklinikum Ulm.

Der geschätzte Wert beträgt 10.500.000 EUR. Es handelt sich um eine Rahmenvereinbarung zum Abruf von Leistungen mit einem wettbewerblichen, dialogorientierten Verfahren.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾

Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„Nach der Dialogphase entscheidet sich der Auftraggeber, ob er die Bieter auffordert zur Abgabe der endgültigen Angebote (Variante 1). In diesem Fall findet keine Verhandlung statt. Oder ob der Auftraggeber alternativ die Bieter auffordert zur Abgabe der indikativen Erstangebote (Variante 2). In diesem Fall findet eine Verhandlung statt. Bei der Variante 2 fordert der Auftraggeber die Unternehmen auf, auf der Grundlage der eingereichten und in der Dialogphase näher ausgeführten Lösungen ein indikatives Erstangebot einzureichen. Nur diejenigen Dialogpartner, die vom Auftraggeber nach Abschluss der Dialogphase dazu aufgefordert werden, dürfen ein Angebot einreichen. Es werden ausschließlich die Dialogpartner zur Abgabe eines Angebots aufgefordert, die an allen Dialogrunden teilgenommen haben.“

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–4 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Los 1 · Rahmenvereinbarung zum Abruf von Leistungen für die Beschaffung und Implementierung eines TI-Gateways zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI)
  • Kalkulatorischer Angebotspreis (netto) 50 %
    Preis

    Wertungsrelevanter Preis (P) = Kalkulatorischer Angebotspreis (netto) gemäß Anlage 803 "Preisblatt"

  • Ausführungskonzept 35 %
    Qualität

    Bewertet wird ein von dem Bieter einzureichendes auftragsbezogenes Ausführungskonzept. Der Bieter hat bei den Darstellungen im Ausführungskonzept die folgenden Projektphasen zu berücksichtigen: - Gemeinsame Rolloutplanung - Pilotierung/ Testphase mit anschließender Nachskalierung des Systems - Gemeinsame Rolloutphase - Erstellung Betriebshandbuch durch den Auftragnehmer - Einweisung/Schulungen durch den Auftragnehmer (Admin-Schulung) In dem auftragsbezogenen Ausführungskonzept hat der Bieter anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn, konkret die Leistungen ausführen wird, um die nachfolgenden übergeordnete Ziele zu erreichen: 1. Bestmögliche Wiederherstellungszeiten, SLAs, Hochverfügbarkeit (0 bis 6 Punkte). 2. Bestmögliche Architektur und Integrationsfähigkeit in bestehende IT-Systemlandschaften der Kliniken (0 bis 3 Punkte). 3. Bestmögliche Skalierbarkeit für mehrere Standorte / Mandantenfähigkeit (0 bis 3 Punkte). 4. Bestmögliches Monitoring für mehrere Standorte /Mandantenfähigkeit (0 bis 6 Punkte) Bewertungsmaßstab: 1) Wiederherstellungszeiten, SLAs, Hochverfügbarkeit (0 bis 6 Punkte) Bei der Hochverfügbarkeit ist die bestmögliche Verfügbarkeit anzustreben. In dem Ausführungskonzept ist darzustellen, wie der Bieter im Falle der Auftragserteilung an ihn diese bestmögliche Verfügbarkeit technisch und organisatorisch sicherstellt. - 6 Punkte: Schlüssiges, kliniknahes Betriebskonzept mit belastbaren SLA-Werten (z. B. größer gleich 99,95 % Verfügbarkeit), klaren RTO/RPO-Zielen je Service, dokumentierter N+1/Active-Active-Redundanz, definierter Eskalationsmatrix (24/7); - 4 Punkte: Vollständige SLAs mit plausiblen RTO/RPO und Redundanz, Verfahren zur Störungsbehandlung beschrieben. - 2 Punkt: Allgemeine Zusagen ohne belastbare Zielwerte; Redundanz/SLA-Mechanik unklar. - 0 Punkte: Keine belastbaren Aussagen. 2) Architektur & Integrationsfähigkeit (0 bis 3 Punkte) - 3 Punkte: Architekturdiagramm mit klaren Schnittstellen: API-Schnittstellen zur Administration darlegen (Dashboard), Open Telemetrie (z.B. CheckMK, PRTG, Pro-metheus), Identity/Access-Konzept (z. B. IdP, MFA,), Zero-Trust-Prinzipien, Migrations-/Rollback-Plan; Kompatibilität zu Klinik-Systemlandschaften nachweislich erprobt. - 2 Punkte: Schlüssige Integration mit benannten Schnittstellen und Migrationsschritten; Kompatibilität zu Klinik-Systemlandschaften nachweislich erprobt, einige Punkte noch generisch. - 1 Punkt: Schlüssige Integration mit benannten Schnittstellen und Migrationsschritten; einige Punkte noch generisch. - 0 Punkte: Unkonkret, hoher Abstraktionsgrad, wesentliche Schnittstellen offen. 3) Skalierbarkeit & Mandantenfähigkeit (0 bis 3 Punkte) - 3 Punkte: Evidenz für Multi-Site/Mandanten-Betrieb, Kapazitäts-/Lastkonzept (z. B. horizontale Skalierung, Auto-Scaling), Stufen-Rollout für 5 Unikliniken mit Ressourcen-/Change-Plan; Referenzen mit Verbund-Setups. - 2 Punkte: Skalierungslogik und Mehrstandort-Vorgehen beschrieben. - 1 Punkt: Allgemeine Skalierbarkeitszusagen ohne konkrete Mechanik/Plan. - 0 Punkte: Keine belastbaren Aussagen. 4) Monitoring (0 bis 6 Punkte) - 6 Punkte: Detailliertes Fehler Monitoring aller Hard- und Softwarekomponenten inkl. Historie und entsprechender API-Schnittstelle Außerdem müssen alle nachfolgend genannten Anforderungen (unter A., B. und C.) erfüllt sein. - 4 Punkte: C. Detailliertes Fehler Monitoring aller Hard- und Softwarekomponenten Außerdem müssen alle nachfolgend genannten Anforderungen (unter A. und B.) erfüllt sein. - 2 Punkte: B. Hinterlegung frei definierbarer zusätzlicher z.B. administrativer Merkmale (Raumnummer, Arbeitsplätze Ansprechpartner, etc.). Außerdem müssen alle nachfolgend genannten Anforderungen (unter A.) erfüllt sein. - 0 Punkte: A. Monitoringsystem nach Vorgaben der Gematik Das Ausführungskonzept darf insgesamt einen textlichen und ggf. grafischen Umfang von maximal neun (9) DIN A4-Seiten nicht überschreiten. Angaben ab Seite 10 bleiben bei der Bewertung unberücksichtigt. Eine inhaltsleere Titelseite bleibt bei der Bewertung unberücksichtigt. Das Ausführungskonzept ist als Teil des Angebots ausschließlich in elektronischer Form einzureichen. Sollte das Ausführungskonzept fehlen, führt dies zwingend zum Ausschluss des Angebots. Eine Nachforderung wäre insoweit nicht möglich. Im Falle der Auftragserteilung ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Leistungen entsprechend seines Ausführungskonzepts zu erbringen, soweit der Auftraggeber nicht ein davon abweichendes Vorgehen gegenüber dem Auftragnehmer geltend macht. Die in dem Ausführungskonzept enthaltenen Angaben gelten als vereinbarte Beschaffenheit. HINWEIS: Die Bewertungspunkte (2 x 3 + 2 x 6 = 18) werden multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor 35/18. Maximal können für das Zuschlagskriterium "Ausführungskonzept" 35,00 qualitative Leistungspunkte erzielt werden.

  • Persönliche Erfahrung des Projektteams 15 %
    Qualität

    Bewertet wird die Erfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters (gemeinsam Projektteam) anhand von vergleichbaren persönlichen Referenzprojekten. Der Bieter hat für den in dem Vergabeverfahren einzusetzenden Projektleiter und für den einzusetzenden stellvertretenden Projektleiter mindestens jeweils ein (1) vergleichbares persönliches Referenzprojekt nachzuweisen, dass die erfolgreiche Umsetzung einer Anbindung an die Telematikinfrastruktur in einer Gesundheitseinrichtung umfasst. a) Der Projektleiter muss das für ihn angegebene persönliche Referenzprojekt als Projektleiter geleitet haben. b) Der stellvertretende Projektleiter muss das für ihn angegebene persönliche Referenzprojekt als stellvertretender Projektleiter oder als Projektleiter geleitet haben. c) Die (weiteren) Mindestanforderungen (i.) und die Bewertungssystematik (ii.) an das persönliche Referenzprojekt des Projektleiters und an das persönliche Referenzprojekt des stellvertretenden Projektleiters sind jeweils wie folgt: (i.) Das jeweilige persönliche Referenzprojekt muss die Erbringung mindestens folgender Mindestanforderungen erfüllen: - Umsetzungsgegenstand Durchführung einer Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) TI-Gateway oder Rechenzentrumskonnektor - Projektumfang Integration der TI- oder Netzinfrastruktur in eine bestehende Krankenhaus-IT-Landschaft (z. B. Krankenhausinformationssystem, Subsysteme, Arbeitsplatzrechner). - Projektleistungen Installation und Konfiguration der für den Betrieb erforderlichen Komponenten (z. B. Konnektor, Kartenterminals, VPN-Zugangsdienst). Die Installation selbst kann auch durch den jeweiligen Referenzgeber oder einen Dritten vor Ort durchgeführt worden sein. Umsetzung der sicherheitsrelevanten Anforderungen nach den jeweils gültigen Spezifikationen der gematik. Durchführung von Funktionstests und Übergabe in den produktiven Betrieb. - Projektumfeld Durchführung in einem Krankenhaus, Universitätsklinikum oder einem Krankenhausträger mit jeweils mindestens 500 Betten und Umsetzung mit mehr als 100 Kartenterminals. - Erbringungszeitraum für jedes Referenzprojekt (Bemessungszeitraum zwischen dem 01.01.2022 und dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Erstangebots in dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren mit einer mindestens zwölfmonatigen unterbrechungsfreien Erbringung bei Rechenzentrumskonnektoren oder mit einer mindestens sechsmonatigen unterbrechungsfreien Erbringung beim TI-Gateway in diesem Bemessungszeitraum. Anzugeben ist das Anfangs-Datum (TT.MM.JJJJ) und das End-Datum (TT.MM.JJJJ) des unterbrechungsfreien Zeitraums; die Maßnahme darf auch vor dem 01.01.2022 begonnen worden sein. Die Maßnahme darf auch noch über den Ablauf der Frist zur Einreichung der Erstangebote andauern. In diesem Fall ist anzugeben "länger als die hier gegenständliche Frist zur Einreichung der Erstangebote laufend". Der unterbrechungsfreie Zeitraum muss innerhalb des Bemessungszeitraums liegen. Erfüllt nicht mindestens ein (1) persönliches Referenzprojekt des Projektleiters und mindestens ein (1) persönliches Referenzprojekt des stellvertretenden Projektleiters die oben genannten Mindestanforderungen, führt dies zum Ausschluss des Angebots. Bewertet werden ausschließlich diejenigen persönlichen Referenzprojekte, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen. Der Bieter hat dabei in Form einer Liste je persönlichen Referenzprojekt Folgendes anzugeben: - Name des in dem gegenständlichen Projekt einzusetzenden Projektleiters (bzw. des einzusetzenden stellvertretenden Projektleiters); - Rolle des stellvertretenden Projektleiters in dem persönlichen Referenzprojekt (Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter); - Name des Unternehmens, welches die Leistungen des persönlichen Referenzprojekts, die der Projektleiter als Projektleiter (bzw. der stellvertretende Projektleiter als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) geleitet hat, ausgeführt hat; - Beschreibung des von dem Projektleiter (bzw. stellvertretenden Projektleiter) persönlich geleiteten persönlichen Referenzprojekts; mit Angaben zu: o Umsetzungsgegenstand Durchführung einer Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) TI-Gateway oder Rechenzentrumskonnektor (Mindestanforderung) o Projektumfang Integration der TI- oder Netzinfrastruktur in eine bestehende Krankenhaus-IT-Landschaft (z. B. Krankenhausinformationssystem, Subsysteme, Arbeitsplatzrechner). (Mindestanforderung) o Projektleistungen Installation und Konfiguration der für den Betrieb erforderlichen Komponenten (z. B. Konnektor, Kartenterminals, VPN-Zugangsdienst). Die Installation selbst kann auch durch den jeweiligen Referenzgeber oder einen Dritten vor Ort durchgeführt worden sein. Umsetzung der sicherheitsrelevanten Anforderungen nach den jeweils gültigen Spezifikationen der Gematik. Durchführung von Funktionstests und Übergabe in den produktiven Betrieb. (Mindestanforderungen) o Projektumfeld Durchführung in einem Krankenhaus, Universitätsklinikum oder einem Krankenhausträger mit jeweils mindestens 500 Betten und Umsetzung mit mehr als 100 Kartenterminals. (Mindestanforderung) Siehe weitere Fortsetzung der Ausführungen zu dem Zuschlagskriterium unter: "Fortsetzung: Persönliche Erfahrung des Projektteams".

  • Fortsetzung: Persönliche Erfahrung des Projektteams 0 %
    Qualität

    o Erbringungszeitraum für jedes Referenzprojekt (Bemessungszeitraum zwischen dem 01.01.2022 und dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Erstangebots in dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren mit einer mindestens zwölfmonatigen unterbrechungsfreien Erbringung bei Rechenzentrumskonnektoren oder mit einer mindestens sechsmonatigen unterbrechungsfreien Erbringung beim TI-Gateway in diesem Bemessungszeitraum. Anzugeben ist das Anfangs-Datum (TT.MM.JJJJ) und das End-Datum (TT.MM.JJJJ) des unterbrechungsfreien Zeitraums; die Maßnahme darf auch vor dem 01.01.2022 begonnen worden sein. Die Maßnahme darf auch noch über den Ablauf der Frist zur Einreichung der Erstangebote andauern. In diesem Fall ist anzugeben "länger als die hier gegenständliche Frist zur Einreichung der Erstangebote laufend". Der unterbrechungsfreie Zeitraum muss innerhalb des Bemessungszeitraums liegen. (Mindestanforderung) (ii.) Die Bewertungssystematik ist sowohl für das persönliche Referenzprojekt des Projektleiters als auch für das persönliche Referenzprojekt des stellvertretenden Projektleiters wie folgt: Es dürfen je Projektleiter und je stellvertretendem Projektleiter höchstens fünf (5) persönliche Referenzprojekte eingereicht werden, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen. Darüber hinausgehende Referenzen werden nicht berücksichtigt. Reicht ein Bieter dennoch mehr als fünf (5) Referenzen für den Projektleiter oder den stellvertretenden Projektleiter ein, trägt er das Risiko, dass der Auftraggeber nach eigenem Ermessen bis zu fünf (5) Referenzprojekte auswählt und bewertet. In diesem Fall kann die erreichte Punktzahl von derjenigen abweichen, die erzielt worden wäre, wenn der Bieter selbst eine Auswahl von maximal fünf (5) Referenzen (je Projektleiter und je stellvertretendem Projektleiter) getroffen hätte. 1. Komplexität des Projekts Punkte Einführung eines TI-Gateways an mehreren Standorten / Kliniken in einem Verbund (ähnlich den 5 Auftraggebern) Außerdem müssen alle nachfolgend genannten Anforderungen (unter A., B. und C.) erfüllt sein: 3 Punkte C. Einführung eines TI-Gateways mit einem heterogenen Informationsmodell mit mindestens zwei Mandanten und mindestens 5 Client-Systemen. Außerdem müssen alle nachfolgend genannten Anforderungen (unter A. und B.) erfüllt sein: 2 Punkte B. Einführung eines TI-Gateways in einem Krankenhaus, Universitätsklinikum oder einem Krankenhausträger mit jeweils mindestens 500 Betten und mehr als 250 Kartenterminals. Außerdem müssen alle nachfolgend genannten Anforderungen (unter A.) erfüllt sein: 1 Punkt A. Das Referenzprojekt muss alle oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllen: 0 Punkte Kein Referenzprojekt, welches alle Mindestanforderungen erfüllt: Führt zum Ausschluss des Angebots Die Bewertung der persönlichen Referenzprojekte erfolgt nach folgendem Schema: Für jedes persönliche Referenzprojekt werden die unter Ziffer 1 (Komplexität des Projekts) erfasst und die jeweils erzielten Punkte addiert. Ein Bieter kann somit in seinem Angebot maximal folgende Punktzahlen erreichen: Projektleiter: Komplexität des Projekts: maximal 3 Punkte Bei maximal 5 wertbaren Referenzen können für den Projektleiter insgesamt bis zu 15 Punkte erzielt werden. Für den stellvertretenden Projektleiter gilt die gleiche Systematik und Punkteverteilung. HINWEIS: Die Punkte werden multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor 1. Maximal können für das Zuschlagskriterium "Persönliche Erfahrung des Projektteams" 15,00 qualitative Leistungspunkte erzielt werden. Zur Bewertung hat der Bieter die gelb markierten Felder in der Anlage 603 "Erfahrung des Projektteams" vollständig auszufüllen und als Teil des Angebots ausschließlich in elektronischer Form einzureichen. Je persönlichem Referenzprojekt ist ein (1) zusätzliches Projektblatt (also maximal eine (1) einseitig bedruckte DIN-A4-Seite) zulässig. Im Falle der Auftragserteilung verpflichtet sich der Auftragnehmer, die Leistungen durch den benannten projektverantwortlichen Projektleiter und den benannten stellvertretenden Projektleiter zu erbringen. Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter dürfen nur aus wichtigem Grund und nur bei Zustimmung durch den Auftraggeber in Textform ausgetauscht werden. Im Falle des Austauschs muss der neue Projektleiter bzw. der neue stellvertretende Projektleiter mindestens genauso erfahren und geeignet sein wie die zu ersetzende Person. Es müssten also mindestens genauso viele Punkte bei der Bewertung der Erfahrung erzielt worden sein, falls diese Person bereits im Rahmen des Vergabeverfahrens (je nach Ersetzung) als Projektleiter oder als stellvertretender Projektleiter angeboten worden wäre.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    1. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag mindestens ein (1) geeignetes unternehmensbezogenes Referenzprojekt über früher ausgeführte Leistungen über die Einführung und den Betrieb eines TI-Gateways oder Rechenzentrumskonnektor jeweils im Gesundheitswesen einzureichen. [Die unternehmensbezogenen Referenzprojekte dürfen dabei mit den persönlichen Referenzprojekten des Projektteams übereinstimmen.] Der Bewerber hat je unternehmensbezogenem Referenzprojekt in Form einer Liste Folgendes anzugeben: - Name des Referenznehmers (Name des Unternehmens, welches den Referenzauftrag ausgeführt hat); - Projektbeschreibung der früher ausgeführten Leistungen über die Einführung und den Betrieb eines TI-Gateways oder Rechenzentrumskonnektor jeweils im Gesundheitswesen unter Angabe zu den folgenden Mindestanforderungen: o Mindestens ein (1) Referenzprojekt muss in einem Universitätsklinikum, Krankenhausträger oder einem Krankenhaus mit jeweils mehr als > 500 Betten und mehr als > 100 Kartenterminals umgesetzt worden sein (Mindestanforderung). o Auftragswert: Dieses Referenzprojekt über die Einführung und den Betrieb eines TI-Gateways oder Rechenzentrumskonnektor jeweils im Gesundheitswesen muss einen Auftragswert (vereinnahmte Vergütung) von mindestens 1 Mio. EUR (netto) haben (Mindestanforderung). o Erbringungszeitraum (Bemessungszeitraum zwischen dem 01.01.2022 und dem Ablauf der Teilnahmefrist in dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren) mit einer mindestens zwölfmonatigen unterbrechungsfreien Erbringung bei Rechenzentrumskonnektoren oder mit einer mindestens sechsmonatigen unterbrechungsfreien Erbringung beim TI-Gateway in diesem Bemessungszeitraum. Anzugeben ist das Anfangs-Datum (TT.MM.JJJJ) und das End-Datum (TT.MM.JJJJ) des unterbrechungsfreien Zeitraums; die Maßnahme darf auch vor dem 01.01.2022 begonnen worden sein. Die Maßnahme darf auch noch über den Ablauf der Teilnahmefrist andauern. In diesem Fall ist anzugeben "länger als die hier gegenständliche Teilnahmefrist laufend". Der unterbrechungsfreie Zeitraum muss innerhalb des Bemessungszeitraums liegen (Mindestanforderung); o Auftraggeber: Universitätsklinikum, Krankenhausträger oder Krankenhaus mit mindestens jeweils 500 Betten (Mindestanforderung). - Rolle des Referenznehmers in dem unternehmensbezogenen Referenzprojekt (ausführender Auftragnehmer; ausführendes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft; ausführender Unterauftragnehmer); - öffentlicher oder privater Empfänger (Auftraggeber) unter Angabe des Namens des Auftraggebers Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Leistungen berücksichtigt werden, die mehr als drei (3) Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).; weil der Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist mehr als 36 Monate und 0 Tage beträgt. Dadurch soll ein ausreichender Wettbewerb sichergestellt werden, insbesondere weil die Bewerber und der Auftraggeber hierdurch dasselbe Verständnis von dem maßgeblichen Erbringungszeitraum haben. Soweit für einen Bewerber berechtigte Gründe bestehen würden, keine Angabe zu dem Namen des Auftraggebers eines unternehmensbezogenen Referenzprojekts zu machen, muss der Bewerber diese Angaben zunächst nicht eintragen. Der Bewerber hat dann bei dem betreffenden unternehmensbezogenen Referenzprojekt in den Zeilen "Name des Auftraggebers / der Auftraggeber" ein Pseudonym zuzuordnen und in einem mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden passwortgeschützten Dokument dem Pseudonym jeweils die Angaben zum Namen des Auftraggebers / der Auftrag-geber eindeutig zuzuordnen. Das Passwort für das passwortgeschützte Dokument ist dem Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag zu übermitteln. Der Auftraggeber wird das passwortgeschützte Dokument zunächst nicht öffnen, sondern erst nach Anfrage bei den betroffenen Bewerbern, die mit ihrem Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommen, das passwortgeschützte Dokument öffnen. Verweigert der betroffene Be-werber dann die Öffnung des passwortgeschützten Dokuments, kann dies dazu führen, dass das jeweilige unternehmensbezogene Referenzprojekt als nicht abgegeben gewertet wird. Kann ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft nicht mindestens ein (1) unternehmensbezogenes Referenzprojekt angeben, das die aufgestellten (Mindest-)Anforderungen erfüllt, führt das zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist in Summe mindestens ein (1) geeignetes unternehmensbezogenes Referenzprojekt anzugeben; außerdem muss klar erkennbar sein, welche Leistungen in welchem Referenzprojekt welches Mitglied der Bewerber- / Bietergemeinschaft erbracht hat. Ausschließlich diejenigen unternehmensbezogenen Referenzprojekte der Mitglieder der Bewerber- / Bietergemeinschaft, die die Mindestanforderungen erfüllen, werden der Bewerber- / Bietergemeinschaft zugerechnet. 2. Ordnungsgemäße Informationen Eine Übermittlung fahrlässig oder vorsätzlich irreführender Informationen kann ausweislich § 124 Abs. 1 Nr. 9 lit. c) GWB zum Ausschluss von Vergabeverfahren durch öffentliche Auftraggeber führen. 3. Hinweis Die vorstehenden Anforderungen sind Mindestanforderungen an die unternehmensbezogenen Referenzprojekte. Der Bewerber, die Bewerbergemeinschaft und soweit relevant der eignungsverleihende Unterauftragnehmer hat für diese Erklärung die Anlage 206 "Unternehmensbezogene Referenzprojekte" zu verwenden. Der Bewerber / das vertretungsberechtigte Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat diese Anlage als Bestandteil des Teilnahmeantrags ausgefüllt einzureichen. 4. Auswahlkriterien Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag mindestens ein (1) und maximal fünf (5) geeignete unternehmensbezogene Referenzprojekte über früher ausgeführte Leistungen über die Einführung und den Betrieb eines TI-Gateways oder Rechenzentrumskonnektor jeweils im Gesundheitswesen anzugeben. Siehe weitere Fortsetzung der Ausführungen zu dem Eignungskriterium unter: "Fortsetzung: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen".

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    Fortsetzung: "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen": Soweit mehr als die Mindestzahl von 3 geeigneten Bewerbern einen Teilnahmeantrag eingereicht haben, wird der Auftraggeber die Auswahl der Bewerber, die als Bieter zu den beiden Dialogphasen zugelassen werden, anhand nachfolgender Auswahlkriterien vornehmen: Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand des unternehmensbezogenen Referenzprojekts (1.), (2.), (3.), (4.) und (5) wie folgt: a.) Anzahl geeigneter Referenzprojekte über die Einführung und den Betrieb eines TI-Gateways (max. 20 Punkte): - 1 geeignetes Referenzprojekt = 0 Punkte - 2 geeignete Referenzprojekte = 5 Punkte - 3 geeignete Referenzprojekte = 10 Punkte - 4 geeignete Referenzprojekte = 15 Punkte - 5 oder mehr geeignete Referenzprojekte = 20 Punkte Maximal erreichbare Punktzahl 20 Punkte. b.) Komplexität & Vergleichbarkeit mit gegenständlicher TI-Gateway-Beschaffung (max. 25 Punkte): - i. Mindestens 1 geeignetes Referenzprojekt muss in einem Universitätsklinikum, Krankenhausträger oder einem Krankenhaus mit jeweils mehr als> 500 Betten und > 100 Kartenterminals umgesetzt worden sein (Mindestanforderung) = 0 Punkte - ii. Einführung eines hochverfügbaren TI-Gateways in einem Universitätsklinikum, Krankenhausträger oder einem Krankenhaus mit jeweils mehr als > 500 Betten und > 250 Kartenterminals (zusätzlich zur Erfüllung von i.) = 10 Punkte - iii. Einführung eines hochverfügbaren TI-Gateways mit einem heterogenen Informationsmodell mit mindestens zwei Mandanten und mindestens 5 Client-Systemen (zusätzlich zur Erfüllung von i. + ii.) = 20 Punkte - iv. Einführung eines hochverfügbaren TI-Gateways an mehreren Standorten / Kliniken in einem Verbund (ähnlich den 5 Auftraggebern) (zusätzlich zur Erfüllung von i. + ii + iii) = 25 Punkte Maximal erreichbare Punktzahl 25 Punkte. c.) Universitätsklinikum oder Landeskrankenhaus mit Versorgung, Forschung und Lehre (max. 5 Punkte): - Kein geeignetes Referenzprojekt wurde für ein Universitätsklinikum oder Landeskrankenhaus mit Versorgung, Forschung und Lehre erbracht = 0 Punkte - Ein geeignetes Referenzprojekt wurde für ein Universitätsklinikum oder Landeskrankenhaus mit Versorgung, Forschung und Lehre erbracht = 3 Punkte - Zwei oder mehr geeignete Referenzprojekte wurden für ein oder mehrere Universitätsklinika oder Landeskrankenhaus mit Versorgung, Forschung und Lehre erbracht = 5 Punkte Maximal erreichbare Punktzahl 5 Punkte. d.) Auftragswert (vereinnahmte Vergütung) in einem Referenzprojekt (Einführung und 4 Jahre Betrieb): (max. 2 Punkte) : - Geeignetes Referenzprojekt < 1 Mio. EUR (netto) = 0 Punkte - Geeignetes Referenzprojekt größer gleich 1 Mio. EUR bis < 5 Mio. EUR (netto) = 1 Punkt - Geeignetes Referenzprojekt größer gleich 5 Mio. EUR (netto) = 2 Punkte Maximal erreichbare Punktzahl 2 Punkte. Die erzielten Punkte der unternehmensbezogenen Referenzprojekte werden addiert. Bei maximal fünf (5) unternehmensbezogenen Referenzprojekten kann der Bewerber somit maximal 52 Punkte erzielen. Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Leistungen berücksichtigt werden, die mehr als drei (3) Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).; weil der Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist mehr als 36 Monate und 0 Tage beträgt. Dadurch soll ein ausreichender Wettbewerb sichergestellt werden, insbesondere weil die Bewerber und der Auftraggeber hierdurch dasselbe Verständnis von dem maßgeblichen Erbringungszeitraum haben. Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches unternehmensbezogene Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zuzuordnen ist. Ausschließlich diejenigen unternehmensbezogenen Referenzprojekte der Mitglieder, die die Mindestanforderungen erfüllen, werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Der Bewerber, die Bewerbergemeinschaft und soweit relevant der eignungsverleihende Unterauftragnehmer hat für diese Erklärung die Anlage 206 "Unternehmensbezogene Referenzprojekte" zu verwenden. Der Bewerber / das vertretungsberechtigte Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat diese Anlage als Bestandteil des Teilnahmeantrags ausgefüllt einzureichen. Für den Fall, dass nach Auswertung der Teilnahmeanträge anhand der vorstehenden Auswahlmethode mehrere Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Punktgleichheit auf einem der hinteren Ränge liegen und der Auftraggeber eine bestimmte Anzahl von Bewerbern zur Angebotsabgabe auffordern möchte, entscheidet das Los unter indirekter notarieller Aufsicht, welcher dieser Bewerber / welche dieser Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert wird, damit die bestimmte Anzahl nicht überschritten wird. Für den Fall, dass nach Auswertung der Teilnahmeanträge anhand der vorstehenden Auswahlmethode mehrere Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und die einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestanforderungen entsprechenden (geeigneten) Teilnahmeantrag eingereicht haben, mit Punktgleichheit auf einem der hinteren Ränge liegen und der Auftraggeber die maximale Anzahl von vier (4) Bewerbern zur Angebotsabgabe auffordern möchte, entscheidet das Los unter indirekter notarieller Aufsicht, welcher dieser Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert wird, damit die Höchstzahl von vier (4) Bietern nicht überschritten wird. Gibt es mehr als die Mindestzahl an Bewerbern, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und die einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestanforderungen entsprechenden (geeigneten) Teilnahmeantrag eingereicht haben, behält sich der Auftraggeber aus Gründen des Wettbewerbs vor, mehr als die geplante Mindestzahl an Bewerbern zu den beiden Dialogphasen zuzulassen. Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestzahl von drei (3) liegt, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren fortzuführen, indem er die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen und die aufgestellten Mindestanforderungen erfüllen (vgl. § 51 Abs. 3 Satz 2 VgV).

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung teilweise möglich

    Bestimmte fehlende Unterlagen dürfen nachgefordert werden — nicht alle.

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die E-Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 GWB verstoßen hat oder 2.den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier

    Angebote werden eingeholt

    Geschätzter Wert 10.500.000 €

    3 Veröffentlichungen

  2. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen · 104 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer (2) eHealth Experts GmbH (1. Mitglied der Bietergemeinschaft) · mzd services GmbH (2. Mitglied der Bietergemeinschaft)

Preiseinschätzung

Basierend auf 2.983 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 264.640 €
Median 498.532 €
Oberes Quartil 2.492.000 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

10.500.000 €
Geschätztes Rahmen-Volumen

Angebotsfrist 08.01.2026, 10:00 Uhr (abgelaufen)
Vergabenummer UNU_Gateway_001.0025
Verfahrensart Wettbewerblicher Dialog
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel KI
Standort Ulm, Baden-Württemberg
Veröffentlicht 24.11.2025
CPV-Codes (3) 72000000 · IT-Dienstleistungen
48000000 · Software
48219100 · Software
(Was ist das?)
Erfüllungsort Ulm
Laufzeit 1 Jahr
Verlängerungsoption bis zu 3× verlängerbar
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Nebenangebote nicht zugelassen
Rahmen-Maximum 13.000.000 €

Alert für ähnliche Ausschreibungen
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Ø Bieter in der Branche 6.6
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 60.743 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 90%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in IT & Digitalisierung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 18.467 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 27%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Baden-Württemberg
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Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Universitätsklinikum Ulm. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, Karlsruhe

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Frist abgelaufen). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Vergabestelle

Universitätsklinikum Ulm · Ulm