Vorinformation Bauwesen & Infrastruktur
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Bauauftrag EU-Oberschwelle

Sanierungsmaßnahme des Caritas-Förderzentrums St. Laurentius und Paulus in Landau - Vorinformation Rohbau

Caritasverband für die Diözese Speyer e.V. · Speyer · Rheinland-Pfalz · Nachgeordnete Behörde

Beschreibung

In der Förderschule des Caritas Förderzentrums St. Laurentius und Paulus in der Queichheimer Hauptstraße 235 in Landau i.d. Pfalz werden zwei Drittel der derzeit 160 Schüler im Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung unterrichtet, d. h. neben dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung besteht auch noch sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich ganzheitliche Entwicklung. Die Förderschule wurde im Jahr 1971 in Massivbauweise als Flachdachgebäude erbaut. 1990 wurde ein komplettes Walmdach aufgesetzt. Der Dachraum ist ungenutzt. Seither haben sich die (sonder-) pädagogischen Anforderungen an das Schulgebäude und die Einrichtung weitreichend verändert. Da beim Bau der Schule, damals für ca. 120 Schülerinnen und Schüler geplant, die heute gültigen pädagogischen Konzepte nicht berücksichtigt werden konnten und in den vergangenen Jahren keine größeren Maßnahmen durchgeführt wurden, befindet sich die Schule nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Somit werden die Durchführungen umfassender Baumaßnahmen am bestehenden Schulgebäude geplant. In den vergangenen Jahren wurden lediglich umfassende Brandschutzmaßnahmen sowie die Sanierung des Trinkwasseranlage des Gesamteinrichtung durchgeführt. Die Maßnahmen dieser Sanierung sind wie folgt geplant: Grundlegende Sanierungsmaßnahmen in Klassenräumen, Therapieräumen, Büros und Fluren Einbau eine Lüftungsanlage inklusive Einbau von Klimatisierungsgeräten Erneuerung von elektrischen Leitungsführungen Sanierung des Schwimmbades mit Umkleiden Sanierung der Aula und WC-Anlagen Sanierung der Pflegebäder, WC-Anlagen Umbau der Lehrküche Herstellung eines barrierefreien Pausenhofes Die Gebäudeteile, welche Gegenstand dieser Maßnahme sind, beinhalten folgende Nutzungen: Bauteil P: - UG (Teilunterkellerung): Schwimmbadbecken - Schwimmbadtechnik - EG: Schwimmbad mit zugehörigen Umkleiden, Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, kleinere Sanitärbereiche - OG: Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, großer Sanitärbereich für die Schüler*in

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Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Umfassende Sanierungsmaßnahmen an einem Schulgebäude (Caritas-Förderzentrum) in Landau i.d.

Pfalz, inklusive Klassenräumen, Therapieräumen, Bädern, Lüftungsanlage und barrierefreiem Pausenhof. Der geschätzte Wert beträgt 470.588 EUR.

Weitere Eignungskriterien: Es handelt sich um eine offene Ausschreibung für Bauleistungen mit drei Bauabschnitten.

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Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Befähigung zur Berufsausübung

  • Eintragung Handelsregister

    Zur Beurteilung der Eignung des Bieters ist der Nachweis seiner rechtlichen Eigenschaft und seiner ordnungsgemäßen Eintragung in einem relevanten Register erforderlich. Der Bieter muss nachweisen, dass er gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Staates, in dem er niedergelassen ist, ordnungsgemäß in einem relevanten Berufs- oder Handelsregister oder einer vergleichbaren Datenbank eingetragen ist. Für Bieter mit Sitz in Deutschland: Nachweis der Eintragung in das Handelsregister des zuständigen Amtsgerichts oder in die Handwerksrolle, je nach Rechtsform des Unternehmens und Art der erbrachten Leistung (Bauleistung). Für Bieter mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem EWR-/GPA-Staat: Nachweis der Eintragung in ein vergleichbares Berufs- oder Handelsregister oder eine vergleichbare Datenbank ihres Herkunftslandes gemäß den dort geltenden Bestimmungen. Der Nachweis über die Eintragung kann vorläufig durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) erbracht werden (relevante Abschnitte gemäß Vordruck EEE sind auszufüllen). Die Vergabestelle behält sich vor, von dem Bieter, an den der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieter), einen aktuellen Auszug aus dem betreffenden Register oder der Datenbank als endgültigen Nachweis anzufordern. Dieser Auszug oder Nachweis sollte zum Zeitpunkt seiner Vorlage in der Regel nicht älter als sechs (6) Monate sein.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Berufshaftpflichtversicherung

    Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und zur Abdeckung von Haftungsrisiken, die sich aus der Erbringung der ausgeschriebenen Bauleistung (Rohbau) ergeben können, ist der Nachweis einer ausreichenden Betriebshaftpflichtversicherung erforderlich. Der Bieter muss das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen, die die spezifischen Risiken aus der Tätigkeit als Bauunternehmen, insbesondere für Rohbauarbeiten im Bestand und bei potenziell laufendem Betrieb, abdeckt. Die Versicherung muss für das ausgeschriebene Projekt eine Mindestdeckungssumme von jeweils: 5.000.000 EUR für Personenschäden 5.000.000 EUR für Sachschäden 250.000 EUR für reine Vermögensschäden (d.h. Vermögensschäden, die weder Folge eines Personen- noch eines Sachschadens sind) vorsieht. Die Jahreshöchstleistung der Versicherung für das gesamte Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache (2-fach) der genannten Mindestdeckungssummen betragen. Der Versicherungsschutz muss für die gesamte Dauer der Bauausführung des ausgeschriebenen Gewerks (Rohbau) aufrechterhalten werden. Der Nachweis kann vorläufig durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) erbracht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, vom Bestbieter eine aktuelle und qualifizierte Bestätigung des Versicherers (z.B. in Form einer Versicherungsbestätigung) anzufordern, aus der das Bestehen der geforderten Betriebshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen, der Jahreshöchstleistung und der Bestätigung der Laufzeit über die Bauausführung hinaus klar hervorgeht.

  • Durchschnittlicher Jahresumsatz

    Zur Beurteilung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters ist der Nachweis eines ausreichenden jährlichen Gesamtumsatzes erforderlich. Der Bieter muss einen durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem Stichtag für den Eingang der Angebote in Höhe von mindestens ca. 700.000 EUR netto nachweisen. Der Durchschnitt berechnet sich aus der Summe der Jahresumsätze der letzten drei Geschäftsjahre, geteilt durch drei. Der Nachweis kann vorläufig durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) erbracht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, vom Bestbieter entsprechende Bestätigungen (z.B. durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater) oder Kopien der Jahresabschlüsse/Bilanzen anzufordern.

  • Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz

    Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit in den für diesen Auftrag relevanten Leistungsbereichen ist der Nachweis eines ausreichenden spezifischen Jahresumsatzes erforderlich. Der Bieter muss einen durchschnittlichen Jahresumsatz, der spezifisch aus Planungsleistungen im Bereich Umbau, Sanierung oder Modernisierung von Bestandsgebäuden oder vergleichbaren Planungsleistungen generiert wurde, in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem Stichtag für den Eingang der Angebote in Höhe von mindestens ca. 300.000 EUR netto nachweisen. Der Durchschnitt berechnet sich aus der Summe des spezifischen Umsatzes der letzten drei Geschäftsjahre, geteilt durch drei. Der Nachweis kann vorläufig durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) erbracht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, vom Bestbieter entsprechende Nachweise (z.B. Bestätigungen des Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters mit Aufschlüsselung nach Leistungsbereichen oder eine Eigenerklärung des Bieters mit einer plausiblen Aufschlüsselung des Umsatzes) anzufordern.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Referenzen (vergleichbare Bauleistungen)

    Zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie der spezifischen Erfahrung des Bieters sind geeignete Referenzen über früher ausgeführte Planungsaufträge einzureichen. Es sind mindestens drei (3) Referenzprojekte nachzuweisen, deren Planung in den letzten acht (8) Jahren vor dem Stichtag für den Eingang der Angebote abgeschlossen wurde (maßgeblich ist das Datum der Abnahme der Planungsleistungen oder des Abschlusses der letzten beauftragten Leistungsphase). Die Referenzprojekte müssen vergleichbar sein hinsichtlich: Art des Projekts: Sanierungs-, Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden. Gebäudetyp: Bevorzugt Schulgebäude oder vergleichbare öffentliche Gebäude mit komplexer Nutzung (z.B. Verwaltungsgebäude, Kultur- oder Sportstätten). Umfang und Komplexität: Projekte mit einem Auftragsvolumen für die Planungsleistungen, das in seiner Größenordnung und/oder technischen Komplexität mit der ausgeschriebenen Maßnahme vergleichbar ist (das Auftragsvolumen der Planungsleistungen für das Referenzprojekt sollte vorzugsweise mindestens ca. 400.000 EUR brutto betragen oder eine vergleichbare Komplexität aufweisen, die der ausgeschriebenen Maßnahme entspricht). Durchführung bei laufendem Betrieb: Nachweisliche Erfahrung mit Planungsleistungen für Baumaßnahmen, die bei laufendem Betrieb oder Nutzung des Gebäudes durchgeführt wurden. Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Angaben zu machen: Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts: (inkl. Angabe des Gebäudetyps und der durchgeführten Maßnahmen) Name und Kontaktdaten des öffentlichen oder privaten Auftraggebers (Referenzgeber inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer/E-Mail-Adresse für Rückfragen durch die Vergabestelle) Leistungszeitraum: (Beginn und Ende der Planungsleistungen für das Referenzprojekt) Erbrachte Leistungsphasen: (Benennung der Leistungsphasen gemäß HOAI oder analog erbrachte Leistungen) Gesamtbaukosten des Referenzprojekts (brutto) Volumen der Planungsleistungen für das Referenzprojekt (netto oder brutto, falls verfügbar) Ausführliche Beschreibung der Relevanz des Projekts für die ausgeschriebene Leistung, insbesondere mit detaillierter Darstellung der Herausforderungen und der planerischen oder organisatorischen Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Durchführung von Baumaßnahmen bei laufendem Gebäudebetrieb. (Es ist darzulegen, wie die Planung die besonderen Anforderungen des Betriebs - z.B. Lärm-, Staub-, Erschütterungsreduktion, Sicherstellung von Zugängen, Brandschutz im Bestand, Koordination mit Nutzern, Einhaltung von Zeitfenstern - berücksichtigt hat und wie die Bauphasen geplant wurden, um den Betrieb minimal zu beeinträchtigen.) Referenzen, die die geforderten Informationen nicht vollständig enthalten oder die geforderte Vergleichbarkeit (insbesondere hinsichtlich der Planung bei laufendem Betrieb) nicht schlüssig aufweisen, können bei der Eignungsprüfung nicht oder nur eingeschränkt berücksichtigt werden. Die Vergabestelle behält sich vor, die Angaben zu überprüfen und vom Bieter ggf. weitere Erläuterungen oder Nachweise zu verlangen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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  1. Vorinformation Sie sind hier

    Vorab-Ankündigung der Vergabestelle — keine verbindliche Ausschreibung.

    Geschätzter Wert 470.588 €
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    1 Veröffentlichung

Preiseinschätzung

Basierend auf 5.866 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 234.150 €
Median 685.051 €
Oberes Quartil 2.079.117 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

470.588 €
Geschätzter Wert
entspricht Branchen-Median (?)

Vergabenummer Caritas-012025-Vor-Rohbau
Verfahrensart Offenes Verfahren
Auftragsart Bauauftrag
Schwierigkeit Mittel KI
Standort Speyer, Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht 09.05.2025
CPV-Codes (4) 45210000 · Bauleistungen
45214000 · Bauleistungen
45223220 · Bauleistungen
45262300 · Bauleistungen
(Was ist das?)
Erfüllungsort Landau in der Pfalz
Laufzeit 16.06.2025 – 21.01.2028
Bindefrist (?) 6 Monate
Nebenangebote nicht zugelassen

Vergabeberatung
sbp Rechtsanwälte Becker Petrelli PartmbB · Saarwellingen

Alert für ähnliche Ausschreibungen
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Ø Bieter in der Branche 7.0
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 342.006 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 103.600 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 57 Tage
Schätzwert-Abweichung -4%
KMU-Bieteranteil 9%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Rheinland-Pfalz
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Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 4/4 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle:

Vergabestelle

Caritasverband für die Diözese Speyer e.V. · Speyer

kanzlei@sbp-mail.de
+49 683851583-0