Stadt Aurich · Aurich · Niedersachsen · Kommunaler Auftraggeber
Status
Vergeben
Zuschlagswert
345.908 €
Verfahren
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
27.10.2026
Vergabe-Ergebnis
🏆 Vergabe in 1 Losalle vergeben
Los 1Vergeben
Kläranlage Aurich-Haxtum: Bau Faulung II - Erdbau
🏆 Strabag AG, Direktion Nord, Bereich Weser-Ems · Jaderberg
Auftragnehmer
Strabag AG, Direktion Nord, Bereich Weser-Ems · Jaderberg
Zuschlagswert345.908 €
Eingegangene Angebote4
Zuschlagsdatum19.10.2026
Bieter-Übersicht: 4 Angebote eingegangen, 1 Bieter namentlich publiziert — im Vergabeergebnis werden üblicherweise nur die Auftragnehmer genannt.
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Das Wichtigste auf einen Blick
KI-generiert
Vergeben wird das Gewerk 2 Erdbau im Rahmen der Erweiterung der Schlammfaulung der Kläranlage Aurich-Haxtum.
Die Maßnahme umfasst den Neubau eines Faulbehälters für Überschussschlamm inklusive Betriebsgebäude sowie eines Gasspeichers und einer Notfackel.
Das Vorhaben ist in 15 Fachlose gegliedert, von denen das Gewerk 1 Tiefbau bereits beauftragt ist.
Eignungsnachweise sind in der Bekanntmachung nicht aufgeführt; üblicherweise werden bei Erdbauarbeiten Referenzen und Nachweise zur Fachkunde verlangt.
Für die Angebotserstellung empfiehlt sich, die Ausschreibungsunterlagen zu Erdbauleistungen auf der Kläranlage und zum Bauablauf im laufenden Betrieb sorgfältig zu prüfen.
Inhalt der Ausschreibung ist der Neubau der Faulung auf der Kläranlage Aurich Haxtum. Die Kläranlage Aurich-Haxtum reinigt das Abwasser der Stadt Aurich und der umliegenden Ortschaften. Neben dem überwiegend kommunal geprägten Abwasser wird auf der Kläranlage Aurich ebenfalls Molkereiabwasser aus der ansässigen Molkerei Rücker behandelt. Die aktuelle Zulauffracht beträgt rd. 68.500 EWCSB. Zur Stabilisierung und Reduzierung der bei der Abwasserreinigung anfallenden Primärschlammes wird auf der Kläranlage bereits seit 1963 eine Schlammfaulungsanlage betrieben. Trotz laufender Optimierungen und Sanierungen hat die Schlammfaulung aufgrund gestiegener Zulauffrachten ihre Leistungsgrenze erreicht. Die vorhandene Faulraumkapazität reicht nur eingeschränkt für den Primärschlamm und den bei der Vorbehandlung der Molkereiabwässer anfallenden Flotatschlammes aus. Der Faulungsprozess ist zeitweise überlastet und führt zu schwierigen Betriebszuständen. Bei Revisionen und Instandhaltungsarbeiten an dem Faulturm (Alter ca. 60 Jahre) stehen zurzeit keine Reservekapazitäten zur Verfügung. Es ist derzeit nicht möglich, auch den anfallenden Überschussschlamm (ÜS) energetisch zu nutzen, da der Faulbehälter mit einer Faulzeit weit unter 20 Tagen schon überlastet ist. Der gesamte ÜS-Schlamm wird daher in einer Vererdungsanlage stabilisiert. Der Betrieb der Schlammvererdung erfordert viel Platz, führt zu hohen Schlammentsorgungskosten und ist insgesamt unwirtschaftlich. Langfristig soll der Betrieb der Vererdung eingestellt und der ÜS-Schlamm zur energetischen Nutzung und Schlammreduzierung ebenfalls einer Schlammfaulung zugeführt werden. Aus diesem Grund ist die Errichtung einer Schlammfaulung für den ÜS-Schlamm erforderlich. Dies umfasst folgende Maßnahmen: - Neubau eines Faulbehälters für ÜS-Schlamm inkl. Betriebsgebäude - Errichtung eines neuen Gasspeichers und einer Not-Fackel - Installation einer neuen BHKW-Anlage und Faulgasreinigung - (Installation einer Schlammdesintegration; spä
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Laut Bekanntmachung läuft dieser Auftrag bis zum genannten Datum.
Ob der Auftraggeber danach erneut vergibt, entscheidet allein er; die Angabe ist ein Anhaltspunkt für Ihre Vorbereitung, keine angekündigte Ausschreibung.
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
Los 1 · Kläranlage Aurich-Haxtum: Bau Faulung II - Erdbau
Preis
Bewertet wird der angebotene Gesamtpreis gemäß dem Angebotsschreiben (FB 213) und dem Leistungsverzeichnis. Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt. Maßgeblich ist der geprüfte und wertungsfähige Angebotspreis.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§160 Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§160 Abs. 2 GWB). Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Eingegangene Angebote
Dies sind die je Los eingegangenen Angebotswerte. Wer den Zuschlag erhalten hat, steht im Vergabe-Ergebnis oben bzw. im Vergabe-Status (Sidebar) — die einzelnen Angebote sind in der Bekanntmachung jedoch keinem namentlichen Bieter zugeordnet.
Los 1Kläranlage Aurich-Haxtum: Bau Faulung II - Erdbau
Strabag AG, Direktion Nord, Bereich Weser-Ems345.908 €
DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16), Frankfurt Main
· Vor 1 Woche
KI Die Ausschreibung betrifft den Aufbau und Betrieb eines Baubüros sowie die Einrichtung von Bau- und Entsorgungsflächen und Wegen auf der Strecke 3825 km 0-46 zwischen Flieden und Burgsinn.
Historischer Durchschnitt aus 380.370 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.
Erfasste Abschluss-Meldungen91%
Methodik & Datenbasis
Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 112.742 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Lüneburg
Hinweis zur Zuständigkeit
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige
Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.
Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vergeben). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de: