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Kindertagesstätte Niederzissen, Betriebsträgerschaft
Ortsgemeinde Niederzissen · Niederzissen · Rheinland-Pfalz · Kommunaler Auftraggeber
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Vergabe-Ergebnis
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Los 1 VergebenKindertagesstätte Niederzissen, Betriebsträgerschaft🏆 Katholische KiTa gGmbH Koblenz · Mayen
- Katholische KiTa gGmbH Koblenz · Mayen
Bieter-Übersicht: 2 Angebote eingegangen, davon 1 Auftragnehmer namentlich publiziert: Katholische KiTa gGmbH Koblenz. Die übrigen 1 Angebote stammen von unterlegenen Bietern — diese werden in deutschen Vergabeergebnissen üblicherweise nicht namentlich genannt.
Beschreibung
Die Ortsgemeinde Niederzissen beabsichtigt den Bau einer achtgruppigen Kindertagesstätte in Niederzissen. Die KiTa wird neu errichtet und ist zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch nicht fertig gestellt. Die Planung soll Ende 2026 genehmigungsreif fertig gestellt sein; die Mitwirkung des Trägers im Planungsprozess ist erwünscht, soweit dies im bereits angelaufenen Planungsprozess möglich ist.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. Die geeigneten Bieter werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.“
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Konzeption 32,5 %Qualität
(i) Pädagogische Grundkonzeption - Der Gemeinde Niederzissen ist es wichtig, dass allen Kindern aus dem Einzugsgebiet ein strukturiertes Betreuungs- und Lernangebot unterbreitet wird, bei dem den Kindern Bezugsbetreuer/innen zur Verfügung stehen, ein klarer Tagesablauf vorgegeben ist und die Kinder Lernangebote in den Bereichen Basiskompetenzen (u.a. Selbstkonzept, Selbstregulation Regelbewusstsein), Wahrnehmung, Bewegung, Kunst, Religiöse Bildung, Sozial-emotionale Entwicklung (Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehung), Mathematik/Naturwissenschaft/Technik, Natur und Ökologie, Körper, Gesundheit und Sexualität und Medien erhalten. Was bietet der Bewerber hinsichtlich dieser strukturierten Grundbedingungen und dargelegten Lernfeldern konzeptionell an? (ii) Förderung von Sprache mit folgenden zwei Unterpunkten: - Ist eine bedarfsgerechte, ergänzende Sprachförderung (z. B. für Kinder mit Migrationshintergrund oder Sprachverzögerung) vorgesehen? In welchem Umfang? (Bestenfalls täglich, mindestens wöchentlich) - Wie wird phonologische Bewusstheit sowie die Lust am Sprechen systematisch durch ein wiederkehrendes und strukturiertes Angebot gefördert? (iii) Elternarbeit/Erziehungspartnerschaft mit folgenden zwei Unterpunkten: - Eine systematische und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Erzieher/innen und Eltern wird vorausgesetzt, um die Kinder bestmöglich zu fördern und eine Erziehungspartnerschaft zu bilden: Ein regelmäßiger Austausch (mindestens halbjährlich) über die Entwicklung des Kindes, Erziehungsziele und ggf. notwendige Unterstützungsangebote bei Erziehungsfragen, Entwicklungsverzögerungen und sonstigen Herausforderungen soll im Rahmen von Elterngesprächen angeboten werden. - Bildungs- und Lerndokumentationen werden geführt und bereitgestellt. (iv) Inklusion mit folgenden drei Unterpunkten: - Welche Erfahrungen hat der Träger im Bereich der Inklusion, nachgewiesen z.B. durch erfolgreiche Trägerschaft bestehender Inklusions-KiTa Gruppen? - Wie stellt der Träger sicher, dass eine gute Kooperation mit medizinischen Akteuren stattfindet? - Wie stellt der Träger sicher, dass ausreichend qualifiziertes und erfahrenes Personal zur Verfügung steht? Wie viele Kräfte (Arbeitskraftanteile) mit welcher Qualifikation hält der Träger für erforderlich? (v) Übergang Kita/Schule mit folgenden zwei Unterpunkten: - Was bietet der Bewerber hinsichtlich schulrelevanter Lernangebote für die Vorbereitung auf den Besuch der Schule? - Welche Kooperationen sind mit der aufnehmenden Grundschule geplant? (vi) Gesunde Ernährung - Wie wird eine gesunde Ernährung gewährleistet (Verpflegung, Organisation, pädagogische Begleitung)? (vii) Interkulturelle Aspekte mit folgenden zwei Unterpunkten: - Der Träger der KiTa muss sicherstellen, dass alle in der Kita anwesenden Personen unterschiedliche Formen von religiösem Glauben und Religion sowie nicht-religiöse Überzeugungen gleichberechtigt wahrnehmen können. Dieses soll sich in den pädagogischen Konzeptionen des Trägers abbilden. Die Teilhabe ist nicht gebunden an eine Konfessionszugehörigkeit. - Wie werden religiöse und kulturelle Vielfalt berücksichtigt?
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Pädagogische Rahmenbedingungen 32,5 %Qualität
(i) Flexibilität der Öffnungszeiten und Betreuungsangebote und Anzahl der Schließtage / Vertretungslösungen mit folgenden drei Unterpunkten: - Kernzeiten von 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr als Mindestanforderung - Wie stellt der Bieter sicher, dass die Schließtage so gering wie möglich ausfallen? - In welcher Form erfolgt eine frühzeitige Bekanntgabe der Schließtage an die Gemeinde und die Eltern? (ii) Eingewöhnungskonzept - Das Eingewöhnungskonzept lässt erwarten, dass die Eingewöhnung möglichst in enger Abstimmung mit den Eltern individuell geplant wird (Leitlinie: "So lange wie nötig, so kurz wie möglich"). (iii) Zusammenarbeit mit der Gemeinde - Die Gemeinde fordert transparente Anmelde- und Aufnahmeprozesse. In welcher Form wird der Bewerber hierzu im Bedarfsfall oder regelmäßig der Gemeinde als auch den Eltern Auskunft erteilen?
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Wirtschaftlichkeit / Preis 20 %Kosten
- Welche Kosten entstehen für die Kommune? Die Auftraggeberin erhält nach § 25 Abs. 1 des Landesgesetzes über die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (KitaG) Zuweisungen des Landes zu den entstehenden Kosten. Ergänzend hat der Bieter als Träger der Einrichtung nach § 5 Abs. 2 KitaG eine angemessene Eigenleistung zu erbringen. Wertungsrelevant ist die Höhe des bei der Auftraggeberin entstehenden Zuschussbedarfes wie folgt: Bewertet wird die Höhe des bei der Auftraggeberin entstehenden Zuschussbedarfs für den zukünftigen KiTa Betrieb. Die höchste Wertung mit 10 Punkten erhält das günstigste Angebot (nachgerechneter Angebotspreis). Das günstigste Angebot ist das Angebot mit dem niedrigsten Zuschussbedarf. Angebote, deren Angebotspreis 200% des günstigsten Angebotspreises übersteigen, werden mit 0 Punkten bewertet. Dazwischen wird interpoliert. Die so ermittelten Wertungspunkte fließen auf 2 Kommastellen gerundet in die Wertung ein. Mit Ihrem Angebot ist eine Berechnung einzureichen, aus der sich dieser Zuschussbedarf ergibt.
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Erfahrungen als Träger 10 %Qualität
(i) Professionelle Strukturen - Wie sehen die Alltagsstrukturen (u.a. Leitungsteam) aus und welche Ansprechpartner und Fachleute des Bewerbers sind für die Gemeinde, das Kitapersonal und die Eltern im Alltag und bei besonderen Anlässen ansprechbar? (ii) Arbeits- und Vertragsbedingungen für das Personal, Tarifbindung, Konzept zur Mitarbeiterfindung,- bindung und -qualifizierung - Wie stellt der Bewerber sicher, dass Mitarbeiter gefunden und gebunden werden, wie sieht das Fortbildungs-und Weiterbildungskonzept aus?
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Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen 5 %Qualität
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 8-10 Punkte, das für den Auftraggeber günstigere Leistungsinhalte oder Rechte vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf; 7 Punkte, wenn es keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster vorschlägt; 4-6 Punkte, wenn es zu einer ungünstigen Verteilung von Leistungsinhalten oder Rechten zulasten des Auftraggebers führt, etwa in Bezug auf Schließzeiten oder Beteiligungsmöglichkeiten; 0-3 Punkte, wenn es zu einer sehr ungünstigen Verteilung von Leistungsinhalten oder Rechten zulasten des Auftraggebers führt, etwa indem es kein Übernahmeangebot für das in der bestehenden KiTa arbeitende Personal vorsieht.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz Deutschland E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel.: +49 6131 / 165240 Fax: +49 6131 / 162113
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Eingegangene Angebote
Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung
Angebote werden eingeholt
2 Veröffentlichungen
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Vergabeergebnis Sie sind hier
Auftrag wurde zugeschlagen · 286 Tage nach Fristende
Auftragnehmer Katholische KiTa gGmbH KoblenzZuschlagswert 4.543.488 €1 Veröffentlichung
- 12.03.2026 Original-Veröffentlichung aktuell
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Preiseinschätzung
Basierend auf 279 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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