Vertrag geändert Bauwesen & Infrastruktur
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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle
Geändert: Die Beauftragung der Auftragsänderung ist gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig. Die Auftrag…

Auftragsänderung 1: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung

Kirchenkreis Reinickendorf · Berlin · Berlin

Beschreibung

Der Kirchenkreis Reinickendorf als Besitzerin des Projektgrundstückes in Berlin-Reinickendorf (Titiseestraße 7, 13469) beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrum im Erdgeschoss des Neubauprojekts "FACE Campus". Hierzu sollen im Wege dieses Vergabeverfahrens - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - Objektplanungsleistungen zum HOAI-Leistungsbild "Gebäude und Innenräume" vergeben werden.

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Vergabe von Objektplanungsleistungen (HOAI-Leistungsbild "Gebäude und Innenräume") für ein neues Familienzentrum und eine Kindertagesstätte in Berlin-Reinickendorf.

Die Leistungen knüpfen an bisherige Planungsergebnisse an und umfassen die Planung des Neubauprojekts "FACE Campus". Es handelt sich um eine Auftragsänderung im Rahmen eines Vergabeverfahrens.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt hat — bekanntgegeben in der Ausschreibung zu diesem Verfahren.

Los 1 · Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung
  • Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals 70 %
    Qualität

    Die Bewertung der Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals erfolgt anhand der qualifizierten Berufsjahre und anhand drei persönlicher Referenzprojekte des Projektteams (Projektleiter und stv. Projektleiter). Ergänzend wird auf die Unterlage "Bewertungsmaßstab Zuschlagskriterien" verwiesen.

  • Gesamtangebotshonorar 30 %
    Preis

    Der Bieter hat mit dem Angebot das Gesamtangebotshonorar anzugeben. Ergänzend wird auf die Unterlage "Bewertungsmaßstab Zuschlagskriterien" verwiesen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) zugelassen
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

  • EU-gefördertes Vorhaben

    eu-funds

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Verfahrensbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

  2. Vertragsänderung Sie sind hier

    Modifikation aufgrund unvorhersehbarer Umstände

    1 Veröffentlichung

    • 02.01.2026 Die Beauftragung der Auftragsänderung ist gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig. Die Auftragsänderung wurde erst nach Vertragsschluss infolge geänderter und/oder zusätzlicher Anforderungen erforderlich. Für den Auftraggeber (AG) waren die Umstände, aufgrund derer die Auftragsänderungen erforderlich wurden, objektiv nicht vorhersehbar. Gemäß Erwägungsgrund 109 der Richtlinie 2014/24/EU ist bei Aufträgen mit längerer Laufzeit ein gewisses Maß an Flexibilität erforderlich, um den Auftrag an veränderte Umstände anpassen und das ursprüngliche Leistungsziel erreichen zu können, ohne ein neues Vergabeverfahren durchführen zu müssen. Der AG konnte den genannten Nachtragssachverhalt zum Zeitpunkt der vorausgegangenen Ausschreibung auch bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht vorhersehen. Die zusätzlichen Anforderungen an die Planung/Beratung haben sich erst nach Beauftragung im Zuge der weiteren Projektabwicklung sowie der fortlaufenden Abstimmungen mit der Baudienststelle ergeben. Demnach haben sich die dem Auftrag zugrunde liegenden Umstände erst während der Vertragslaufzeit in einer Weise verändert bzw. konkretisiert, die eine Anpassung der Bedingungen des ursprünglichen Auftrags erforderlich macht, um das ursprüngliche Leistungsziel zu erreichen. Durch den Nachtrag ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Die Leistungsanpassung führt insbesondere zu keiner grundlegenden Veränderung der ursprünglichen Planungs- und Beratungsaufgabe des Auftragnehmers (AN). Der Wert der Auftragsänderung beträgt weniger als 50 % des ursprünglichen Auftragswertes (vgl. § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB). aktuell
  3. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen · 22 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer baukind GmbH
    Zuschlagswert 110.852 €

Preiseinschätzung

Basierend auf 15.749 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 124.366 €
Median 310.782 €
Oberes Quartil 815.268 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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110.852 €
Vertragswert

Angebotsfrist 08.04.2025, 12:00 Uhr (abgelaufen)
Vergabenummer TiTi_VgV_2025_02
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel KI
Standort Berlin, Berlin
Veröffentlicht 02.01.2026
CPV-Codes (2) 71000000 · Architektur und Ingenieurwesen
71320000 · Architektur und Ingenieurwesen
(Was ist das?)
Laufzeit 16 Monate
Frist für Rückfragen 31.03.2025

Bieter (1)
baukind GmbH · Berlin

Alert für ähnliche Ausschreibungen
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Vertragsänderung (?)
Modifikation aufgrund unvorhersehbarer Umstände
Vertrag 29.04.2025 (21 T. nach Frist)

Ø Bieter in der Branche 4.0
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 267.334 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 107.383 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 41%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Berlin
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Landes Berlin, Berlin

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 2/3 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Verfahrensart

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle: