Im "Kurs Marine 2035+" wurde ein Future Combat Surface System (FCSS) erstmals erwähnt; es soll, im Rahmen des durch InspM verfolgten umfassenden Einstiegs in Maritime Unmanned Systems (MUS), den Einsatz bemannter Überwassereinheiten (SP K130) ergänzen, erweitern und perspektivisch wo geboten ersetzen. Dazu ist FCSS in der Lage, sowohl im Verband mit bemannten Einheiten (MUM-T-Surface Action Group) als auch im eigenen Operationsraum ("unmanned Task Group") Aufgaben zu übernehmen.
Ziel der OPEX Kampagne ist es festzustellen wie,
1. das USV im operativen Szenar über größere Entfernungen eingesetzt werden kann, um Grenzen/ Möglichkeiten gegenwärtiger Produkte herauszuarbeiten und den Beitrag zum Gesamtlagebild zu bewerten,
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2. der ferngesteuerte, ggf. autonome Einsatz (in versch. Ausprägungen von Autonomiegraden) möglich und den Einsatz im Rahmen der sicheren Teilnahme am Seeverkehr erlaubt ist,
3. Notsysteme funktionieren, eine Versorgung/ Instandsetzung und ggf. Recovery auf See möglich ist.
4. die Einbindung von Lagebildbeiträgen und Taskings in maritime Battle Management Systeme (mBMS, z.B. taktisch-operatives Lagebild/SitaWareHQ) möglich ist.
5. der ferngesteuerte, ggf. autonome Einsatz (in versch. Ausprägungen von Autonomiegraden) erster Effektoren (möglw. weitreichend) möglich ist.
Schwerpunkt des OPEX ist die Seeerprobung eines oder mehrerer Typvertreter FCSS von ca. einer Woche Test-Dauer (ohne vorbereitende Maßnahmen) pro Typvertreter in operativen Szenaren. Durchführungsort wird nach derzeitiger Planung der Bereich Ostsee.
Grundsätzlicher Ablauf Testkampagne:
1. Vorbereitende Maßnahmen (Detailplanung Seeerprobung, Simulation; i.R. von Workshops od. vglb.)
2. Verlegung des / der USV bzw. Systemschau Prototypen zum Einsatzort (See- und/oder Lufttransport)
3. Technische Vorbereitung im Hafen
4. Technische Vorbereitung in See
5. Vorstellung der einzelnen Szenare durch jeweilige Systemschauen
6. Durchführung Seeerprobung / Systemschau
7. Auswertung Seeerprobung / S